Harald Zaun's Interview Seiten

Wir bestehen nicht nur aus Sternenstaub!

Der weise Nestor und Philosoph der Kosmologie, der französische Grandseigneur und Poet der Astrophysik, Hubert Reeves, der unlängst 80 Jahre alt geworden ist, sagte einmal, dass Astronomen und Kosmologen nichts anderes als Historiker und Archäologen des Universums seien, da das All eine Geschichte habe. Auch die deutsche am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston (USA) forschende und lehrende Astrophysikerin Anna Frebel , die sich selbst als stellare Archäologin bezeichnet, nutzt die historische Dimension des Universums und gräbt bisweilen tief in seiner Vergangenheit. Wenngleich ihre historisch-stellaren Quellen nur gedanklich zum Greifen nah, räumlich indes unerreichbar fern sind, vermag sie dennoch deren eingehende elektromagnetische Strahlung im optischen Licht zu analysieren und zu sezieren, sofern das Instrumentarium sensibel genug ist. 2005 war dies der Fall, als Frebel dank des intensiven Studiums stellarer Spektren den metallärmsten Stern und 2007 den bislang ältesten bekannten Stern im Universum entdeckte. Seitdem ist sie metallarmen Sterngreisen in der Milchstraße mit Pathos und Akribie auf der Spur, da diese am meisten über die chemische Evolution des Kosmos verraten

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We reserve the right to get smarter! Interview with the American Astronomer Jill Tarter

The US-Astronomer Jill Tarter is the current director of the Center for SETI Research ( www.seti.org/seti ) at the SETI Institute in California. She holds the Bernard M. Oliver Chair for SETI and is a Fellow of the American Association for the Advancement of Science and the California Academy of Sciences. She was named one of the 100 most influential people in the world by Time Magazine in 2004. Dr. Tarter has been honored with several distinguished awards like the TED Prize in 2009. Her astronomical work was illustrated in Carl Sagan's novel "Contact". In the homonymous movie Tarter was the inspiration for the main protagonist, Ellie Arroway (played by Jodie Foster). Tarter is still traveling around the world and presenting lectures and papers at numerous scientific symposia and colloquia. She talks to the general public as well – just to convince everyone that the scientific search for extraterrestrial intelligence is one of the most important and fascinating scientific challenges in future we must face.

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Lesch & Co. - Außerirdische Zivilisationen - Professor Harald Lesch und Professor Wilhelm Vossenkuhl im Gespräch

Für Insider hatten die auf Bayern Alpha und in der „Spacenight" des Bayerischen Rundfunks ausgestrahlten Sendungen „Lesch & Co." schnell Kultcharakter. Anlass genug, um den Kult wieder aufleben zu lassen. Exklusiv und einmalig für dieses Special trafen Lesch, der Astrophysiker, und Vossenkuhl, der Philosoph, nach knapp vierjähriger Lesch & Co.-Abstinenz am 20. Januar 2010 wieder zusammen. Dieses Mal parlierten, diskutierten und philosophierten sie über Allzuaußerirdisches. Ganz in der Tradition der vorangegangenen Sendungen fand auch dieses Gespräch während eines Dinners in dem italienischen Restaurant „Al Torchio" in München statt.

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Exklusiv-Interview mit Professor Harald Lesch: Die Zukunft der fernen Zukunft

Sollten einmal in 1000 Jahren die obigen Zeilen digitalen oder gar publistischen Niederschlag finden, und sollten im Jahr 3009 Historiker das heute erschienene Telepolis Special „Zukunft" aus dem Print-Archiv herauskramen und durchblättern, würden sie erstaunt zur Kenntnis nehmen, dass einige ihrer Vorfahren in der Tat nicht von gestern gewesen waren.

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Dr. Gerhard Thiele: Das Apollo-Syndrom sollte sich nicht wiederholen!

