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Wer steht hinter der Initiative Dark
Sky?
Eine Gruppe von (Hobby)Astronomen. Die Initiative Dark Sky
wurde Anfang 1996 von den Amateurastronomen Winfried Kräling und Rainer
Boulnois als Fachgruppe innerhalb des VdS gegründet. Zu dieser Zeit begann
die massive Verbreitung der sog. Skybeamer, die den Nachthimmel als Gratis
Werbefläche mißbrauchen. Sehr zum Leidwesen von Mensch und Natur!
Außerhalb Deutschlands wurde die IDA (International Dark Sky Assoc.) im
Jahre 1990 in den USA gegründet, nachdem Anfang der 70er Jahre Astronomen
endlich die Entwicklung erkannten, die zur Lichtverschmutzung im heutigen
Ausmaß führte. Die ersten renommierten Observatorien in den USA (Mt.
Wilson, Mt. Palomar) wurden zunehmend in Ihrer Effizienz eingeschränkt.
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Was sind die
Ziele der Initiative Dark Sky?
- Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das
Problem der Lichtverschmutzung
- Verbot des Einsatzes von Skybeamern
- Beleuchtung von Gebäuden nur wenn unbedingt
nötig und in einer Art, daß kein Licht an Gebäudeumrisse vorbei
abgestrahlt wird
- Ausschließlicher Einsatz von Leuchten, die ihr
Licht unterhalb der Horizontalen abgeben
- Betrieb von Leuchten nur wenn aktuell benötigt
(z.B. durch Bewegungsmelder)
- Keine übertriebene Beleuchtungsstärke
einsetzen, wenn sie nicht unbedingt für eine Arbeit nötig ist
- Lichtmasthöhen nicht höher als notwendig
halten
- Werbung derart gestalten, daß nur noch geringe
Mengen an Licht nach oben abgestrahlt wird
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Foto: Wolfgang Werda |
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Was leistet die Initiative Dark
Sky?
Wir versuchen über Medieninformation und
Behördenkontakt u.a. die für die überregionale Verbreitung
obiger Ziele zu erreichen. Ferner bieten wir informelle Unterstützung
für Interessierte, die selbst lokal für diese Ziele eintreten wollen!
Gehen Sie dazu bitte auf der Hilfsmittelseite. |
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| Was ist der
Nutzen der Initiative Dark Sky?
Bei erfolgreicher Einführung und Umsetzung der Ziele
entstehen folgende Vorteile:
- Wirtschaftlich: Weniger Kosten für
Energie!
- Verkehrstechnisch: Weniger Blendung!
- Ökologisch: Weniger CO2 Ausstoß!
- Fauna: Geringere Schädigung und Tötung
von Nachtaktiven Lebewesen und des nachts fliegenden Zugvögeln!
- Und natürlich: der Erhalt eines
prachtvollen Anblicks des Sternenhimmels als Naturwunder und Kulturgut!
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| Wer sind Ihre
Ansprechpartner?
Dr. Andreas Hänel - Physiker und Leiter des
Planetariums Osnabrück ahaenel@uos.net Torsten Güths -
Wirtschaftsingenieur und "lichtgeschädigter" Sternfreund (mail an:
astrodefotokurs -ät- gmx.de) |
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| Unser Appell an
Sie!
Machen Sie mit! Von alleine erledigen sich Aufgaben
nicht! Der kleine Kern der Initiative Dark Sky kann nicht Ihre lokalen
Lichtsituation verbessern, das können nur Sie selbst! Bedenken Sie:
Ihre Flucht in noch wenig beleuchtete Gegenden wird in Europa zunehmend
erfolgloser, wenn auch ländliche Gebiete dem Beleuchtungswahn auf die
unsinnige Art fröhnen! |