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		<title>Astronomie.de - Der große Feed mit allen News</title>
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			<title>Astronomie.de - Der große Feed mit allen News</title>
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			<title>Totale Sonnenfinsternis am 13./14. November. 2012 über Australien und dem Pazifik</title>
			<link>http://www.astronomie.de/home/neuigkeiten/?tx_ttnews%5Byear%5D=2012&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=03&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=904&#38;cHash=263366b3d01495040c7be3611ecd5285</link>
			<description>Am 14. November 2012 berührt der Kernschatten des Mondes die Erdoberfläche erstmals an einem abgelegenen Punkt beim Örtchen Oenpelli im Norden Australiens, ca.280 km östlich von Darwin. Dort geht die Sonne total verfinstert auf.&lt;br /&gt;Der Mondschatten wandert abschließend sehr rasch in südöstliche Richtung weiter, zieht über den Golf von Carpentaria hinweg und überquert die „Cape York&quot;-Halbinsel. Wenn er die Ostküste dieser Halbinsel erreicht,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am 14. November 2012 berührt der Kernschatten des Mondes die Erdoberfläche erstmals an einem abgelegenen Punkt beim Örtchen Oenpelli im Norden Australiens, ca.280 km östlich von Darwin. Dort geht die Sonne total verfinstert auf.<br />Der Mondschatten wandert abschließend sehr rasch in südöstliche Richtung weiter, zieht über den Golf von Carpentaria hinweg und überquert die „Cape York"-Halbinsel. Wenn er die Ostküste dieser Halbinsel erreicht, hat der Kernschatten einen Durchmesser von 145 km, sein Zentrum überstreicht die Küstenlinie ca. 23 km nördlich von Cairns. Anschließend eilt der Schatten über den Pazifischen Ozean davon, ohne auf seinem weiteren Weg irgendeine Insel zu berühren. Ca. 2000 km östlich von Neuseeland erreicht der Kernschatten seine maximale Verfinsterungsdauer von 4 min 2,1 sec. Danach überquert er die Datumsgrenze und verlässt die Erde am 13. November ca. 900 km westlich der chilenischen Küste bei Sonnenuntergang.
<h2>Anblick der totalen Sonnenfinsternis</h2>
Das Beeindruckende an einer totalen Sonnenfinsternis ist nicht, dass der Mond sich vor die Sonne schiebt und sie schließlich total verdeckt, sodass es während der Totalität kurzfristig so dunkel wird wie sonst nur ca. eine Stunde nach Sonnenuntergang. Das Beeindruckende an einer totalen Sonnenfinsternis ist es zu erleben, wie am hellen Tage das Licht der Sonne seine Kraft verliert und die Farben allmählich verblassen, bis hin zu dem Moment, wo aus der strahlenden Sonne heraus plötzlich der schwarze Mond hervorbricht (ein Anblick, den Adalbert Stifter recht treffend als „herzzermalmend" beschreibt), und der unmittelbar darauf eintretende, märchenhaft schöne Anblick der unfassbar zart leuchtenden Sonnenkorona. Je länger die totale Sonnenfinsternis dauert, desto mehr passt sich das Auge an die herrschende Dunkelheit an, so kann man die Korona während der totalen Verfinsterung immer intensiver wahrnehmen, sie wächst immer weiter in den Himmel und wird immer leuchtender. Die totale Phase der Verfinsterung dauert am 14. November 2012 an der Ostküste der „Cape York"-Halbinsel maximal 2 min 11 sec.<br />Wahrend der totalen Verfinsterung der Sonne kann man mit bloßem Auge Merkur, Saturn und Venus sehen. Ringsum schimmert der Horizont im rötlichen Licht von jenseits des fernen Kernschattenrandes und taucht die Szene in ein düsteres, schattenloses Licht.
<h2>Mögliche Beobachtungsplätze</h2>
Die Sonnenfinsternis vom 14. 11. 2011 erreicht ihre maximale Dauer über dem Pazifik, ca. 2000 km östlich von Neuseeland. Die Beobachtung einer totalen Sonnenfinsternis vom Schiff aus wird jedoch durch den ständigen Seegang und durch die Vibrationen der Schiffsmotoren beeinträchtigt, sodass erfolgreiches Fotografieren und Filmen des Ereignisses nur beschränkt möglich sind. <br />Daher kommt für eine detaillierte Beobachtung der totalen Sonnenfinsternis nur ein Standort auf festem Boden in Frage. Zugleich muss dort die Sonne während ihrer totalen Verfinsterung möglichst hoch über dem Horizont stehen. <br /><br />Wie die folgende Tabelle zeigt, erreicht die Sonne vom Festland aus betrachtet zum Zeitpunkt der Totalität am Westufer der „Cape York“-Halbinsel einen Horizontabstand von 9,2° und am Ostufer bei Cairns einen Horizontabstand von 14°.
<table border="0" cellpadding="2" cellspacing="2"> <tbody> <tr> <td>Ort</td> <td>1. Kontakt<br />[UT]</td> <td>2. Kontakt<br />[UT]</td> <td> <p>3. Kontakt<br />[UT]</p> </td> <td>4. Kontakt<br />[UT]</td> <td>Dauer</td> <td>Höhe</td> </tr> <tr> <td>Oenpelli<br /></td> <td>19:45<br /></td> <td>20:35<br /></td> <td>20:36<br /></td> <td>21:30<br /></td> <td>-<br /></td> <td>0°<br /></td> </tr> <tr> <td>Pormpuraaw</td> <td>19:44</td> <td>20:36</td> <td>20:38</td> <td>21:36</td> <td>1m55,8s</td> <td>9,2°</td> </tr> <tr> <td>Oak Beach</td> <td>19:44</td> <td>20:38 <br /></td> <td>20:40<br /></td> <td>21:39</td> <td>2m01,5s<br /></td> <td>12,9°</td> </tr> <tr> <td>Oak Beach</td> <td>19:45</td> <td>20:38</td> <td>20:40</td> <td>21:39</td> <td>2m05,0s</td> <td>13,6°</td> </tr> <tr> <td>Cairns</td> <td>19:45 <br /></td> <td>20:38 <br /></td> <td>20:40</td> <td>21:40</td> <td>2m01,2s</td> <td>14°</td> </tr> <tr> <td>Mareeba</td> <td>19:45</td> <td>20:39 <br /></td> <td>20:40</td> <td>21:40</td> <td>1m23,4s</td> <td>13,7°</td> </tr> </tbody> </table>
Legende:<br />1.Kontakt: Mond berührt den Rand der Sonne<br />2.Kontakt: Mondrand erreicht den gegenüberliegenden Rand der Sonne, totale Phase beginnt.<br />3.Kontakt: Mondrand verlässt den Rand der Sonne, totale Phase endet<br />4.Kontakt: Mond gibt die Sonne wieder vollständig frei.
<h2>Auswahl der Beobachtungsplätze</h2>
Die Sonnenfinsternis beginnt in Cairns vier Minuten nach Sonnenaufgang, in Oenpelli im Norden ist sie im Moment des Sonnenaufgangs bereits maximal verfinstert. Somit empfiehlt sich für die Beobachtung die Ostküste der „Cape York“-Halbinsel. <br />Will man seine Beobachtungsgeräte zu Beginn dieser Sonnenfinsternis einsatzbereit haben, muss man sie vor Sonnenaufgang aufbauen. Da in den Tropen die Morgendämmerung sehr kurz ist und man diese kurze Zeitspanne der Dämmerung zum Aufbauen der Geräte benötigt, muss man seinen Beobachtungsplatz vor Beginn der Dämmerung erreichen. Daher braucht man möglichst kurze Anreisewege vom Hotel zum Beobachtungsplatz. Da es nur an der Ostküste „Cape York“-Halbinsel Hotels gibt, kommt zur Beobachtung der Sonnenfinsternis nur die Ostküste der Halbinsel in Frage.<br /><br />Die Ostküste der „Cape York“-Halbinsel liegt im November noch im Bereich der Passatzone, der Wind weht folglich aus östlicher Richtung vom warmen Korallenmeer. Längs der Küste zieht sich eine bis 1300 m hohen Bergkette. Wenn der Wind über diese Berge nach Westen zieht, bilden sich an den östlichen Berghängen Passatwolken, aus denen es regnen kann. Die Osthänge dieser Berge sind daher mit dichtem tropischem Regenwald bedeckt.
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Die meisten Niederschläge fallen an der Küste bei Cairns in der Regenzeit von Dezember bis April, die Monate Mai bis November sind relativ trocken. Im November gibt es im Cairns im Mittel 8,5 Sonnenstunden pro Tag. Somit ergibt sich für Cairns eine 75%ige Wahrscheinlichkeit, die Sonnenfinsternis erfolgreich beobachten zu können. Andererseits fällt in Cairns im November im Mittel an 10,1 Tagen für einige Stunden Regen.<br /><br />Wenn sich in der windstillen Nacht die feuchtwarme tropische Luft abkühlt, kann sich vor Sonnenaufgang Küstennebel bilden, der die aufgehende Sonne verdeckt.
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An den Westhängen der Berge sinkt die Luft zum niedrigeren Binnenland ab und erwärmt sich dabei. Durch diese Erwärmung lösen sich dort die Wolken auf. Daher ist das Wetter westlich der Berge meist sehr trocken, warm und sonnig. <br /><br />Da Passatwolken vorwiegend an den Küstenbergen entstehen, kann man ihnen ausweichen, indem man sich abseits der Küstenberge in die breiten Küstenebenen begibt. Wenn Nebel auftritt, kann man ihm ausweichen, indem man sich in höhere Lagen begibt, die über dem Nebel liegen. Wenn es an der Küste regnet, muss man rechtzeitig einen Beobachtungsort westlich der Küstenberge aufsuchen, von dem man die Sonne über die wolkenverhangenen Bergkämme hinweg beobachten kann.
<h2>Beobachtungsplatz der Sofie-Reise von Astronomie.de</h2>
Für die Astronomie.de-Reise zur Sonnenfinsternis am 14. November 2012 haben wir für jede mögliche Wettersituation geeignete Beobachtungsplätze ausgewählt, von denen wir abhängig von den herrschenden Wetterverhältnissen den passenden anfahren werden. Wir erreichen den ausgewählten Beobachtungsplatz mit einem Reisebus, der unserer Beobachtergruppe zu diesem Zweck exklusiv zur Verfügung steht. <br />Bei klarem, schönem Wetter wählen wir als Beobachtungsort einen festen Strand der breiten Küstenebene. Dort können die Passatwolken über den Bergen die Beobachtung nicht stören. Wenn Nebel oder Regen drohen, fahren wir mit dem Bus über das Küstengebirge nach Westen, wo es infolge der Föhnwirkung keine Wolken gibt und ein freier Blick auf die Sonne möglich ist.
