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2010 |
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14.Juli 2010:
Alle Sterne entstehen in gleicher Weise
Einem internationalen Forschungsteam unter der Leitung von Stefan Kraus mit Mitarbeitern aus zwei Forschungsgruppen des Bonner Max-Planck-Instituts für Radioastronomie ist es gelungen, das erste Infrarot-Bild einer kompakten Scheibe um einen massereichen jungen Stern bei hoher Auflösung zu gewinnen. Das neue Resultat liefert einen starken Hinweis darauf, dass massereiche Sterne in gleicher Weise entstehen wie ihre masseärmeren Vettern.
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24.Juni 2010:
Eine exzellente Zeit mit Pulsaren
Ein internationales Team von Astronomen, darunter Michael Kramer vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn, hat das Verhalten einer bestimmten Art kosmischer Uhren untersucht und dabei ein Verfahren entdeckt, das sie zu den mit Abstand genauesten Zeitmessern im Universum werden lässt.
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01.Juni 2010:
Detaillierte Struktur eines weit entfernten Quasars
Nach Testmessungen mit einzelnen LOFAR-Antennen konnten erstmals acht Stationen des "LOw Frequency ARrays" (LOFAR) für eine gemeinsame Messung zusammengeschaltet werden. Dazu wurden fünf LOFAR-Stationen in den Niederlanden mit drei Stationen in Deutschland vernetzt, und zwar Effelsberg bei Bonn, Tautenburg bei Jena und Unterweilenbach bei München.
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04.März 2010:
Organische Moleküle im Orion-Nebel
Herschel, das Satelliten-Observatorium der europäischen Raumfahrtagentur ESA, hat die spektralen Fingerabdrücke einer Reihe organischer Moleküle im Orion-Nebel, einer der nächstgelegenen Sternentstehungsregionen in unserer Milchstraße, aufgenommen.
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19.Februar 2010:
Schwarze Witwe im Weltall
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet Anfang kommenden Jahres eine neue Forschergruppe mit wesentlicher Beteiligung von zwei Max-Planck-Instituten, dem MPI für Radioastronomie in Bonn und dem MPI für Astrophysik in Garching, ein. Sie soll die Frage beantworten, wie Magnetfelder im Universum entstanden sind und welche Wirkung sie auf die Entwicklung von Galaxien haben.
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10.Dezember 2009:
Magnetische Impulse
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet Anfang kommenden Jahres eine neue Forschergruppe mit wesentlicher Beteiligung von zwei Max-Planck-Instituten, dem MPI für Radioastronomie in Bonn und dem MPI für Astrophysik in Garching, ein. Sie soll die Frage beantworten, wie Magnetfelder im Universum entstanden sind und welche Wirkung sie auf die Entwicklung von Galaxien haben.
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08.Dezember 2009:
Im Reich der Schwarzen Löcher Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Makoto Kishimoto vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn präsentiert interferometrische Messungen im Nahinfrarotbereich, die mit dem Keck-Interferometer auf Hawaii durchgeführt wurden. |
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1. Juli
2009:
Vermessung
des kalten Universums Ein internationales Team von Astronomen
unter der Leitung von Forschern des Max-Planck-Instituts für
Radioastronomie (MPIfR) in Bonn hat einen Himmelsatlas in
Submillimeter-Wellenlängen erstellt, der einen bis dato nicht
möglichen Blick in die inneren Regionen unserer Heimatgalaxie, der
Milchstraße, ermöglicht. |
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27. Mai
2009:
Sternexplosion
in einer "explodierenden" Galaxie Presseinformation zur Explosion
eines massereichen Sterns als Supernova in der Galaxie M82 in nur 12 Millionen
Lichtjahren Entfernung. Obwohl dies die nächstgelegene Supernova der
letzten fünf Jahre darstellt, konnte die Explosion nur mit Radioteleskopen
beobachtet werden. |
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4. Mai
2009: Blick ins
verborgene Universum Mit einem Spiegeldurchmesser von 3,5 Metern
stellt "Herschel" das größte jemals gebaute Weltraumteleskop dar.