Der promovierte Physiker Gerhard Thiele gehört seit 1998 dem europäischen Astronautenkorps der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) an. Vom 11. bis 22. Februar 2000 nahm er an der erfolgreichen "Shuttle Radar Topography Mission" (SRTM) teil und sammelte Datenmaterial, mit dem die erste dreidimensionale digitale Karte der Erdoberfläche für den gesamten Globus erstellt wurde.

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Physik-Nobelpreisträger Professor George F. Smoot: Was vor dem Urknall war

Vor der Geburt unseres Universums hat es schon Raum und Zeit gegeben, glaubt der Physiker Prof. Dr. George F. Smoot (61) von der Berkeley-Universität in Kalifornien (USA).
Anno domini 2006, 13,7 Milliarden Jahre nach dem Urknall, wurde Smoot zusammen mit John Mather in Stockholm mit dem Physik-Nobelpreis geehrt. Ihre im Rahmen des COBE-Experiments durchgeführten Messungen der kosmischen Hintergrundstrahlung haben die Theorie vom Urknall, mit dem unser Universum zu existieren begann, eindrucksvoll bestätigt.

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Professor Lisa Randall: Warum ich an höhere Dimensionen glaube!

Prof. Dr. Lisa Randall von der Harvard-Universität in Cambridge (Massachusetts/USA) ist derzeit die führende theoretische Physikerin und Expertin für Teilchenphysik, Stringtheorie und Kosmologie. Sie arbeitet an einem der zwei konkurrierenden Modelle der Stringtheorie und versucht, damit das Gefüge der Realität zu erklären. Sie war die erste Frau im Physikdepartment von Princeton und die erste theoretische Physikerin am MIT sowie in Harvard. Ihre Arbeiten finden enorme Beachtung und zählen zu den am meisten zitierten wissenschaftlichen Veröffentlichungen.

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Professsor Karl Stetter: Das unentdeckte Land

Jenseits des Makroskopischen, auf einer Ebene, die dem menschlichen Auge gänzlich verborgen bleibt, existiert ein Universum incognita, ein "unentdecktes Land", von dem die Wissenschaftler bislang bestenfalls nur Randgebiete erforscht und maximal ein Prozent seiner Bewohner kennen gelernt haben. Die Einheimischen dieser unzugänglichen Welt, sprich die Mikroben bzw. Mikroorganismen setzen sich aus Bakterien, Viren, Einzeller und Pilze (Pilzbakterien) zusammen. Sie beleben dieses mikrobielle Universum in breiter und großer Vielfalt. Praktisch überall dort, wo Leben eine Nische gefunden hat, sind sie heimisch geworden. Bereits in einem Gramm Ackerboden tummeln sich zirka 100.000 solcher Kleinstlebewesen.

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Dr. Lutz Richter: "Wir warten alle sehnsüchtig auf einen Erfolg"

Dr. Lutz Richter, der am Institut für Raumsimulation des DLR in Köln-Porz arbeitet und Projektwissenschaftler bei Beagle 2 der "Mars-Express"-Mission ist, hat mit einem Forscherteam den PLUTO-Maulwurf konstruiert und zudem das Konzept dazu mitentwickelt. Hieran beteiligt waren auch russische Forscher vom VNIITransmash in St. Petersburg. Auf welche Weise die weltweit wohl teuerste Bohrmaschine in zirka einem halben Jahr auf dem Mars aktiv werden soll und wie vor allem die ersten außerirdischen Mikroben indirekt nachgewiesen werden sollen, verdeutlicht Lutz Richter in einem Interview.

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Dr Jill Tarter: "Wir betreiben schon seit 1984 Astrobiologie"

Die Mission des SETI Institute ist es, den Ursprung, die Natur und die Verbreitung von Leben im Universum zu untersuchen, zu verstehen und zu erklären. Das 1984 gegründete und in Mountain View (Kalifornien) ansässige SETI Institute ist eine private Non-Profit-Organisation, die sich der wissenschaftlichen Forschung, Ausbildung und der Öffentlichkeitsarbeit widmet. Es beschäftigt mehr als 100 Wissenschaftler, Lehrer und weiteres Personal.