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Cairns Esplanade am 14. 11. 2009 um 6:45 (Foto: Stefan Krause). Bei solchem Wetter ist der Strand ein idealer Beobachtungsplatz für die Sonnenfinsternis…
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Cairns Esplanade am 13. 11. 2009 um 6:45 (Foto: Stefan Krause). Bei solchem Wetter beobachten wir die Sonnenfinsternis westlich der Küstenberge
Die Dauer der Finsternis beträgt an den vorgesehenen Beobachtungsplätzen ca. 2 Min 2 Sec. Mit etwas Glück wird man am Beobachtungsplatz den Kernschatten des Mondes kurz vor dem 2. Kontakt von Westen heranrasen sehen und kann ihn nach dem 3. Kontakt nach Osten davonsausen sehen. <br />Der Kernschatten erreicht an der Ostküste einen Durchmesser von 145 km und zieht mit einer Geschwindigkeit von 4278 km/h
<h2>Sicherheitshinweise</h2>
Eine totale Sonnenfinsternis ist das spektakulärste Himmelsereignis, das man im Laufe seines Lebens beobachten kann. Damit man dieses faszinierende Erlebnis ungefährdet genießen kann, muss man jedoch zwingend einige Sicherheitsregeln beachten. Hierzu gehören unbedingt
<ul> <li>die Verwendung einer Sonnenfinsternisbrille während der Beobachtung der teilverfinsterten Sonne</li> <li>die Verwendung von sicheren Sonnenfiltern vor den Objektiven der Beobachtungsgeräte und Kameras. </li> <li>Besonders während man sein Fernrohr oder seine Kamera auf die Sonne ausrichtet, sind Sonnenfilter vor den Sucherfernrohren, Kameraobjektiven und Fernrohren zwingend erforderlich, um mögliche Verbrennungen der Netzhaut beim Blick auf die Sonne zuverlässig auszuschließen. Solche Netzhautverletzungen sind irreparabel.</li> <li>Die Filter müssen so befestigt werden, dass sie weder versehentlich gelöst werden noch durch einen Windstoß abgerissen werden können. Zugleich muss man diese Filter so befestigen, dass man sie während der Totalität mit einem Griff schnell entfernen kann und man sie zum Ende der Totalität wieder mit einem Griff sicher auf dem Objektiv befestigen kann. </li> <li>Selbst wenn der Mond bereits 99% der Sonne bedeckt, bleibt das verbleibende 1 % der Sonne unverändert hell. Die Energie des verbleibenden 1% des Bildes der Sonne auf der Netzhaut kann ausreichen, um dieses Bild auf ewig in die Netzhaut einzubrennen. </li> </ul>
<br />Wenn man keine Sonnenfinsternisbrille zur Hand hat und dennoch sehen will, wie weit die Bedeckung der Sonne durch den Mond fortgeschritten ist, kann man mit einem gelochten Karton, auf den das Licht der Sonne fällt, ein Bild der Sonne auf den Boden oder eine Wand projizieren. Da sieht man sehr schön und vor allem auf eine sichere Weise die aktuelle Form der Sonnensichel, ohne dass man dabei direkt in die Sonne schaut. Man kann für die Projektion der Sonnensichel auf einen Schirm auch Ferngläser auf Stativen oder Fernrohre verwenden, wobei dann keine Filter vor die Objektive dieser Geräte gesetzt werden. In dem Fall muss man jedoch sicherstellen, dass dabei NIEMAND versehentlich oder leichtsinnig sein Auge in die Nähe der Okulare dieser Geräte bringen kann.
<h2>Sonnenfilter</h2>
Als Objektivfilter für die visuelle Beobachtung kommen metallbedampfte neutrale optische Glasfilter der Dichte ND5, metallbedampfte Mylarfolien („Baader-Folie“) sowie schwarze Polymerfilterfolien zum Einsatz. Schwarze Filterfolien bieten bei der visuellen Beobachtung den Vorteil, dass sie nicht spiegeln. Vor allem bei der Beobachtung mit Filterbrillen ist es vorteilhaft, wenn sich das Auge des Beobachters während der Sonnenbeobachtung nicht in der Folie der Brille spiegelt. <br />Okularsonnenfilter sind am Fernrohr nicht gebrauchssicher, weil sie in der konzentrierten Hitze des Sonnenbildes spontan platzen können. Auch Rettungsfolie sollte man nicht als Sonnenfilter benutzen, weil die Metallbeschichtung dieser Folie kleine Löcher enthalten kann. Löchrige Sonnenfilter gefährden nicht nur die Augen des Beobachters, sondern erzeugen Streulicht, das die Qualität der mit ihnen erstellten fotografischen Aufnahmen der Sonnenfinsternis erheblich verschlechtern kann.<br />Belichtete Farbnegativfilme sind zwar schwarz, sind aber für Infrarotlicht durchlässig und daher als Sonnenfilter unbrauchbar. Das gleiche gilt für CDs und rußgeschwärzte Gläser.
<h2>Beobachtung während der Totalität</h2>
Während der totalen Phase der Sonnenfinsternis müssen alle Sonnenfilter entfernt werden. Der Anblick der total verfinsterten Sonne mit dem bloßen Auge ist eine Erfahrung, die man sich nie entgehen lassen sollte. <br /><br />Leider trifft man immer wieder auf Sonnenfinsternisreisende, die jede Sekunde der totalen Sonnenfinsternis hinter einem Kameraobjektiv verbringen und es versäumen, die Sonnenfinsternis mit eigenen Augen zu sehen. Nach jeder totalen Sonnenfinsternis findet man in Astronomieforen beeindruckende Fotografien und Filmaufnahmen dieser Sonnenfinsternis in großer Zahl. Als Beobachter einer totalen Sonnenfinsternis muss man daher nicht zwingend eigene Bilder machen, damit man später anderen zeigen kann, wie die Sonnenfinsternis ausgesehen hat. Stattdessen kann man sich dieses Naturschauspiel mit eigenen Augen anschauen und es erleben. <br />Wer Sonnenfinsternisse selber fotografieren möchte, muss diese Aufnahmen sehr gut vorbereiten, damit Schärfe und Belichtungszeiten während der Aufnahme garantiert korrekt sind, außerdem sollten diese Aufnahmen automatisiert erfolgen, sodass man nicht durch das Bedienen der Geräte vom Schauen abgelenkt wird. Während der totalen Phase ist es viel zu dunkel, um Skalen an Objektiven ablesen zu können.<br />Kein Foto ist in der Lage, die Sonnenkorona in der Dynamik wiederzugeben, in der sie das menschliche Auge sieht. Kein noch so imposanter Film einer totalen Sonnenfinsternis kann das Erleben des eigenen Sehens der totalen Sonnenfinsternis ersetzen.
<link 1496>Informationen zur Astronomie.de-Reise "Sonnenfinsternis 2012"</link>]]></content:encoded>
			<category>Neues und aktuelles auf Astronomie.de</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 23:17:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schwarzes Loch mit Superwind</title>
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			<description>Das Schwarze Loch IGR J17091 stellt einen neuen Rekord auf: Es  bläst Materie mit einer Geschwindigkeit von 32 Millionen Kilometern pro  Stunde ins All hinaus. Das zeigen Beobachtungen mit dem  Röntgensatelliten Chandra. Es ist die bislang höchste Geschwindigkeit  für einen „Wind&quot;, der von einem sternengroßen Schwarzen Loch ausgeht.  Bislang kannten die Astronomen solche hohen Windgeschwindigkeiten nur  von supermassiven Schwarzen Löchern in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Schwarze Loch IGR J17091 stellt einen neuen Rekord auf: Es  bläst Materie mit einer Geschwindigkeit von 32 Millionen Kilometern pro  Stunde ins All hinaus. Das zeigen Beobachtungen mit dem  Röntgensatelliten Chandra. Es ist die bislang höchste Geschwindigkeit  für einen „Wind", der von einem sternengroßen Schwarzen Loch ausgeht.  Bislang kannten die Astronomen solche hohen Windgeschwindigkeiten nur  von supermassiven Schwarzen Löchern in Galaxienzentren. Die Forscher,  die im Fachblatt „Astrophysical Journal Letters" über die Entdeckung des  Rekordwinds berichten, vermuten, dass starke Magnetfelder den Gasstrom  antreiben.
<br />„Es ist überraschend, dass dieses kleine Schwarze Loch derart hohe  Windgeschwindigkeiten erzeugen kann, die wir sonst nur bei gigantischen  Schwarzen Löchern sehen", erläutert Jon Miller von der University of  Michigan, einer der beteiligten Wissenschaftler. IGR J17091 ist der  Überrest eines kollabierten Sterns. Solche stellaren Schwarzen Löcher  besitzen typischerweise die fünf- bis zehnfache Masse unserer Sonne. Die  Giganten in den Zentren von Galaxien dagegen enthalten die millionen-  oder gar milliardenfache Masse der Sonne.
<br />Eine weitere Überraschung für die Astronomen ist, dass das Schwarze Loch  IGR J17091 mit seinem Wind mehr Masse ins All hinaus bläst, als es  verschlingt. „Die allgemeine Auffassung ist, dass Schwarze Löcher alle  Materie aufsaugen, die in ihre Nähe kommt", sagt Ashley King, ebenfalls  von der University of Michigan und Erstautorin der Studie. „Doch IGR  J17091 bläst 95 Prozent der einfallenden Materie wieder ins All hinaus."
<br />IGR J17091 ist 28.000 Lichtjahre von der Erde entfernt. Das Schwarze  Loch bildet mit einem sonnenähnlichen Stern ein Doppelsystem. Mit seiner  starken Anziehungskraft entreißt das Schwarze Loch dem Stern Materie,  die sich zunächst in einer so genannten Akkretionsscheibe ansammelt.  Frühere Beobachtungen hatten gezeigt, dass IGR J17091 Materie in zwei  stark gebündelte Strahlen auswirft. Diese so genannten Jets waren bei  der Beobachtung des rasanten Winds jedoch nicht mehr vorhanden. Die  Astronomen vermuten daher, dass das Schwarze Loch gesteuert von seinem  starken Magnetfeld abwechselnd die gebündelte Materiestrahlen und den  starken Wind erzeugt.
Quelle: http://xxx.uni-augsburg.de/abs/1112.3648]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles aus der Astronomie</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mond: Dehnungsrisse trotz Schrumpfung</title>
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			<description>Auf der Mondoberfläche gibt es zahlreiche Dehnungsrisse – geologische Gräben -, obwohl der Erdtrabant langsam schrumpft. Das zeigen Aufnahmen der amerikanische Sonde „Lunar Reconnaissance Orbiter“, die ein Forscherteam im Fachblatt „Nature Geoscience“ präsentiert. Die Gräben sind bis zu 1,8 Kilometern lang und bis zu 500 Meter breit. Da sie kaum von Kratern unterbrochen werden, müssen sie geologisch jung sein. Die Wissenschaftler schätzen ihr...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Auf der Mondoberfläche gibt es zahlreiche Dehnungsrisse – geologische Gräben -, obwohl der Erdtrabant langsam schrumpft. Das zeigen Aufnahmen der amerikanische Sonde „Lunar Reconnaissance Orbiter“, die ein Forscherteam im Fachblatt „Nature Geoscience“ präsentiert. Die Gräben sind bis zu 1,8 Kilometern lang und bis zu 500 Meter breit. Da sie kaum von Kratern unterbrochen werden, müssen sie geologisch jung sein. Die Wissenschaftler schätzen ihr Alter auf maximal 50 Millionen Jahre.
