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Wintermilchstraße in Fuhrmann, Stier und
Zwillingen
RA = 06 h 08.9 min, DEK = +24° 20' (für M
35)
Im Gegensatz zum Sommerhimmel bietet der
Winterhimmel keinen spektakulären Anblick. Helle Milchstraßenwolken
fehlen. Zwischen Fuhrmann und Stier befinden sich aufgrund der galaktischen
Lage unserer Sonne die lichtschwächsten Bereiche der Milchstraße. Im
Fuhrmann fallen die rotleuchtenden Gasnebel IC 405 und IC 410 auf, ferner die
galaktischen Sternhaufen M 38, M 36 und M 37. In der Umgebung der beiden
orangefarbenen Sterne η und μ Geminorum entdeckt man den markanten und hellen offenen
Sternhaufen M 35. Knapp nördlich der Verbindungslinie von η und μ Geminorum befindet
sich der Supernovarest IC 443. Etwa 3.5° südlich von M 35 liegt die
runde H II-Region NGC 2174-5. Sie hat immerhin 30´ x 40´ Ausdehnung
und gehört schon zum Sternbild Orion. μ
Geminorum, M 35 und NGC 2174-5 bilden ein gleichseitiges Dreieck, in dessen
Zentrum η Geminorum liegt.
Heinrich Weiss fotografierte das Sternfeld auf der
Ebenwaldhöhe mit einem 50-mm-Objektiv bei Blende 2,8 und belichtete 20
Minuten auf Kodak Ektachrome 200. |