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Dr. Ulrich Walter: "Die Raumfahrt lebt von der Vision des Morgen"

Dr. Ulrich Walter (49) war zusammen mit seinem Kollegen Hans Schlegel der letzte deutsche Wissenschafts-Astronaut, der mit der am 1. Februar abgestürzten NASA-Raumfähre Columbia im Rahmen der D2-Mission (26.4.-6.5.1993) im Orbit weilte. Seinen Flug, der sich im April dieses Jahres zum zehnten Mal jährt, hat der Physiker noch in guter Erinnerung. Um so mehr zeigt sich Walter von dem Columbia-Unglück betroffen. In einem Interview äußert sich der Ex-Astronaut, der ab dem 1. April die Professur für Raumfahrttechnik an der Technischen Universität München übernehmen wird, zur Columbia-Katastrophe und den Zukunftschancen der bemannten Raumfahrt.

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Dr. Wolfram Burgard: Von intelligenten Weltraumrobotern

Interplanetare Raumsonden und maritime Unterwasserroboter weisen eine interessante Parallele auf: Sie sind von Menschenhand geschaffene künstliche Arbeits- und Forschungsassistenten, die in die Tiefe und Weite des Raumes eintauchen und jene unbekannten unliebsamen kalten, dunklen Regionen durchforsten, zu denen deren Erbauer keinen direkten Zugang haben. Die einen treiben im kosmischen Ozean und haben die Nabelschnur zum Mutterplaneten vollends durchtrennt, die anderen driften in irdischen Gewässern und hängen immer noch an einer solchen.

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Professor Michel Mayor: "Seeking for earth-like-planets"

Extrasolare Planeten scheinen im Universum an der Tagesordnung zu sein. 77 dieser Objekte haben die Astronomen bisher gefunden (Stand: Januar 2002), viele davon kreisen um nahe gelegene Sterne. Die meisten von ihnen gleichen Gasriesen wie Jupiter. Einige der bekannten Exoplaneten umrunden ihre Sonne innerhalb der bewohnbaren Zone - und geben damit der Diskussion über Leben im Weltall neue Nahrung.

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Professor Harald Lesch: "Ahnenforschung auf allerhöchstem Niveau"

Eppur si muove - "Und sie bewegt sich doch" soll Galileo Galilei (1564-1642) während seines Inquisitionsprozesses im Jahr 1633 leise vor sich hin gemurmelt haben, als man ihn zwang, seine Lehre von der sich um die Sonne bewegenden Erde zu widerrufen. Wenngleich dieses Zitat dem Reich der Legende entstammt, spiegelt es doch die Tragik der Universalgelehrten und Kosmologen der Aufklärung wider.Wer früher auf der Suche nach der Wahrheit die Autorität der Kirche in Frage stellte und den christlichen Dogmen widersprach, lief Gefahr, auf dem Scheiterhaufen zu enden, so wie der italienische Dominikanermönch und Philosoph Giordano Bruno (1548-1600).

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Dr. Manfred Leipold: Der wohl ungewöhnlichste Segler aller Zeiten

Das schnellste "Segelschiff" der Welt wird seine Jungfernfahrt nicht im irdisch-maritimen, sondern im kosmischen Ozean feiern. Bereits auf der ILA Berlin 2000, der diesjährigen Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung stellten die Europäische Weltraumagentur (ESA) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit den Industriepartnern Kayser-Threde GmbH und Invent GmbH der Öffentlichkeit erstmals den wohl ungewöhnlichsten Segler aller Zeiten vor: den DLR-Sonnensegler Solar Sail.