„Aber sie können ebenso gut erst zehn Millionen oder eine Million Jahre alt sein“, sagt Thomas Watters von der Smithsonian Institution in Washington, ein Mitglied des Forscherteams. „Vielleicht sind sie sogar vor 40 Jahren entstanden. Das Verblüffende für uns ist, dass der Mond offenbar noch in jüngster Zeit geologisch aktiv ist.“ Verblüffend für die Wissenschaftler ist außerdem, dass der Mond überhaupt Dehnungsrisse zeigt. „Wir denken, dass sich der Mond in einem Zustand der Kontraktion befindet, da sich sein heißes Inneres langsam abkühlt“, so Watters. „Die Gräben zeigen uns nun, dass es in einigen Gebieten Kräfte gibt, die dieser Schrumpfung entgegen wirken.“
Über die gesamte Mondoberfläche verstreute Falten bestätigen das Bild des schrumpfenden Erdtrabanten. Aus der Größe der Falten ergibt sich, dass der Mond seit seiner Entstehung um etwa 200 Meter geschrumpft ist. In den bisherigen Modellen der Mondentwicklung unterbindet dieser Schrumpfungsprozess die Bildung von geologischen Gräben. Diese Modelle allerdings gehen davon aus, dass der Erdtrabant bei seiner Entstehung vollkommen geschmolzen war. Nach der heute von den Wissenschaftlern favorisierten Theorie hat sich der Mond vor vier Milliarden Jahren aus den Trümmern der Kollision eines marsgroßen Himmelskörpers mit der jungen Erde gebildet. Die Entdeckung der Dehnungsrisse spricht nun nach Ansicht von Watters und seinen Kollegen dafür, dass nur der äußere Teil des jungen Mondes aus flüssigem Magma bestanden hat, während der innere Teil bereits fest war.
Quelle: http://www.nature.com/ngeo/journal/vaop/ncurrent/full/ngeo1387.html]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles aus der Astronomie</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 21:47:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Das Deep-Sky-Treffen 2012 der Vds-Fachgruppe</title>
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			<description>Am Freitag, den 30. März startet das Deep-Sky-Treffen 2012. Hierzu sind alle Interessenten herzlich eingeladen! Ein Wochenende lang dreht sich im Tagungshotel Sonnenblick alles rund um das Thema „Deep Sky&quot;. Daneben kommen Gastronomie und Gemütlichkeit (sprich: Erfahrungsaustausch mit visuellen Beobachtern und Astrofotografen) auf keinen Fall zu kurz! Ausführliche Informationen und Anmeldeunterlagen zu dieser beliebten Veranstaltung sind zu...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am Freitag, den 30. März startet das Deep-Sky-Treffen 2012. Hierzu sind alle Interessenten herzlich eingeladen! Ein Wochenende lang dreht sich im Tagungshotel Sonnenblick alles rund um das Thema „Deep Sky". Daneben kommen Gastronomie und Gemütlichkeit (sprich: Erfahrungsaustausch mit visuellen Beobachtern und Astrofotografen) auf keinen Fall zu kurz! Ausführliche Informationen und Anmeldeunterlagen zu dieser beliebten Veranstaltung sind zu finden unter:
http://www.fachgruppe-deepsky.de/
Die Anmeldung wird, wie in jedem Jahr, per Fax (<link http://deepsky.fg-vds.de/download/veranstaltungen/dst2012/Anmeldung_DST_2012.pdf>Download als pdf-file</link>) oder als E-Mail (<link http://deepsky.fg-vds.de/download/veranstaltungen/dst2012/Anmeldung_DST_2012.rtf>Download als rtf-file</link>) möglich sein. Die Kosten für die Unterbringung und Verpflegung sowie die Teilnahmegebühr für die Veranstaltung haben wir wieder in einer Pauschale zusammengefasst. Diese steht nach Teilnahmedauer und Zimmerwunsch gestaffelt in unserer <link http://deepsky.fg-vds.de/download/veranstaltungen/dst2012/DST_2012_Preistabelle_Web.pdf>2012er Preisliste</link> zum Download bereit. Bitte betrachten Sie die mit Ihrer Unterschrift bestätigte Anmeldung als verbindlich und als nicht kostenfrei stornierbar! Ferner erlauben wir uns darauf hinzuweisen, dass konkrete Unterbringungswünsche (2er oder 3er-Zimmer) nur garantiert berücksichtigt werden können, wenn die Zimmerpartner auch konkret genannt werden. Andernfalls behalten wir uns eine kostenpflichtige Umbuchung von beispielsweise einem 3er in ein 2er-Zimmer vor. Es empfiehlt sich insbesondere bei der Buchung eines 3er-Zimmers vorher klare Absprachen mit seinen Partnern zu treffen.
Die bislang angemeldeten Vorträge für das Treffen 2012 sind nachfolgend aufgeführt. Die Vortragsliste wird ständig aktualisiert. Das endgültige DST-Programm wird wenige Tage vorher publiziert und Ihnen bei Ihrer Ankunft ausgehändigt.
<h2>Vorträge</h2>
Jens Bohle:			Verhüllte Strukturen - die Halos Planetarischer Nebel<br />Peter Bresseler:		Best Practice des Bilcolor-Verfahrens<br />Hans-Günter Diederich:	Der Pavo-Galaxien-Cluster und seine Galaxien<br />Anne Ebeling:		Herschel 400 – Ein langfristiges Beobachtungsprojekt<br />Uwe Glahn:			Rosse - Spirals<br />Bernhard Hubl: Projekt CCD-Guide 2012<br />Peter Riepe:			IC 2574, ein Mitglied der M81/82-Gruppe<br />Peter Riepe:			Die Farben Planetarischer Nebel<br />Andreas Rörig:		Planetarische Nebel im Amateurfernrohr<br />Oliver Schneider:		Flatfieldbox im Eigenbau<br />Rainer Sparenberg:		Sternwarte Melle und einige langbrennweitige Ergebnisse
Falls Sie Fragen zum DST haben oder einen (Kurz-) Vortrag halten oder sich an der Postersession beteiligen möchten, zögern Sie bitte nicht uns zu kontaktieren!
Bis bald in Bebra,
Jens Bohle & Peter Riepe
 
JB (Visuelle Deep-Sky-Beobachtung): E-Mail: mail ädd jens-bohle.de
PR (Astrofotografie): E-Mail: fg-astrofotografie ädd vds-astro.de]]></content:encoded>
			<category>Termin</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 11:04:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>8. Woche - Der Supernovaüberrest S 147</title>
			<link>http://www.astronomie.de/home/neuigkeiten/?tx_ttnews%5Byear%5D=2012&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=934&#38;cHash=cb47d6518dac9230af021885ba9924ef</link>
			<description>Es gibt verschiedene spektakuläre Supernovaüberreste (SNR), die für beobachtende und fotografierende Amateure interessant sind, z.B. den Cirrus-Nebel, IC 443, den Vela-SNR oder auch den Krebsnebel M 1. Spektakulär, jedoch visuell nicht beobachtbar, ist S 147 im Taurus. Er ist auch unter den Katalogbezeichnungen SNR G180.0-1.7 und Sh2-240 zu finden. Entdeckt wurde das Objekt von G.A Shajn and V.E. Hase, die im Ort Simeis auf der Krim am dortigen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Es gibt verschiedene spektakuläre Supernovaüberreste (SNR), die für beobachtende und fotografierende Amateure interessant sind, z.B. den Cirrus-Nebel, IC 443, den Vela-SNR oder auch den Krebsnebel M 1. Spektakulär, jedoch visuell nicht beobachtbar, ist S 147 im Taurus. Er ist auch unter den Katalogbezeichnungen SNR G180.0-1.7 und Sh2-240 zu finden. Entdeckt wurde das Objekt von G.A Shajn and V.E. Hase, die im Ort Simeis auf der Krim am dortigen Astrophysikalischen Institut arbeiteten. Fälschlicherweise wird S 147 oftmals mit „Shajn 147“ übersetzt, aber das S steht für „Simeis“, also Simeis 147.<br /><br />S 147 hat einen scheinbaren Durchmesser von 3°. Das aktuelle AdW (Norden links) zeigt, dass auf einem ziemlich runden Flächenbereich feine faserige Filamente dominieren, die teilweise (wie beim Cirrus-Nebel) nur wenige Bogensekunden breit sind. Die Emission spielt sich hauptsächlich bei H-Alpha, [N II], [S II] und [O III] ab. Alle Emissionen zeigen nach Esipov et al. (1972) etwa gleiche Intensität, streuen aber an verschiedenen Stellen im Nebel beträchtlich. Fotografisch kommt also das rote Licht zum Tragen. Von ernsthaften visuellen Sichtungen ist nichts bekannt.<br /><br />Im Jahre 1994 wurde von Anderson et al. der Pulsar entdeckt, welcher laut Theorie nach einer Supernovaexplosion übrig bleiben sollte, sozusagen als „Sternenleiche“. Er steht ein Stückchen nordwestlich des Nebelzentrums. Anhand der Eigenbewegung des Pulsars konnte für Pulsar und damit auch für Simeis 147 ein Alter von etwa 40.000 Jahren veranschlagt werden. Die Angaben zur Entfernung schwanken in der Literatur stark zwischen 0,8 und 1,8 kpc. Man kann nach den Pulsarentdeckern jedoch eine Entfernung von etwa 1,5 kpc annehmen, und das sind 4900 Lj. Demnach läge der echte Durchmesser der SNR-Kugel bei 250 Lichtjahren - enorm!<br /><br />Peter Knappert gelang diese beeindruckende Weitwinkelaufnahme am zweiten Weihnachtstag des vergangenen Jahres. Aufnahmeort war Mühlhausen im Schwarzwald-Baar-Kreis. Eine CCD-Kamera Moravian G2-8300 FW wurde mit einem Objektiv Canon EF-L 70-200 mm bestückt. Bei einer effektiven Brennweite von 135 mm und Blende 2,8 wurde verständlicherweise ohne Binning 420 min in H-Alpha (6-nm-Filter von Astronomik) und je 40 min in Rot, Grün und Blau belichtet. Das ist kräftig, aber nur so kommt genügend Deckung zustande. Gratulation!<br /><br />RA = 05 h 39 min 00 s, DEK = +27° 50´
Sie möchten zum Autor Kontakt aufnehmen? Dann klicken Sie einfach oben links auf den Autor-Namen!]]></content:encoded>
			<category>Astrofoto der Woche</category>
			
			<author>pknappert@t-online.de</author>
			<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			<enclosure url="http://www.astronomie.de/uploads/media/adw_2012_08kw.JPG" length ="1823863" type="image/jpeg" />
		</item>
		
		<item>
			<title>ATH - Astronomie Treff Hückelhoven am 25. Februar 2012</title>
			<link>http://www.astronomie.de/home/neuigkeiten/?tx_ttnews%5Byear%5D=2012&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=111&#38;cHash=f3452b93ba20e66fee12e0aa0dc23648</link>
			<description>Am 25. Februar 2012 ist es wieder soweit! In Hückelhoven findet am Gymnasium wieder die ATH statt.
Wir, das Team von Astronomie.de sind wieder mit dabei! Auf euren  Besuch am unserem Stand würden wir uns sehr freuen!
Neben der Möglichkeit Fernrohre, Ferngläser und astronomische Zubehörteile sowie ein großes Angebot an  						astronomischer Literatur und Bildern, Software und Poster auf einer Ausstellfläche von ca. 1300qm zu  						bestaunen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am 25. Februar 2012 ist es wieder soweit! In Hückelhoven findet am Gymnasium wieder die ATH statt.