Auf dem Satelliten arbeiten Instrumente, an deren Bau vier verschiedene
Max-Planck-Institute beteiligt waren. |
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22. April
2009: Die
mächtigsten Monster des Universums Ein internationales Team
von Astronomen, einschließlich Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts
für Radioastronomie in Bonn, hat neue Ergebnisse zur Natur von Jets, den
energiereichsten Objekte des Universums, gefunden. |
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21. April
2009: Auf den
Spuren organischer Materie Einem internationalen Team von
Wissenschaftlern vom MPIfR in Bonn, der Cornell-Universität (Ithaka/USA)
und der Universität zu Köln gelang die Erstentdeckung von gleich zwei
der komplexesten unter den bisher gefundenen Moleküle im interstellaren
Raum, Äthylformiat und n-Propylzyanid. |
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2. April
2009: Im
Herzen des Orion-Nebels Ein internationales Team von Astronomen
unter der Leitung von Stefan Kraus und Gerd Weigelt vom Bonner
Max-Planck-Institut für Radioastronomie hat mit dem "Very Large Telescope
Interferometer" (VLTI) der Europäischen Südsternwarte ESO das bisher
schärfste Bild des jungen Doppelsterns Theta 1 Ori C erstellt. |
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28. Januar
2009: Radiosignale
aus der Richtung des Schwarzen Lochs im Zentrum von Centaurus A Zum
ersten Mal ist es gelungen, Material, das aus der unmittelbaren Umgebung des
zentralen Schwarzen Lochs einer aktiven Galaxie ausgestoßen wird, in
Submillimeterwellenlängen zu erfassen und damit neue Erkenntnisse
über die Funktionsweise der "zentralen Maschine" in diesen Galaxien zu
gewinnen. |
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8. Januar
2009: Deutsche
Technologie bereit zur Jagd auf junge Sterne Das Instrument "GREAT"
ist nach umfangreichen Labortests und erfolgreich bestandenem "Pre-shipment
Review" auf dem Weg zu seinem Ersteinsatz an Bord von SOFIA. GREAT wurde von
einem Konsortium deutscher Forschungsinstitute unter Leitung von Dr. Rolf
Güsten vom Bonner Max-Planck-Institut für Radioastronomie entwickelt.
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2008 |
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18.12.2008:
Wasser im
frühen Universum Eine Forschergruppe unter der Leitung von
Violette Impellizzeri, Doktorandin am Max-Planck-Institut für
Radioastronomie in Bonn, hat mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Wasser in
der bisher größten bekannten Entfernung im Universum nachgewiesen.
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10.10.2008:
Die
Winde junger Sterne Ein international besetztes Forschungsteam
unter der Leitung von Stefan Kraus und Eric Tatulli hat durch Einsatz des
AMBER-Instruments die geometrische Verteilung des atomaren und molekularen
Gases im zentralen Bereich der Scheiben um die jungen Sterne analysiert. |
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19.09.2008:
Rotation
der Milchstraße Cepheiden sind eine besondere Art von
pulsierenden Sternen mit veränderlicher Helligkeit. Seit ihrer Entdeckung
durch Henrietta Leavitt im Jahr 1912 sind Cepheiden als Indikatoren für
die Entfernungsbestimmung verwendet worden. |
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23.07.2008:
Galaxienherz
durch die Staubbrille betrachtet Dass sie existieren, beweist die
extrem starke Strahlung, die sie aussenden. So tief ins Innere hineinschauen
konnten Astronomen jedoch bisher nicht in aktive Galaxien. Denn sie verbergen
sich in einem Meer aus Staubwolken. |
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19.06.2008:
Irdische
Naturgesetze auch im fernen Universum gültig Die bei uns auf
der Erde gültigen Naturgesetze haben ebenso Bestand in den Tiefen des
Universums. So das Resümee eines Forschungsprojekts, durchgeführt von
einem internationalen Astronomenteam, zu dem auch Christian Henkel vom Bonner
Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) gehört. |
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27.05.2008:
Blick auf
einen sterbenden Riesen Einem Team von Forschern am
Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) in Bonn und an der
Europäischen Südsternwarte (ESO) in Garching bei München ist es
zum ersten Mal gelungen, die Umgebung eines Überriesensterns im letzten
Stadium seiner Entwicklung detailliert darzustellen. |
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9.04.2008:
Fläche
des größten Radioteleskop-Netzwerks in Europa verdoppelt
