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| Duncan Steel | |||||||||||||||||||||
| Zielscheibe Erde | |||||||||||||||||||||
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Als unser Sonnensystem entstand und sich die Planeten gebildet hatten, blieb ein großer Teil von Materie zurück, der sich nicht zu Planeten vereinigt hatte. Dieser Rest Materie, größere und kleinere Brocken von unterschiedlicher Form, ziehen ihre Kreise zwischen Mars und Jupiter. Es ist der sogenannte Asteroidengürtel. Weiter draußen, noch hinter der Plutobahn, befindet sich die Oortsche Wolke. Diese besteht aus unzähligen Meteoriten und Kometen, ebenfalls unterschiedlicher Größe und Form. Sie ziehen gemächlich ihre Bahn um das Zentrum unseres Sonnensystems: unserer Sonne. Sie eiern um ihre eigen Achse. Nur die Flieh- und Anziehungskraft halten sich die Waage und damit die Brocken auf ihren Bahnen. Kollidieren nun diese Brocken miteinander, kann sich ihre Bahn so dramatisch verändern, also aus ihrer ursprünglichen Umlaufbahn geworfen werden, dass die Gravitation der Sonne stärker auf sie einwirkt und ihre Bahn Richtung Sonne nehmen. An Hand von Fotos der einzelnen Planeten kann man die Auswirkungen der Einschläge sehen. Zahllose Krater zernarben die Oberfläche der getroffenen Himmelskörper. Unser Mond ist ein Beispiel dafür Auch unsere Erde wurde in der Vergangenheit von solchen Geschossen heimgesucht z. B. der Berringer Krater in Arizona oder das Nördlinger Ries, die im Vergleich kleine Brocken als Ursache hatten. Aber laut Wissenschaftlern starben die Dinosaurier durch einen gewaltigen Einschlages eines Meteoriden in der Nähe von New Mexiko aus. Die Atmosphäre verdunkelte sich durch den hochgewirbelte Staub, die Sonnenstrahlen erreichten nicht mehr den Boden, Pflanzen konnten nicht mehr wachsen und die Saurier verhungerten. Könnte es wieder zu so einer kosmischen Katastrophe kommen? Immer wieder wird beobachtet, wie Kometen und Asteroiden der Erde bedrohlich nahe kommen. Über einige Tausend Asteroiden können für uns gefährlich werden. Wann steht der nächste Einschlag bevor? Statistiken belegen, dass unser Planet früher oder später wieder von einer kosmischen Bombe getroffen wird. Können wir uns vor solch einem Ereignis schützen? Welche Vorbereitungen müssen wir treffen? Spannend und eindringlich berichtet Duncan Steel, Leiter des Weltraumforschungsprogramms an der Salford-Universität in Manchester, England, von dieser gar nicht so neuen Gefahr, die uns erst jetzt richtig bewusst wird. Ein Glossar und ein Nachwort von Sir Arthur C. Clark, dam Autor von 2001: Odyssee im Weltraum, rundes das Buch ab. Beurteilung: empfehlenswert! |
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| Buchbesprechung: Hans Erich Gillmann | |||||||||||||||||||||
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