Wir, das Team von Astronomie.de sind wieder mit dabei! Auf euren  Besuch am unserem Stand würden wir uns sehr freuen!
Neben der Möglichkeit Fernrohre, Ferngläser und astronomische Zubehörteile sowie ein großes Angebot an  						astronomischer Literatur und Bildern, Software und Poster auf einer Ausstellfläche von ca. 1300qm zu  						bestaunen und zu erwerben, wird den Besuchern der größten Astromesse in der Euregio zusätzlich ein Programm  						interessanter Referate mit verschiedenen astronomischen Themen geboten. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt.
 
Weitere Informationen vom Veranstalter:
Robert Lebek<br />e-Mail: <link astroag@freenet.de>astroag@freenet.de</link>
<br />Veranstaltungsort: Gymnasium Hückelhoven:]]></content:encoded>
			<category>Messe / Börse</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Einsteiger-Kurs auf Astronomie.de - März-Mai 2012</title>
			<link>http://www.astronomie.de/home/neuigkeiten/?tx_ttnews%5Byear%5D=2012&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=686&#38;cHash=00a27a803a78ac76f0bd0413c0bed930</link>
			<description>Der Einsteigerkurs ist mittlerweile zu einer festen Einrichtung       von Astronomie.de geworden und startet das nächste Mal Anfang       September. In zwölf Kapiteln haben Sie wieder die Möglichkeit,       sich das Rüstzeug für den Einstieg in die Astronomie anzueignen.       Von der Instrumentenkunde bis hin zu Tipps zur praktischen       Beobachtung befasst sich der Kurs mit allem, was für das Hobby       relevant ist. &lt;br /&gt; Dabei sind keine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Einsteigerkurs ist mittlerweile zu einer festen Einrichtung       von Astronomie.de geworden und startet das nächste Mal Anfang       September. In zwölf Kapiteln haben Sie wieder die Möglichkeit,       sich das Rüstzeug für den Einstieg in die Astronomie anzueignen.       Von der Instrumentenkunde bis hin zu Tipps zur praktischen       Beobachtung befasst sich der Kurs mit allem, was für das Hobby       relevant ist. <br /> Dabei sind keine Vorkenntnisse nötig, und Sie brauchen auch kein       Teleskop zu besitzen - lediglich etwas Zeit, Neugier und ein       Internetzugang sind erforderlich. Einmal pro Woche erscheint ein       neues Kapitel, das Sie als Webseite lesen oder als für den       Ausdruck optimiertes PDF speichern können. Ergänzt werden die       Kapitel durch einige Fragen, die in der darauffolgenden Woche       beantwortet werden. Damit das ganze nicht einseitig bleibt, gibt       es parallel dazu eine Mailingliste, auf der Sie mit den anderen       Kursteilnehmern und dem Kursleiter diskutieren wollen.<br /> Der Kurs beginnt mit dem theoretischen Teil. Die ersten vier       Kapitel befassen sich mit den Fragen: Was ist ein Teleskop, und       worauf ist bei der Auswahl zu achten? Welche Vor- und Nachteile       haben die verschiedenen Typen? Wie bediene ich ein Teleskop, und       welches Zubehör ist sinnvoll?<br /> Anschließend befassen wir uns mit den Himmelsobjekten: Was gibt es       auf Sonne, Mond und Planeten zu sehen? Was sind die       Deep-Sky-Objekte, und wie lassen sich Sternschnuppen und Kometen       beobachten? <br /> Nach diesen fünf Kapiteln wird es kurz wieder etwas theoretischer       - das zehnte Kapitel beschäftigt sich mit der Himmelsmechanik. Im       elften Kapitel gibt es dann einen Streifzug durch den Himmel: Wo       sind die Objekte am Himmel zu finden, mit denen wir es bislang zu       tun hatten, und was gibt es im Lauf des Jahres zu sehen?<br /> Im letzten Kapitel gibt es - passend für einen Online-Kurs - noch       einen Überblick über die „Digitalen Helferlein“, die uns heute zur       Verfügung stehen. Dazu gehören hilfreiche Webseiten ebenso wie       große und kleine Astronomie-Programme.<br /> <br /> Den Kurs betreut seit März 2010 Alexander Kerste, der nicht nur       seit zwei Jahrzehnten Amateurastronom ist, sondern auch als Autor       und Wissenschaftsjournalist arbeitet. Aus seiner Feder stammen       unter anderem das Kosmos Sternkarten-Set und das Jahrbuch „Der       Himmel“.<br /> <br /> Wir würden uns freuen, Sie zum nächsten Online-Kurs begrüßen zu       können. Weitere Infos und das Anmeldeformular finden Sie auf der       Kurs-Webseite <link http://www.astronomie.de/einsteigerkurs/ - moz-txt-link-freetext>http://www.astronomie.de/einsteigerkurs/</link>]]></content:encoded>
			<category>Neues und aktuelles auf Astronomie.de</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 23:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Pi mal Daumen - Erde, Mond &amp; Sonne</title>
			<link>http://www.astronomie.de/astronomie-fuer-kinder/interessantes-fuer-lehrer-eltern/in-der-schule/pi-mal-daumen-strahlensatz/</link>
			<description>Über eine Sache zu sprechen kann Interesse der Zuhörer wecken, sie vorzuführen kann die Neugier der Zuschauer vertiefen. Die Erfahrung aber, es selbst zu tun, ist für das Verständnis der Sache kaum zu überschätzen. Oft wird es von Schülern als unbefriedigend empfunden, wenn sie die Ankündigung hören: wir machen dies oder das, und dann folgt etwas, worin der Anteil des eigenen Handelns sehr gering ist. Oft werden die wirklich interessanten Teile...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Astronomie in der Schule</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 14:17:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schwarzes Loch überlebt Tod einer Galaxie</title>
			<link>http://www.astronomie.de/home/neuigkeiten/?tx_ttnews%5Byear%5D=2012&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=931&#38;cHash=ff4082b7273daba57f5b02098799ec9d</link>
			<description>Das bislang einzige bekannte Schwarzes Loch mittlerer Größe ist von  einer großen Ansammlung junger Sterne umgeben. Das zeigen Beobachtungen  eines internationalen Forscherteams mit dem Weltraumteleskop Hubble. Das  sei ein Indiz dafür, dass sich das Schwarze Loch ursprünglich im Zentrum  einer kleinen Galaxien befunden habe, so die Astronomen im Fachblatt  „Astrophysical Journal Letters&quot;. Die Zwerggalaxie sei vermutlich von  einem größeren...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das bislang einzige bekannte Schwarzes Loch mittlerer Größe ist von  einer großen Ansammlung junger Sterne umgeben. Das zeigen Beobachtungen  eines internationalen Forscherteams mit dem Weltraumteleskop Hubble. Das  sei ein Indiz dafür, dass sich das Schwarze Loch ursprünglich im Zentrum  einer kleinen Galaxien befunden habe, so die Astronomen im Fachblatt  „Astrophysical Journal Letters". Die Zwerggalaxie sei vermutlich von  einem größeren Sternsystem zerrissen und verschluckt worden, aber das  Schwarze Loch habe diese Katastrophe überlebt.<br /><p><br />„Wir können hier erstmalig die Umgebung des mittelgewichtigen Schwarzen  Lochs beobachten", erklärt Mathieu Servillat vom Harvard-Smithsonian  Center for Astrophysics in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts.  „Und das liefert uns Hinweise auf seine Herkunft und Entstehung."  Gemeinsam mit seinen Kollegen hat Servillat das 290 Millionen Lichtjahre  entfernte Schwarze Loch ESO 243-49 HLX-1 beobachtet, das eine Masse von  20.000 Sonnen besitzt und sich in der Nachbarschaft einer größeren  Galaxie befindet.<br /><p><br />Astronomen kennen einerseits stellare Schwarze Löcher, Überreste  explodierter Sterne mit der mehrfachen Masse der Sonne. Und andererseits  supermassive Schwarze Löcher mit der millionen- oder gar  milliardenfachen Sonnenmasse in den Zentren von Galaxien. Noch gibt es  keine befriedigende Erklärung dafür, wie diese Monster-Löcher entstanden  sind. Eine Theorie besagt, dass sie aus der Verschmelzung  mittelgewichtiger Schwarzer Löcher mit der 10.000- bis 100.000-fachen  Sonnenmasse hervorgegangen sind. ESO 243-49 HLX-1 ist das bislang  einzige bekannte Schwarze Loch in diesem Massenbereich.<br /><p><br />Die Beobachtungen von Servillat und seinen Kollegen zeigen nun, dass  dieses Schwarze Loch von rund einer Million überwiegend jungen Sternen  umgeben ist. Der Sternhaufen hat einen Durchmesser von rund 250  Lichtjahren und die Forscher schätzen das Alter der Stern auf 200  Millionen Jahre. Das ist astronomisch gesehen nicht mehr als ein  Augenblick. Die einzige plausible Erklärung ist nach Ansicht des Teams,  dass vor 200 Millionen Jahren eine Zwerggalaxie von dem benachbarten  großen Sternsystem verschlungen worden ist. Das Schwarze Loch im Kern  dieser Zwerggalaxie hat die Katastrophe überlebt und die große Galaxie  wieder verlassen. Die Sterne sind bei der Kollision der beiden Galaxien  aus Gas in der Umgebung des Schwarzen Lochs entstanden. Über das weitere  Schicksal des Schwarzen Lochs herrscht noch Unklarheit. Möglicherweise  fällt es auf einer Spiralbahn in die große Galaxie hinein und  verschmilzt in mehreren 100 Millionen Jahren mit dem supermassiven  Schwarzen Loch ihrem Zentrum.
Quelle: http://iopscience.iop.org/2041-8205/747/1/L13/]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles aus der Astronomie</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 13:35:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Geheimnisvoller Kosmos</title>
			<link>http://www.astronomie.de/home/neuigkeiten/?tx_ttnews%5Byear%5D=2012&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=930&#38;cHash=1cba7ae43937446fd184561cf387db43</link>
			<description>Der Band „Geheimnisvoller Kosmos“ liegt nun in der zweiten Auflage vor. Oftmals ist eine Neuauflage eines Buches kaum eine Erwähnung wert, aber dieses Buch stellt ein herausragende Ausnahme dar. Schon die Erstauflage, die im Internationalem Jahr der Astronomie 2009 erschien, ragte unter den vielen Büchern, die zu diesem Anlass auf den Markt geworfen wurden, heraus.
Die Zeitschrift „Physik in unserer Zeit“ (PhiuZ) ist eine der wenigen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Band „Geheimnisvoller Kosmos“ liegt nun in der zweiten Auflage vor. Oftmals ist eine Neuauflage eines Buches kaum eine Erwähnung wert, aber dieses Buch stellt ein herausragende Ausnahme dar. Schon die Erstauflage, die im Internationalem Jahr der Astronomie 2009 erschien, ragte unter den vielen Büchern, die zu diesem Anlass auf den Markt geworfen wurden, heraus.