Das 100-m-Radioteleskop Effelsberg hat sich zum ersten Mal an Messungen im
Rahmen des europäischen e-EVN Netzwerkes beteiligt und damit seine
Fähigkeit zur Entdeckung schwacher Radioquellen und Darstellung von
Radiobildern entscheidend verbessert. |
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26.03.2008:
Verwandter
einer Aminosäure im All entdeckt Mit einem
30-Meter-Radioteleskop in der spanischen Sierra Nevada und zwei
Radioteleskop-Netzwerken in Frankreich und Australien haben Forscher des Bonner
Max-Planck-Instituts für Radioastronomie erstmals den nahen Verwandten
einer Aminosäure aufgespürt: Aminoacetonitril. |
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2007
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5.10.2007:
Scharf
beobachtet - Jets im All Im Sternbild der Jungfrau liegt eine
besonders leuchtkräftige Galaxie: M87, die rund 50 Millionen Lichtjahre
von der Erde entfernt ist. Die Umgebung des zentralen Schwarzen Lochs in dieser
Galaxie hat das Forscherteam um Yuri Kovalev vom Max-Planck-Institut für
Radioastronomie jetzt näher untersucht. |
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24.08.2007:
Forscher
drehen an der Zeit Eine internationale Kollaboration von
Wissenschaftlern misst erstmals die Erdrotation nahezu in Echtzeit. Indem die
Forscher ihre Teleskope weltweit vernetzen, können sie dadurch die
Abweichung von der Standardzeit beobachten und korrigieren. |
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21.02.2007:
Vom
frühen und späten Leben der Sterne Nach der erfolgreichen
Installation des AMBER-Instruments am Very Large Telescope Interferometer
(VLTI) der Europäischen Südsternwarte auf dem Cerro Paranal in Chile
ernten die Wissenschaftler nun die Früchte ihrer Arbeit - darunter auch
Forscher des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie. |
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2006
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6.10.2006:
LOFAR:
Ein neues Radioteleskop in Deutschland Deutsche Astronomen haben
einen wichtigen Schritt in Richtung auf ein neues Großteleskop gemacht:
LOFAR, ein neuartiges Radioteleskop für kosmische Meter-Wellen, das in
einigen Jahren das größte Teleskop der Welt sein wird. |
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29.06.2006:
Kaltes
Gas in der Andromeda-Galaxie Eine neue Radiokarte der
Andromeda-Galaxie konnte jetzt fertiggestellt werden: Die Karte zeigt, wo sich
kaltes Gas befindet - das Baumaterial für die Entstehung neuer Sterne.
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2005
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6.08.2005:
APEX: Atacama Pathfinder
EXperiment Auf dem 5100 Meter hochgelegenen Chajnantor Plateau
in der chilenischen Atacamawüste wurde in einer internationalen
Zusammenarbeit unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie
in Bonn das "Atacama Pfadfinder Experiment" (APEX) errichtet. |
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26.10.2005:
LBT: First Light für das
LargeBinocularTelescope Das (LBT) wird schärfer und tiefer
ins Universum schauen als jemals zuvor. Fünf deutsche Institute sind mit
insgesamt 25 Prozent Beobachtungszeit am LBT-Projekt beteiligt. Darunter sind
drei Max-Planck-Institute: Astronomie (Heidelberg), Radioastronomie (Bonn) und
extraterrestrische Pysik (Garching). |
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2004
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10.09.04
Effelsberg
2004+: Neuer Sekundärspiegel mit aktiver Optik Im Laufe der
Jahre haben sich die Messungen am 100-m-Radioteleskop immer weiter zu den
kürzeren Wellenlängen verschoben. Durch die sehr gute
Oberflächengenauigkeit des Hauptspiegels ist es möglich, auch
Beobachtungen im Millimeter-Bereich durchzuführen. |
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05.04.04
Superscharfer
Infrarot-Blick auf die Sterne Am 23. März 2004 gelang am VLT
der ESO in Chile die erste astronomische Messung mit AMBER, dem "Astronomical
Multi BEam Recombiner": ein Instrument, welches Licht von gleich drei der
Einzelteleskope des VLT "interferometrisch" kombinieren kann. |
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19.03.04
Spuren
einer gewaltigen Explosion prasseln auf die Erde Hochenergetische
Strahlung aus dem Innern der Milchstraße zeugt von einem
Gammastrahlenausbruch vor langer Zeit und hinterlässt Spuren, die noch
nach etwa einer Million Jahren auf der Erde nachweisbar sein könnten.
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