
von Günther Bendt (Texte) und Stefan van Ree (technische Umsetzung) - http://www.Der-Mond.org/
Die Februarnächte sind lang. Am Monatsanfang beginnt die astronomisch dunkle Nacht in Mitteleuropa gegen 19:20 und dauert danach fast zwölf Stunden. Am Monatsende setzt die astronomisch dunkle Nacht hier gegen 20:05 ein und endet nach 9,5 Stunden. Die Nächte im Februar bieten daher viele Gelegenheiten für vielfältige und ausführliche Himmelsbeobachtungen, wenn das Wetter mitspielt.
Februarnächte können in Mitteleuropa klar, neblig oder bewölkt sein. Es kann regnen, nieseln oder schneien. Wenn Wind weht, ist er schneidend kalt. Es gibt aber immer wieder kurze oder längere Phasen, in denen der Himmel wolkenlos ist, und die Luft klar ist und ruhig. Wenn man die lokale Wettervorhersage beachtet und ein Auge auf den aktuellen Nachthimmel hat, kann man Gelegenheiten für astronomische Beobachtungen erfassen und nutzen.
Vollmond ist am 22. Februar im Sternbild Löwe. Neumond ist am 8. Februar.
Man braucht für eine optimale Beobachtung einen ungestörten Beobachtungsort, der abseits künstlicher Lichtquellen liegt und eine freie Sicht bis zum fernen Horizont bietet. Der Ort muss einen festen und trockenen Untergrund bieten, und es sollte genug Platz für verschiedene Beobachtungsgeräte vorhanden sein.  Â
Wenn man bei der Beobachtung verschiedene Geräte einsetzen kann, lässt sich mehr Beobachtungserfahrung sammeln. Wenn man gemeinsam mit anderen beobachten kann, kann man seine Beobachtungseindrücke vergleichen. Außerdem steht man dann nicht alleine im Finstern. Empfehlenswert sind ein Klappstuhl und eine Thermoskanne mit heißem Tee, damit man auch mal eine Pause machen kann. Dann muss man nicht stundenlang in der Kälte stehen.
Der helle Jupiter kann im Sternbild Löwe während der ganzen Nacht beobachtet werden. Mars und Saturn gehen erst nach Mitternacht auf und sind bis zum Morgengrauen zu sehen. Venus ist im Februar in der Morgendämmerung gut sichtbar. In der ersten Februarwoche kann man mit etwas Glück den Merkur am Morgendämmerungshimmel sehen.
Im Zenit hoch über uns sehen wir die Sterne des Sternbilds Perseus. Im Westen senkt sich das Sternenquadrat des Sternbilds Pegasus zum Horizont. Im Südosten erkennt man das markante Sternbild Orion, und niedrig über dem Südosthorizont funkelt Sirius, der hellste Stern des Nachthimmels. Hoch im Osten erblicken wir das Sternbild Zwillinge, darunter zeigen sich schon einige helle Sterne des Sternbilds Löwe. Im Nordosten sehen wir den Große Wagen, die Kette seiner hellen Deichsesterne zielt auf den Nordhorizont.
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