Die Zeitschrift „Physik in unserer Zeit“ (PhiuZ) ist eine der wenigen verbliebenen deutschsprachigen Zeitschriften, die sich mit rein physikalischen Themen beschäftigt. Die Zielgruppe besteht in erster Linie aus Studenten, Lehrer und Akademiker, ob nun in der Forschung und Lehre als auch in der Wirtschaft. Im Gegensatz zu den meisten anderen populärwissenschaftlichen Zeitschriften werden die mehrseitigen Hauptbeiträge in dieser sechsmal im Jahr erscheinenden Zeitschrift nicht von Journalisten, sondern von den überwiegend deutschsprachigen Wissenschaftler selber geschrieben, was der Zeitschrift einen gewissen Reiz beschert.
Die Redakteure von PhiuZ, Thomas Bührke und Roland Wengenmayr, haben nun die Beiträge mit astronomischen Bezug der letzten, nunmehr zwölf Jahre durchforstet, daraus 29 ausgewählt und zusammengefasst. Aber statt nun einfach die alten Beiträge zu recyceln, wurden die Autoren der einzelnen Beiträge gebeten, diese zu aktualisieren, denn zwölf Jahre sind in einem Wissenschaftszweig, der sich mit einem so rasender Geschwindigkeit weiterentwickelt, eine lange Zeit.
Das nun fast 250 Seiten starke Buch ist in vier große Abschnitte geteilt. Die ersten beiden Abschnitte sind gegenüber der ersten Auflage deutlich erweitert worden, Unter „Planetenwelten“ findet man in neun Beiträgen, die sich im Wesentlichen auf die Entstehung der Planeten um unserer und um fremder Sonnen, sowie der Erforschung des Mars konzentrieren. In „Sterne und Schwarze Löcher“ wird in 13 Beiträgen neueste Erkenntnisse über die Entwicklung der Sterne beleuchtet. Dagegen hat der Abschnitt „Kosmologie und Teilchenphysik“ die Hälfte der ursprünglichen Beiträge verloren und nur ein neuer dazubekommen. neu ist noch ein kleinerer Abschnitt über „Observatorien heute und morgen“, in dem sich neben dem älteren Bericht über das Very Large Telescope Interferometer der ESO auf dem Paranal in Chile auch einen Artikel über das European Extremely Large Telescope (E-ELT). Abgerundet wird das Buch mit acht ganzseitige Astrofotos, die unter der Überschrift „Blicke in den Kosmos“ thematisch zusammengefasst sind, sowie einem Stichwortverzeichnis.
Es gilt auch weiterhin, was ich in der ersten Besprechung des Buches geschrieben habe. Wer „PhiuZ“ kennt, weiß, was ihn als Leser erwartet. Es handelt sich nicht um populärwissenschaftlich leicht verdauliche Kost, sondern man sollte eine gewisse Vorbelastung mitbringen. Je nach Autor und Thema ist das Niveau zwar unterschiedlich, aber für viele Beiträge sollte man Grafiken und Formeln lesen und interpretieren können. Belohnt wird man aber dafür mit Beiträge, die direkt von der Forschungsfront abgefasst wurden und entsprechend aktuell und spannend formuliert sind. Hier muss man allen beteiligten Autoren ein großes Lob aussprechen.
Ebenfalls betonen muss man das optische Niveau der Beiträge. Grafiken, Diagramme, Fotos, Formelsatz und das generelle Layout sind einfach perfekt. Positiv ist auch die Tatsache, dass man zu jedem Beitrag die Bilder, Kurzvitae und die Anschriften der Autoren findet, sowie eine gute Auswahl weiterführender Links. Da die Berichte im Original schon in deutscher Sprache verfasst wurden, findet man auch keine holprige oder fehlerhafte Übersetzung. Dies fällt insbesondere auf, wenn man sich zum Vergleich die Begleittexte zu den Fotografien anschaut, die (wahrscheinlich) direkt aus den englischen Pressetexten übernommen und übersetzt wurden.
Die Neuauflage hat das schon 2009 zu empfehlenden Buch weiter abgerundet. Die Auswahl der Beiträge, insb. das Weglassen einiger Beiträge aus der Teilchenphysik, führte zu einer Konzentration auf das Kernthema, was dem Buch gut tat. Wer also mal ausdrücklich keine Bettlektüre lesen möchte, sondern sich mit einem Buch beschäftigen will, dem sei dieser Band ans Herz gelegt.
<table border="0" cellspacing="3"> <tbody> <tr> <td>Titel:</td> <td>Geheimnisvoller Kosmos</td> </tr> <tr> <td>Autor:</td> <td>Thomas Bührke, Roland Wengenmayr (Hrsg.)</td> </tr> <tr> <td>Verlag:</td> <td>Wiley-VCH</td> </tr> <tr> <td>ISBN:</td> <td>978-3-527-41071-2</td> </tr> <tr> <td>Jahr:</td> <td>2012 (2. Auflage)</td> </tr> <tr> <td>Preis:</td> <td>29,90 EUR</td> </tr> </tbody> </table>]]></content:encoded>
			<category>Buchbesprechung / Allgemein</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 23:36:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sterne und Weltraum Heft 3/2012</title>
			<link>http://www.astronomie.de/home/neuigkeiten/?tx_ttnews%5Byear%5D=2012&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=921&#38;cHash=61821aa23f3fb3095abf07d9245d2648</link>
			<description>&lt;strong&gt;VENUSTRANSIT 2012: SCHWARZE VENUS &lt;/strong&gt;Es gibt Chancen, die bieten sich nur ein- oder zweimal im Leben. Höchstens. Wir gehören zu einer Generation, die das Glück hat, gleich zweimal Zeuge eines der seltensten astronomischen Ereignisse zu sein. Am 8. Juni 2004 bot sich erstmals seit dem 19. Jahrhundert die Gelegenheit, einen Venusdurchgang zu beobachten.  Wenn sich das Ereignis nun fast auf den Tag genau acht Jahre danach wiederholt, ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>VENUSTRANSIT 2012: SCHWARZE VENUS </strong>Es gibt Chancen, die bieten sich nur ein- oder zweimal im Leben. Höchstens. Wir gehören zu einer Generation, die das Glück hat, gleich zweimal Zeuge eines der seltensten astronomischen Ereignisse zu sein. Am 8. Juni 2004 bot sich erstmals seit dem 19. Jahrhundert die Gelegenheit, einen Venusdurchgang zu beobachten.  Wenn sich das Ereignis nun fast auf den Tag genau acht Jahre danach wiederholt,  wird es Ihre und unsere letzte Möglichkeit sein – denn erst im Dezember 2117 wird erneut die Venus als schwarze Scheibe vor der Sonne vorüberziehen. Viele Sternfreunde haben sich deshalb schon seit Langem den 6. Juni 2012 vorgemerkt und vielleicht eine Reise zu einem günstigen Beobachtungsort geplant.  Dabei ist allerdings zu beachten, dass in mancher Weltgegend noch der 5. Juni ist, wenn sich der Venustransit ereignet. Alles, was Sie über das Phänomen des Venusdurchgangs und seine Beobachtung wissen sollten, haben wir in diesem Heft zusammengestellt, damit Sie sich rechtzeitig vorbereiten können (S. 34ff und 44ff).
<strong>GroSSteleskope: Die Kunst, Linsen und Spiegel zu halten</strong><strong> </strong>Galileis astronomische Teleskope waren mit Linsen ausgestattet, wie sie Anfang des 17. Jahrhunderts von Brillenmachern gefertigt wurden. Bald danach brach, ausgehend von Newton und Herschel, ein erstes Zeitalter der Spiegelteleskope an, aber im 19. Jahrhundert, unter dem Einfluss von Joseph von Fraunhofer, übernahmen wieder Linsenteleskope die Führung. Im 20.  Jahrhundert kehrten die klassischen Reflektoren zurück. Diesen technologischen Zickzack-Kurs steuerten einerseits die Entwicklung der optischen Komponenten und andererseits die Entwicklung der Auflagerungssysteme der Linsen und Spiegel im Kampf mit den optischen Fehlern durch Verbiegung. Hier treffen die Fehlertoleranzen der Optiker und der Mechaniker aufeinander: Für den Bauingenieur ist die kleinste Maßeinheit der Millimeter, für den Maschinenbauer der Mikrometer, und für den Optiker der Nanometer! Diese enorme Differenz konnten die Teleskopbauer überbrücken. Was sie auf dem Gebiet der Auflagerung optischer Komponenten erfunden haben, ist Strukturmechanik vom Allerfeinsten. Lesen Sie mehr dazu auf den Seiten 52ff.
<strong> </strong>
Lesen Sie außerdem alles zu den Themen:
<ul> <li><strong>Blick in die Forschung</strong>  <ul> <li><strong>SuW im Bild</strong> Helix-Nebel – prächtiger Sternentod</li> <li><strong>Nachrichten </strong> Gipsadern im Marsboden entdeckt • Der schnellste Stern im All  • Weltraumteleskop Planck geht das Kühlmittel aus • Komet bei Todessturz in die Sonne verfolgt • Ein frischer Marsmeteorit aus Marokko • Ein Exoplanet mit Saturnringen? • Wieso ist Uranus so stark gekippt?</li> <li><strong>Kurzberichte </strong> Der Weihnachtskomet Lovejoy – ein Rückblick • Mit Kepler am Puls der Zeit • Verdreht und versetzt – ein ungewöhnlicher Fund im Herzen deR Milchstraße • Regulierte Sternentstehung</li> </ul> </li> <li><strong>Welt der Wissenschaft </strong> Exoplanten: Kepler 20 und KOI-961 • The world at night: Mondsichel und Abendstern</li> <li><strong>Aktuelles am Sternenhimmel </strong> Monatsthema: Planetenreigen - Fünf auf einen Streich • Feldstechertipp: Die Praesepe   <ul> <li><strong>Der Himmel im Überblick</strong> Abend- und Morgenhimmel • Astronomische Ereignisse</li> <li><strong>Das Sonnensystem </strong> Der Lauf des Mondes • Die Planeten • Zwergplaneten • Sonnenaktivität aktuell • Kleinplaneten • Meteore: sporadische Sternschnuppen herrschen vor • Kometen</li> <li><strong>Objekte des Monats </strong> NGC-Fischzug südlich des Krebses</li> </ul> </li> <li><strong>Astronomie und Praxis</strong>  <ul> <li><strong>Astrofotografie </strong>Lucky Imaging für alle Lebenslagen</li> <li><strong>Beobachtungen </strong> Der alte Mond und das Meer</li> <li><strong>Wunder des Weltalls </strong> Leuchtender Nachthimmel und filigrane Strukturen</li> <li><strong>Astroszene </strong> Eine familiäre Astronomietagung – das Sternfreundetreffen Harz • Relaunch bei Moon Zoo • Stiftung Trebur kooperiert mit Gerdehausener Sternfreunden • 36. Würzburger Frühjahrstagung • Astroart Version 5 erschienen • Hotech Laser Collimator bei OSDV • DMK-Kameras mit zwei Megapixeln • Astronomische Nächte Taubensuhl 2012</li> </ul> </li> </ul>
<strong>Leserreise </strong> Vulkane und Polarlichter auf Island
Und viele Surftipps, Nachrichten, Termine, Leserbriefe, Neuerscheinungen, Nachdenklichem, Kreuzworträtsel, Kleinanzeigen, Autoren, Glossar.
