Bildergalerie - Sternhaufen

Bei Doppelsternen kann der Amateur die unterschiedlichen Farbkomponenten bewundern. Die Beobachtung von Positionsveränderungen sind Langzeitprogramme und können nur bei visuell nahen und eng zusammenstehenden Doppelsternen durchgeführt werden. Dies gilt auch für die Vermessung der Eigengeschwindigkeit von nahe stehenden Sternen (z.B. Barnards Pfeilstern).

Offene Sternhaufen

Offene Sternhaufen sind Ansammlung von einigen bis mehreren hundert Sternen in einer lockereren, unsymmetrischen Form. Es handelt sich bei diesen Sternen immer um nahe Sterne, sonst wäre der Sternhaufen ja nicht auflösbar. Offene Sternhaufen liegen vorwiegend in der Mittelebene unserer Milchstraße, also im Zentrum und in den Spiralarmen, wo durch die vermehrte Ansammlung von interstellarer Materie die Entstehung von Sternen bevorzugt geschieht. Bei einigen Sternhaufen kann man noch die Gas- und Staubwolke, aus denen die Sterne sich gebildet haben, erkennen.

Kugelsternhaufen

Die kugelförmigen Sternhaufen sind dagegen symmetrisch, enthalten bis zu einer Millionen Sterne, welche meist sehr alt sind. Kugelsternhaufen können selbst in größeren Teleskopen nicht aufgelöst werden, die Sterne stehen zu eng beieinander. Die Kugelsternhaufen stehen fast gleichmäßig verteilt im Halo der Milchstraße, sie nehmen nicht an der galaktischen Rotation teil. Ca. 150 Kugelsternhaufen sind bekannt. Beispiele sind Omega Centauri und M13.

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