Bildergalerie - Nebel

Gas- und Staubwolken im Raum zwischen den Sternen, die interstellare Materie, befindet sich vorwiegend in der Mittelebene unserer Galaxis, also in der Kernregion und in den Spiralarmen. Sie absorbieren das Licht der dahinter stehenden Sterne, sie können aber auch durch heiße, helle Sterne angeleuchtet und selbst zum Leuchten angeregt werden.

In allen Fällen muss man eine sehr genaue Nachführung mittels Leitrohr oder einer "Off-Axis" Nachführung in Anspruch nehmen. Die Aufnahmezeiten liegen - auch bei Wahl eines schnellen Films (ISO 400, 800, 1000 und höher) - im Stundenbereich und erfordern Durchhaltevermögen und präzise Korrekturen.

Reflexionsnebel

Das Licht von Sternen, welche seitlich von einer solchen interstellaren Staubwolke stehen, wird von den Staubteilchen reflektiert. Hierbei sind die Sterne offensichtlich nicht heiß genug, um das interstellare Gemisch zum Selbstleuchten anzuregen, es wird lediglich das Licht reflektiert und streut. Reflexionsnebel leuchten blau.

Emissionsnebel:

Interstellares Gas besteht im Wesentlichen aus Wasserstoff, Helium sowie geringe Anteile an schweren Elementen, wie Kohlenstoff, Sauerstoff und Stickstoff. Interstellarer Wasserstoff wird zum Selbstleuchten angeregt, indem dem zuvor neutralen Wasserstoff Energie zugeführt wird, er wird ionisiert. Es entstehen rote Nebelgebiete, wie z.B. Nordamerikanebel, Pelikannebel und California-Nebel. Bei Emissionsnebeln leuchtet das Gas selbst und zwar rot.

Dunkelnebel

Das Licht der dahinter stehenden Sterne lassen die Strukturen einer Dunkelwolke hervortreten.

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