<ul> <li>Sie können das Heft vom 14.2.2012 bis zum  19.3.2012 im Handel kaufen,</li> <li>im <link http://www.spektrumverlag.de/blatt/d_sdwv_sh_zeitschrift&id=798889 blank>Online-Shop</link> bestellen, </li> <li>oder fordern Sie ein <link http://www.spektrumverlag.de/artikel/1002491 blank>Miniabonnoment</link> an.</li> </ul>]]></content:encoded>
			<category>Zeitschrift / Sterne und Weltraum</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 20:59:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Venus dreht sich ungleichmäßig</title>
			<link>http://www.astronomie.de/home/neuigkeiten/?tx_ttnews%5Byear%5D=2012&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=928&#38;cHash=124e5bd5678565121237398e7c5b0d63</link>
			<description>Berge und Täler auf der Venus sind nicht mehr dort, wo die Forscher  sie erwartet haben: Von 2006 bis 2008 durchgeführte Messungen der  europäischen Raumsonde Venus Express zeigen eine Verschiebung von  Oberflächenstrukturen um bis zu 20 Kilometern gegenüber Karten, die auf  Beobachtungen der amerikanischen Sonde Magellan aus den Jahren 1990 bis  1992 basieren. Das zeigt die Analyse der Venus Express-Daten durch ein  europäisches Forscherteam....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berge und Täler auf der Venus sind nicht mehr dort, wo die Forscher  sie erwartet haben: Von 2006 bis 2008 durchgeführte Messungen der  europäischen Raumsonde Venus Express zeigen eine Verschiebung von  Oberflächenstrukturen um bis zu 20 Kilometern gegenüber Karten, die auf  Beobachtungen der amerikanischen Sonde Magellan aus den Jahren 1990 bis  1992 basieren. Das zeigt die Analyse der Venus Express-Daten durch ein  europäisches Forscherteam. Demnach muss die Rotationsperiode der Venus  im Verlauf von 16 Jahren um 6,5 Minuten zugenommen haben.<br /><p><br />„Als die beiden Karten nicht zusammenpassten, dachte ich zunächst, dass  ich einen Fehler bei den Berechnungen gemacht habe", erklärt Nils Müller  vom Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und  Raumfahrt (DLR), einer der beteiligten Planetenforscher. „Denn die  Messungen von Magellan sind sehr genau. Aber wir haben jede denkbare  Fehlerquelle überprüft." Eine derart starke Zunahme der Tageslänge in  einem astronomisch gesehen kurzen Zeitraum ist ungewöhnlich und bislang  haben die Wissenschaftler keine Erklärung für das Phänomen.<br /><p><br />Die Rotationsdauer der Erde schwankt durch Winde und Gezweiten um etwa  eine Millisekunde im Verlauf eines Jahres. Die Venus besitzt eine  erheblich dichtere Atmosphäre – der Luftdruck am Boden ist 90-mal größer  als auf der Erde. Deshalb könnte der Einfluss atmosphärischer Strömungen  auf die Drehung der Venus stärker sein. Doch solche kurzfristigen  Schwankungen sollten sich im Verlauf von Jahren ausgleichen und nicht  akkumulieren. Neuere Atmosphärenmodelle deuten allerdings darauf hin,  dass die Venus jahrzehntelange Wetterzyklen besitzen könnte – die dann  möglicherweise auch die Rotation auf der Zeitskala von Jahrzehnten  beeinflussen. Ein andere möglicher Erklärungsansatz wäre ein Austausch  von Drehimpuls zwischen Erde und Venus, wenn beide Planeten sich auf  ihren Bahnen nahe kommen.<br /><p><br />Weitere Untersuchungen seien nötig, um die Entwicklung der Venusrotation  zu beobachten und der Ursache der Veränderung auf die Spur zu kommen, so  die Wissenschaftler. Sie weisen auch darauf hin, dass eine genaue  Kenntnis der Drehung des Planeten – und damit der Position von  Oberflächenstrukturen – für künftige Landungen von Sonden auf der Venus  wichtig sind.
Quelle: http://dx.doi.org/10.1016/j.icarus.2011.09.026]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles aus der Astronomie</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 17:50:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>7. Woche - NGC 869/884, der Doppelsternhaufen h/&#967; Persei</title>
			<link>http://www.astronomie.de/home/neuigkeiten/?tx_ttnews%5Byear%5D=2012&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=929&#38;cHash=4f979cef2cd244e528f8f3ec06819155</link>
			<description>Noch ist der Perseus beobachtbar am frühen Abendhimmel. Deshalb soll eines der interessantesten Objekte dieses Sternbildes noch einmal zu „großem Glanz“ kommen: der doppelte offene Sternhaufen NGC 869/884, auch als h/&#967; Persei bekannt. In der Assoziation Perseus OB1 gelegen, ist er tatsächlich einer der wenigen physikalisch echten Doppelhaufen und gehört dem Perseus-Arm der Milchstraße an. Manchmal liest man, h/&#967; Persei sei das Zentrum...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Noch ist der Perseus beobachtbar am frühen Abendhimmel. Deshalb soll eines der interessantesten Objekte dieses Sternbildes noch einmal zu „großem Glanz“ kommen: der doppelte offene Sternhaufen NGC 869/884, auch als h/&#967; Persei bekannt. In der Assoziation Perseus OB1 gelegen, ist er tatsächlich einer der wenigen physikalisch echten Doppelhaufen und gehört dem Perseus-Arm der Milchstraße an. Manchmal liest man, h/&#967; Persei sei das Zentrum dieser Assoziation.<br /><br />Schon Hipparchus und Ptolemäus (150 v. Chr.) kannten h/&#967; Persei als nebliges Fleckchen am Himmel, wussten aber nichts von der stellaren Natur des Objekts [1]. Dies änderte sich erst nach der Erfindung des Teleskops. Merkwürdig ist, dass Charles Messier den Doppelsternhaufen, der schon mit bloßem Auge sichtbar ist, nicht in seinen „Messier-Katalog“ aufnahm. Ähnlich helle Objekte wie die Praesepe oder auch die Plejaden dagegen sind mit Messier-Nummern vertreten.<br /><br />Im AdW 44/2011 standen erste Daten. Sie wurden durch eine neuere Untersuchung verbessert. Am 90-cm-Teleskop des Kitt Peak National Observatory entstanden Einzelaufnahmen mit den Filtern U, B und V (Slesnick et al., 2002). Bei einem Seeing von 1,3“ und einer Auflösung von 0,43“ pro Pixel ergaben die fotometrischen Auswertungen fünf interessante Ergebnisse:<br />1) Beide Sternhaufen sind gleich weit entfernt: 2344 pc &#8776; 7650 Lj (Hinweis: 1 pc = 3,262 Lj).<br />2) Das Alter ist für h (NGC 869) und &#967; (NGC 884) im Wesentlichen identisch, nämlich 12,8 und 12,9 Millionen Jahre. Das ist jung, aber nicht mehr so jung, um O-Sterne zu besitzen.<br />3) Es gibt keinerlei Hinweis darauf, dass die Sternbildung von h/&#967; Persei in unterschiedlichen, aufeinanderfolgenden „Schüben“ ablief. Der Doppelsternhaufen entstand also in einer Epoche.<br />4) Für h Persei ergab sich eine Masse von 3.700 Sonnenmassen, für &#967; Persei ein Drittel weniger, nämlich 2.800 Sonnenmassen. Damit zählen h und &#967; Persei zu den massereichsten offenen Sternhaufen! Zum Vergleich: Die Plejaden besitzen nur ca. 320 Sonnenmassen.<br />5) Auch die Koordinaten der beiden Haufenzentren wurden noch einmal überprüft. Aus den Konturen gleicher Sterndichte ergaben sich exakte Werte (siehe Daten in diesem AdW).<br /><br />Beide Sternhaufen haben ungefähr den gleichen scheinbaren Durchmesser von 30´. Rechnet man dies auf die Entfernung um, so beträgt ihr wahrer Durchmesser jeweils 67 Lj. Das ist halb so groß wie ein durchschnittlicher Kugelsternhaufen! NGC 869 ist visuell 4,3 mag hell, NGC 884 mit 4,4 mag fast gleich hell. Beide Haufen sind nur 78´ voneinander getrennt. Wenn sie von uns tatsächlich gleich weit entfernt sind, dann beträgt ihr wahrer Abstand etwa 180 Lj.<br /><br />Für den Astrofotografen ist noch Folgendes wichtig. Die hellsten Sterne von 8 bis 13 mag besitzen durchweg Farbindizes B-V zwischen 0,25 und 0,4 mag. Das ist bläulich bis weißblau und muss bei der Farbkalibration während der Bildbearbeitung berücksichtigt werden, wie im aktuellen AdW. Weiße Sterne – wie so oft gesehen – liegen leider völlig daneben.<br /><br />Fabian Neyer fertigte dieses sehr tiefe H-Alpha-LRGB an. Es zeigt h/&#967; Persei mit umgebenden rot leuchtenden Wasserstoffnebeln. Die sagenhafte Aufnahme entstand im Oktober 2011. Instrument war ein Refraktor NP101is f/5,4. Als Kamera wurde eine SBIG STL-11000M verwendet. Mit Baader-Filtern H-Alpha, L, R, G und B wurde eine Belichtungszeit von insgesamt 26,3 Stunden erreicht! Allein die Belichtung in H-Alpha betrug 22 Stunden. Von daher zeigt das Bild zeigt die roten Gasnebel im Feld stark überbetont. Dazu kamen 1,15 Stunden in L, je 1 Stunde in R und G sowie 1,15 Stunden in B. Aufnahmeort: Antares-Sternwarte in Gossau/Schweiz. Gratulation!<br /><br />NGC 869: &#945; = 02h 19m 22s und &#948; = +57° 09´ 00´´<br />NGC 884: &#945; = 02h 22m 12s und &#948; = +57° 07´ 12´´<br /><br />Sie möchten zum Autor Kontakt aufnehmen? Dann klicken Sie einfach oben links auf den Autor-Namen!<br /><br /><strong></strong><strong>Lösung zur Kniffelaufgabe AdW 06/2012</strong>
Nach einer einzigen Lösungseinsendung war im AdW der Woche 6 die letzte Kniffelfrage gestellt. Vielleicht gibt es aber doch Interessenten, daher hier der Lösungsvorschlag.