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Nobelpreisträger Professor Klaus von Klitzing: Jenseits des Nobelpreises

Was ein Nobelpreisträger über Medien, Raumfahrt, SETI und Aliens denkt

Für seine Entdeckung des Quanten-Hall-Effekts konnte Klaus von Klitzing im Jahre 1985 den Nobelpreis entgegennehmen. Hunderte von Interviews folgten. Bis auf den heutigen Tag thematisierten dabei alle Reporter verständlicherweise den Nobelpreis, seinen Träger und den Privatmann von Klitzing. Doch es war mal an der Zeit, dieses Paradigma zu durchbrechen und den "Wissenschaftler" zu Wort kommen zu lassen - ihn mit Fragen zu konfrontieren, die fürwahr jenseits des Nobelpreises liegen.

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Professor Ernst Messerschmid: "Menschliche Exploration ist eine Art genetischer Imperativ!"

Nahezu unbemerkt von Presse und Öffentlichkeit feierte das in Köln-Porz ansässige Astronautenzentrum EAC (European Astronaut Center) am 17. Mai 2000 sein zehnjähriges Bestehen. Grund genug, um einmal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, die wohl kein anderer so transparent zu beschreiben vermag wie ihr neuer Leiter Ernst Messerschmid.Der 55-jährige promovierte Physiker und Professor für Luft- und Raumfahrttechnik der Universität Stuttgart, der am 30. Oktober 1985 zusamen mit Reinhard Furrer, dem Niederländer Wubbo Ockels und fünf amerikanischen Astronauten zur D1-Spacelab-Mission für sieben Tage ins All startete, erzählt nicht nur von der Arbeit und Struktur des EAC, sondern auch von den Schwierigkeiten und Zukunftsaussichten der bemannten Raumfahrt.

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Professor Jocelyn Bell-Burnell: "Auf der Jagd nach Pulsaren"

1967 entdeckte sie den ersten Pulsar (extrem häufig aufflackernder Stern) mit Antony Hewish und Kollegen an der Universität von Cambridge, England. Jocelyn Bell wurde in Belfast geboren, ganz in der Nähe des Armagh Observatoriums, wo sie als Kind viel Zeit verbrachte. Ihre Ausbildung absolvierte sie an den Universitäten von Glasgow und Cambridge.1967 bemerkte sie ein ungewöhnliches Signal, von dem sich herausstellte, daß es aus einer Abfolge schnell wechselnder Pulse bestand, die sich exakt alle 1,337 Sekunden wiederholten. Ein erster Versuch zur Erklärung dieses kuriosen Phänomens nahm an, daß das Signal von einem interstellaren Kompaß stamme, deshalb wurde es ursprünglich scherzhaft LGM - "Litte Green Man" - also "Kleine Grüne Männchen" genannt. Die Entdeckung wurde während ihrer Zeit als Wissenschaftliche Hilfskraft in Cambridge gemacht.

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Dr. Ulrich Walter: "Sind wir allein im Universum?"

Der promovierte 45jährige Physiker, der 1993 als Nutzlastexperte mit der D2-Shuttle-Mission im Orbit war, thematisiert in seinem neuen Buch "Zivilisationen im All. Sind wir allein im Universum?" eine der wohl zentralen Fragen der Philosophie und Kosmologie.

Wird die Menschheit eines Tages mit fremden Intelligenzen in Kontakt treten?
Werden wir in ferner Zukunft eine interstellare Raumfahrt haben?

Dies sind nur zwei von vielen spannenden Fragen, denen Ulrich Walter nachgeht. Sein Fazit hierzu ist ungewöhnlich.

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Dr. Ulf Merbold: "Man sollte mal die mächtigsten Männer der Welt da hinaufschießen"

Demnächst wird die russische MIR ihrem hohen Alter Tribut zollen und nach 14jähriger erfolgreicher Arbeit ihren Abschied nehmen.Die Internationale Raumstation (ISS) hat bereits die Nachfolge angetreten. Ob es den 16 beteiligten Staaten gelingt, den begonnenen Bau der ISS planmäßig bis zum Jahr 2003 abzuschließen, steht jedoch in den Sternen.

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