Bildergalerie - Galaxien

Für den Astrofotografen immer wieder eine Freude: All die aufgenommenen Objekte sind auf Farbfilmen bunt, unser Auge kann diese Farben am nächtlichen Himmel nicht sehen. Das ist ein zusätzlicher Reiz bei der Astrofotografie.

Unsere Milchstraße ist nichts anderes als eine unter vielen Milliarden Sterneninseln, welche im Kosmos zu beobachten sind. Sie enthält ca. 100 Milliarden Sterne, unzählige Nebel und Sternhaufen. Unsere Milchstraße liegt nicht isoliert im Weltall, sie ist von weiteren Galaxien umgeben, welche alle gemeinsam die "Lokale Gruppe" bilden. Zu ihr gehören u. a. die Galaxien M(essier) 31, 32 und 33 sowie die beiden Magellanschen Wolken.

Galaxien kann man grob in Spiralgalaxien und in Elliptische Galaxien unterteilen

Spiralgalaxien kann man bei Draufsicht gut an ihrem hell strahlenden Kern und den gewundenen Spiralarmen erkennen. Hier findet man heiße, blau leuchtende neue Sterne und starke Gas- und Staubkonzentrationen.

Im Gegensatz dazu enthalten elliptische Galaxien weniger Gas und daraus schlussfolgernd weniger Sterngeburten. Meist bestehen diese Galaxien aus alten, gelblich leuchtenden Sternen. Die Form der Galaxien ist sehr unterschiedlich, manch skurrile Form taucht auf.

Lage der Galaxie zu unserer Sichtrichtung

e nach Lage zur Sichtrichtung, schaut man vertikal auf die Galaxie, kann ihre Ausmaße und ihre Struktur erkennen. Die Spiralarme sind aufgefädelt, sie erscheinen kreisförmig oder oval, manche Spiralarme sind aufgebogen, mal sind sie fadenförmig, mal breiter angelegt. Man kann auf Fotografien die Staubkonzentrationen im Zentrum oder um die Galaxie festhalten, sieht Verdickungen in den Spiralarmen.

Liegen die Spiralarme jedoch radial zu unserer Sicht, erkennen wir lediglich eine lang gestreckte „Zigarre" mit einem zentralen „Bulge", der zentralen Verdickung (Kern).

Besonderheiten der Galaxien

In den Galaxien der näheren Umgebung, wie die Große und Kleine Magellanschen Wolke, können Einzelheiten ausgemacht werden. Man kann mittels Fotografie H Alpha-Gebiete und Kugelsternhaufen sichtbar machen. Auf Langzeitfotografien kann der Fotograf auch auf die Suche nach Supernovae-Ausbrüchen gehen.

Verschmelzende Galaxien

Eine weitere interessante fotografische Aufgabe sind Galaxiengruppen, welche miteinander verbunden scheinen. Auf solchen Aufnahmen können die Gas- und Staubbänder, mit denen die Galaxien verbunden sind, sichtbar gemacht werden. Es handelt sich hierbei meist um zwei Galaxien, welche sich vor (astronomisch gesehen) kurzer Zeit durchdrungen haben, miteinander verschmolzen sind oder kurz vor einer solchen Verschmelzung stehen. Dabei zieht die Gravitationskraft der einen Galaxie bereits Material von der Nachbargalaxie ab.

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