Wer wissen möchte, welchen Winkel die Zodiakallichtebene im letzten AdW mit der Horizontebene bildet, klickt <link fileadmin/user_upload/aktuelles_und_neuigkeiten/astrofoto_der_woche/2012/Loesung-06-2012.pdf>hier</link>.]]></content:encoded>
			<category>Astrofoto der Woche</category>
			
			<author>fabian.neyer@gmx.ch</author>
			<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			<enclosure url="http://www.astronomie.de/uploads/media/adw_2012_07kw.jpg" length ="3341602" type="image/jpeg" />
		</item>
		
		<item>
			<title>interstellarum Himmelskalender für das iPad erschienen</title>
			<link>http://www.astronomie.de/home/neuigkeiten/?tx_ttnews%5Byear%5D=2012&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=917&#38;cHash=06f142d51390adf801df8f31e854644d</link>
			<description>Es hat etwas länger gedauert als geplant, aber nun steht sie bereit: Die brandneue interstellarum-App »Himmelskalender« für das iPad!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den Bereichen Himmelsereignisse, Sonnensystem und Sternhimmel enthält die App miteinander vernetzte multimediale Inhalte, neben Text und Bildern sehen Sie auch Grafiken, Videos und Animationen. Beispielsweise können Sie sich für jeden Tag die Ansichten von Sonne, Mond und Planeten oder deren Lauf am...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Es hat etwas länger gedauert als geplant, aber nun steht sie bereit: Die brandneue interstellarum-App »Himmelskalender« für das iPad!<br /><br />In den Bereichen Himmelsereignisse, Sonnensystem und Sternhimmel enthält die App miteinander vernetzte multimediale Inhalte, neben Text und Bildern sehen Sie auch Grafiken, Videos und Animationen. Beispielsweise können Sie sich für jeden Tag die Ansichten von Sonne, Mond und Planeten oder deren Lauf am Himmel anzeigen lassen. Auch eine Sammlung von Lesereinsendungen darf nicht fehlen.<br /><br />Alle zwei Monate erscheint eine Ausgabe parallel zum gedruckten Heft.<br />Die ersten beiden Ausgaben für Dezember/Januar und Februar/März können Sie sich jetzt im Apple App-Store kostenlos auf Ihrem iPad installieren.<br />Ab der Ausgabe April/Mai ist der Bezug dann kostenpflichtig, für interstellarum-Abonnenten bleibt er kostenlos.<br />Weitergehende Informationen finden Sie unter:<br />http://www.interstellarum.de/app-himmelskalender.asp<br /><br />Den interstellarum Himmelskalender selbst findet man entweder im App-Store des iPad oder unter:<br />http://itunes.apple.com/de/app/interstellarum-himmelskalender/id495096815?mt=8]]></content:encoded>
			<category>Interessantes im Internet</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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		<item>
			<title>Projekt Sternenpark Schwäbische Alb</title>
			<link>http://www.astronomie.de/home/neuigkeiten/?tx_ttnews%5Byear%5D=2012&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=927&#38;cHash=9558f0232b9ea52979909910eeffef8a</link>
			<description>Über Jahrtausende waren die Sterne wichtige Begleiter der Menschheit.  Sie waren Quelle für Mythen und Legenden, Basis für die Erfindung des  Kalenders und sind wichtig für die Navigation. Der Nachthimmel ist  Motivation zur Erforschung des Weltraums, für die Raumfahrt und für  Science-Fiction-Abenteuer.
Doch dieser Sternenhimmel hat in vielen Regionen seine Pracht  verloren und versinkt im Streulicht von Straßenlaternen, Werbetafeln und ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Über Jahrtausende waren die Sterne wichtige Begleiter der Menschheit.  Sie waren Quelle für Mythen und Legenden, Basis für die Erfindung des  Kalenders und sind wichtig für die Navigation. Der Nachthimmel ist  Motivation zur Erforschung des Weltraums, für die Raumfahrt und für  Science-Fiction-Abenteuer.
Doch dieser Sternenhimmel hat in vielen Regionen seine Pracht  verloren und versinkt im Streulicht von Straßenlaternen, Werbetafeln und  Gebäudebeleuchtung. So haben viele Bewohner der großen Städte noch nie  die Milchstraße gesehen. Die Sterne sind aber nicht nur für Naturfreunde  und Astronomen interessant, sondern auch wichtig für die Tier- und  Pflanzenwelt. Zugvögel und Insekten nutzen die Sterne zur Orientierung,  Pflanzen richten ihr Wachstum nach dem Hell-Dunkel-Wechsel aus. All das  wird durch schlecht konzipierte Beleuchtung in den Ortschaften  beeinflusst. Auch auf die Gesundheit des Menschen hat diese unnötige  Lichtverschmutzung Einfluss, z. B. auf den Tag-Nacht-Rhythmus.
Auf der Schwäbischen Alb kann man an vielen Orten noch einen dunklen  Sternenhimmel sehen. Einige dieser Gebiete könnten Basis für die  Entwicklung eines international anerkannten Dark Sky Parks sein, einem  Schutzgebiet der Dunkelheit.
Solche Parks gibt es bereits in den USA, Kanada, Großbritannien und  Ungarn. Durch gezielte Beleuchtungsplanung kann die Lichtverschmutzung  in der Region weiter vermindert und somit nachhaltig die Umwelt geschont  werden. Naturfreunde und Hobbyastronomen können sich dann an einem  faszinierenden Sternenhimmel erfreuen, vielleicht bald im Sternenpark  Schwäbische Alb.
Wir, das Team von astronomie.de finden das Projekt gut, und hoffen, dass es viele Unterstützer dafür geben wird!
Weitere Informationen findet man auf dem eigenen Internetportal des Projektes unter http://www.sternenpark-schwaebische-alb.de/
<link http://www.sternenpark-schwaebische-alb.de/><img style="margin: 10px; border: 0pt none;" src="uploads/RTEmagicC_2012-02-11-dark-sky-park-banner-728x90_01.jpg.jpg" width="680" height="84" /></link>]]></content:encoded>
			<category>Interessantes im Internet</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Kannibalismus unter Zwerggalaxien</title>
			<link>http://www.astronomie.de/home/neuigkeiten/?tx_ttnews%5Byear%5D=2012&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=924&#38;cHash=2bbec46c7d00e67061afa4619beb5db8</link>
			<description>Große Galaxien wachsen, indem sie kleinere Sternsysteme schlucken.  Dieser kosmische Kannibalismus sorgt aber auch für das Wachstum der  kleineren Sternsysteme. Das zeigen Beobachtungen von zwei  internationalen Forscherteams. Die Astronomen haben erstmals beobachtet,  wie eine Zwerggalaxie ein noch kleineres Milchstraßensystem verschlingt.  Die Wissenschaftler berichten in den Fachblättern „Nature&quot; und  „Astrophysical Journal Letters&quot; über ihre...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Große Galaxien wachsen, indem sie kleinere Sternsysteme schlucken.  Dieser kosmische Kannibalismus sorgt aber auch für das Wachstum der  kleineren Sternsysteme. Das zeigen Beobachtungen von zwei  internationalen Forscherteams. Die Astronomen haben erstmals beobachtet,  wie eine Zwerggalaxie ein noch kleineres Milchstraßensystem verschlingt.  Die Wissenschaftler berichten in den Fachblättern „Nature" und  „Astrophysical Journal Letters" über ihre Untersuchungen.<br /><p><br />„Eine Reihe von Modellen sagen vorher, dass Zwerge andere Zwerge  verschlingen sollten. Jetzt haben wir solch eine Mahlzeit erstmals  direkt beobachten können und so ein wichtiges Puzzlestück der  Galaxienentwicklung gefunden", sagt David Martínez-Delgado vom  Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg, der eines der beiden  Teams leitet. „Außerdem ist uns NGC 4449 mit einer Entfernung von 12  Millionen Lichtjahren relativ nahe. Das zeigt, dass solche Prozesse auch  im heutigen Universum noch eine Rolle spielen. Sie müssen berücksichtigt  werden, um unsere kosmische Nachbarschaft zu verstehen."<br /><p><br />NGC 4449 ist eine nur schwach leuchtende Zwerggalaxie im Sternbild  Jagdhunde. Schon 2007 hatten Astronomen einen verdächtigen Strom von  Sternen in der Umgebung dieses Systems aufgespürt. Die Beobachtungen von  Martínez-Delgado und seinen Kollegen, sowie einem zweiten Team um  Michael Rich von der University of California in Los Angeles zeigen nun,  dass es sich bei dieser Sternenansammlung ebenfalls um eine Zwerggalaxie  handelt, die allerdings noch kleiner als NGC 4449 ist. Das nun NGC 4449B  getaufte Objekt zeigt eine auffällig gestörte Struktur. Das werten die  Himmelsforscher als Indiz dafür, dass das kleinere System schon einmal  nahe an dem größeren vorbei gezogen ist und nun kurz davor steht, von  NGC 4449 endgültig verschluckt zu werden. Wobei „kurz davor"  astronomisch gesehen immer noch einen Zeitraum von mehreren hundert  Millionen Jahren umfasst.<br /><p><br />Massenabschätzungen der Astronomen für NGC 4449B deuten darauf hin, dass  die Miniatur-Milchstraße beträchtliche Mengen an Dunkler Materie  enthält. Diese geheimnisvolle Substanz sendet selbst kein Licht aus und  macht sich nur durch ihre Schwerkraft bemerkbar. Galaxien, die sehr viel  Dunkle Materie enthalten und nur wenige leuchtende Sterne, sind nur  schwer zu beobachten. Andererseits können sie aber bei einer  Verschmelzung trotzdem einen signifikanten Einfluss auf Form, Größe und  Dynamik der größeren Galaxie ausüben. Die Zwergenmahlzeit von NGC 4449  könnte nach Ansicht von Martinez-Delgado ein Beispiel für eine solche  „versteckten Verschmelzung" sein.
Quellen:<br />http://arxiv.org/abs/1112.2154<br />http://www.nature.com/nature/journal/v482/n7384/full/nature10837.html]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles aus der Astronomie</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 20:40:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erste Karte eines Exoplaneten</title>
			<link>http://www.astronomie.de/home/neuigkeiten/?tx_ttnews%5Byear%5D=2012&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=923&#38;cHash=93cf37f583f2f4e0ca716caa47a037d2</link>
			<description>Amerikanischen Astronomen ist es erstmals gelungen, ein  zweidimensionales Bild eines Planeten zu erhalten, der einen anderen  Stern umkreist. Es handelt sich nicht um ein Foto, sondern um eine aus  gemessenen Helligkeitsvariationen errechnete Karte. Da die Messungen im  infraroten Strahlungsbereich erfolgt sind, gibt die Karte die  Temperaturverteilung auf dem Planeten wieder. Sie zeigt einen „hot  spot&quot;, eine heiße Region auf dem Äquator des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Amerikanischen Astronomen ist es erstmals gelungen, ein  zweidimensionales Bild eines Planeten zu erhalten, der einen anderen  Stern umkreist. Es handelt sich nicht um ein Foto, sondern um eine aus  gemessenen Helligkeitsvariationen errechnete Karte. Da die Messungen im  infraroten Strahlungsbereich erfolgt sind, gibt die Karte die  Temperaturverteilung auf dem Planeten wieder. Sie zeigt einen „hot  spot", eine heiße Region auf dem Äquator des Himmelskörpers, berichten  die Forscher im Fachblatt „Astrophysical Journal Letters".<br /><p><br />„Eine der größten Herausforderungen bei der Untersuchung extrasolarer  Planeten ist, dass wir die Oberflächen dieser Himmelskörper nicht durch  direkte Beobachtungen auflösen können", schreiben Carl Majeau, Eric Agol  und Nicolas Cowan von der University of Washington in Seattle. Doch es  gibt eine Lösung für das Dilemma, die in der Astronomie bereits in  verschiedenen anderen Situationen zur Anwendung kommt. Zieht nämlich ein  Himmelskörper hinter einem anderen vorüber, so lassen sich aus der  Lichtkurve beim Verschwinden und beim Auftauchen Informationen über die  zweidimensionale Helligkeitsverteilung auf dem bedeckten Objekt gewinnen.<br /><p><br />Majeau, Agol und Cowan wenden dieses Bedeckungs-Verfahren auf den  Planeten HD 189733b an, der einen unserer Sonne ähnelnden Stern  umkreist, der rund 63 Lichtjahre von uns entfernt ist. Der Exoplanet ist  ein so genannter „heißer Jupiter", ein Gasriese, der den Stern auf einer  extrem engen Umlaufbahn umkreist – er braucht nur 2,2 Tage für einen  Umlauf. Der Orbit des Planeten liegt dabei gerade so, dass der Planet  von der Erde aus gesehen regelmäßig vor und hinter dem Stern  vorüberzieht. Damit konnten die Forscher das Bedeckungs-Verfahren auf HD  189733b anwenden. Die enge Umlaufbahn bietet zudem einen weiteren  Vorteil: Die Astronomen können davon ausgehen, dass der Planet gebunden  rotiert, seinem Stern also stets die gleiche Seite zeigt. Somit können  die Wissenschaftler problemlos Daten mehrerer Bedeckungen des Planeten  addieren.<br /><p><br />Die von den drei Astronomen mit dem Bedeckungs-Verfahren erstellte Karte  zeigt, dass der heißeste Punkt auf der Oberfläche des Planeten nicht  exakt dem Stern zugewandt ist, sondern auf dem Äquator um knapp 22 Grad  nach Osten verschoben ist. Das Forscherteam deutet diese Verschiebung  als Indiz für starke Winde in der Atmosphäre des großen Gasplaneten.
Quelle: http://xxx.uni-augsburg.de/abs/1202.1883]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles aus der Astronomie</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 20:33:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kosmisches Ping-Pong: Doppelsterne können Planeten tauschen</title>
			<link>http://www.astronomie.de/home/neuigkeiten/?tx_ttnews%5Byear%5D=2012&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=922&#38;cHash=79e1f0b177448d1540cc023562953999</link>
			<description>Planetensysteme sind unmittelbar nach ihrer Entstehung alles andere  als stabil: Enge Begegnungen der Himmelskörper können einzelne Planeten  aus dem System herauswerfen. Bei Doppelsternen können Planeten in dieser  chaotischen Entwicklungsphase zwischen den beiden Sternen hin- und  herwandern. Das zeigen Computersimulationen eines Forscher-Duos aus  Großbritannien. Die beiden Wissenschaftler berichten im Fachblatt  „Monthly Notices of the Royal...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Planetensysteme sind unmittelbar nach ihrer Entstehung alles andere  als stabil: Enge Begegnungen der Himmelskörper können einzelne Planeten  aus dem System herauswerfen. Bei Doppelsternen können Planeten in dieser  chaotischen Entwicklungsphase zwischen den beiden Sternen hin- und  herwandern. Das zeigen Computersimulationen eines Forscher-Duos aus  Großbritannien. Die beiden Wissenschaftler berichten im Fachblatt  „Monthly Notices of the Royal Astronomical Society“ über die Ergebnisse  ihrer Rechnungen. <br /><p> <br />„Planetensysteme findet man nicht nur bei einzelnen Sternen, sondern  auch bei Doppelsternen unterschiedlichster Art“, schreiben Nickolas  Moeckel und Dimitri Veras von der University of Cambridge. Rund die  Hälfte aller sonnenähnlichen Sterne sind Mitglied in einem Doppel- oder  Mehrfachsystem. Wenn die Abstände der Sterne in einem solchen System  deutlich größer sind als das Zehnfache der Entfernung Erde-Sonne, dann  sollte die Planetenentstehung bei ihnen nahezu unabhängig wie bei einem  Einzelstern verlaufen. „Und damit ist die Bühne bereitet für ein  potenzielles Wechselspiel zwischen stellarer und planetarischer  Dynamik“, so Moeckel und Veras. <br /><p> <br />Die beiden Forscher haben deshalb die dynamische Entwicklung von  Planetensystemen um Sterne in Doppelsystemen mit Abständen von 100 bis  1000 Astronomischen Einheiten simuliert. Eine Astronomische Einheit  entspricht dem mittleren Abstand der Erde von der Sonne. Die meisten  Planeten – 70 bis 85 Prozent -, die durch eine enge Begegnung aus der  Umlaufbahn um einen solchen Stern herausgeschleudert werden, geraten in  den gravitativen Einflussbereich des anderen Sterns des Systems, so das  Ergebnis. In Abhängigkeit von der genauen Geometrie des Systems beginnen  45 bis 75 Prozent der zunächst herausgeworfen Planeten damit, zwischen  beiden Sternen hin- und her zu pendeln. <br /><p> <br />Insgesamt ist eine solche Situation aber weiterhin instabil. Die  Simulationen zeigen, dass ein pendelnder Planet im Mittel nach 10.000  Jahren das Doppelsystem vollständig verlässt. Die Verteilung der  Auswurfzeiten ist allerdings extrem breit – in Einzelfällen kann das  kosmische Ping-Pong auch über eine Million Jahre andauern. „Sehr selten  kann ein Planet auch dauerhaft in eine Umlaufbahn um seinen  ursprünglichen Zentralstern zurückkehren“, sagt Moeckel. „In diesem Fall  geht das aber auf Kosten eines anderen Planeten des Systems, der dann  herausgeschleudert wird.“ <br /> <br />Quelle: <link http://xxx.uni-augsburg.de/abs/1201.6582 - moz-txt-link-freetext>http://xxx.uni-augsburg.de/abs/1201.6582</link>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles aus der Astronomie</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mars: Ein großer Ozean und eine extreme Trockenperiode</title>
			<link>http://www.astronomie.de/home/neuigkeiten/?tx_ttnews%5Byear%5D=2012&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=919&#38;cHash=85bda4bc31ebadfbb10dce5a6dc8759b</link>
			<description>Radarmessungen der europäischen Raumsonde Mars Express zeigen über  80 Meter tiefe Sedimentablagerungen auf der Nordhalbkugel des Mars – der  bislang überzeugendste Beweis für die Existenz eines großen Ozeans in  der Frühzeit unseres Nachbarplaneten. Die genaue Untersuchung des  Marsbodens in der nördlichen Polarregion durch die amerikanische Sonde  Phoenix deutet dagegen darauf hin, dass die Oberfläche des Roten  Planeten maximal 5000 Jahre...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Radarmessungen der europäischen Raumsonde Mars Express zeigen über  80 Meter tiefe Sedimentablagerungen auf der Nordhalbkugel des Mars – der  bislang überzeugendste Beweis für die Existenz eines großen Ozeans in  der Frühzeit unseres Nachbarplaneten. Die genaue Untersuchung des  Marsbodens in der nördlichen Polarregion durch die amerikanische Sonde  Phoenix deutet dagegen darauf hin, dass die Oberfläche des Roten  Planeten maximal 5000 Jahre lang offenem Wasser ausgesetzt war. Die im  Fachblatt „Geophysical Research Letters“ von zwei Wissenschaftlerteams  veröffentlichten Forschungsergebnisse geben wenig Hoffnung, dass auf dem  Mars Leben entstanden sein könnte. <br /><p> <br />Mit seiner Radaranlage MARSIS kann Mars Express 60 bis 80 Meter tief  unter die Oberfläche des Planeten schauen. Bis in diese Tiefe hinein  haben Jérémie Mouginot vom Institut de Planétologie et d'Astrophysique  de Grenoble und seine Kollegen Hinweise auf Sedimentablagerungen und Eis  gefunden – und zwar genau innerhalb von Strukturen auf der  Marsoberfläche, die den Küstenlinien eines ausgetrockneten Ozeans  ähneln. Der Ozean ist vermutlich vor etwa drei Milliarden Jahren  entstanden, als tief im Boden verborgenes Eis nach dem Einschlag eines  größeren Asteroiden geschmolzen ist. Innerhalb von weniger als einer  Million Jahren ist der Ozean wieder verschwunden – das Wasser ist zum  Teil gefroren, zum Teil als Dampf ins Weltall entwichen. „Ich glaube  nicht, dass der Ozean lange genug existiert hat, um die Entstehung von  Leben zu ermöglichen“, so Mouginot. <br /><p> <br />Die Untersuchung des Bodens in der nördlichen Arktis des Roten Planeten  durch Tom Pike vom Imperial College London und seinem Team liefert sogar  ein noch pessimistischeres Bild des frühen Mars-Klimas. Die  mineralogische Zusammensetzung des Bodens zeige, so die Forscher, dass  auf dem Nachbarplaneten seit mehreren hundert Millionen Jahren eine  extreme Trockenheit herrsche. Und selbst unter günstigsten Bedingungen  könne der Marsboden maximal 5000 Jahre dem Einfluss von flüssigem Wasser  ausgesetzt gewesen sein. Frühere Untersuchungen hatten gezeigt, dass der  Marsboden über die gesamte Oberfläche des Planeten weitgehend homogen  ist. Deshalb ziehen Pike und seine Kollegen aus ihren Daten den Schluss,  dass es insgesamt für einen zu kurzen Zeitraum flüssiges Wasser auf dem  Mars gegeben hat, um Leben zu ermöglichen. <br /><p> <br />Doch 5000 Jahre sind ein zu kurzer Zeitraum, um den Ozean auf der  nördlichen Hemisphäre verschwinden zu lassen. Dieser Widerspruch kann  nur durch weitere Forschungen aufgelöst werden. Zudem gibt es zahlreiche  Indizien dafür, dass es vor vier Milliarden Jahren eine Epoche mit  wärmerem, feuchterem Klima auf dem Mars gab. Wenn in jener Zeit Leben  auf dem Roten Planeten entstanden ist, könnte es tief im Marsboden bis  heute überdauert haben. Um solche Lebensformen nachzuweisen, müsste  allerdings wesentlich tiefer in die Kruste des Roten Planeten gebohrt  werden als es mit heutigen Raumsonden möglich ist. <br /> <br /> <br />Quellen: <link http://www.agu.org/pubs/crossref/2012/2011GL050286.shtml - moz-txt-link-freetext>http://www.agu.org/pubs/crossref/2012/2011GL050286.shtml</link>;  <link http://www.agu.org/pubs/crossref/2011/2011GL049896.shtml - moz-txt-link-freetext>http://www.agu.org/pubs/crossref/2011/2011GL049896.shtml</link>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles aus der Astronomie</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 22:51:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>interstellarum Sternstunde: Ausgabe Januar 2012</title>
			<link>http://www.astronomie.de/home/neuigkeiten/?tx_ttnews%5Byear%5D=2012&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=916&#38;cHash=9278723b9ee4b36851feb2ebd681c3d2</link>
			<description>In der Online-Sendung werden Themen aus Profi- und Amateurastronomie unterhaltsam vorgestellt. Diesmal widmet sich die Sendung unter anderem in einem Interview mit Andreas Hänel dem Thema Lichtverschmutzung und Dark-Sky-Parks. In der neuen Rubrik »interstellarum packt aus« schildert Frank Gasparini seine Erfahrungen mit neuen Gerätschaften für die astronomische Beobachtung, zum Auftakt eine rote Fahrzeug-Innenbeleuchtung. Natürlich sehen Sie wie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[In der Online-Sendung werden Themen aus Profi- und Amateurastronomie unterhaltsam vorgestellt. Diesmal widmet sich die Sendung unter anderem in einem Interview mit Andreas Hänel dem Thema Lichtverschmutzung und Dark-Sky-Parks. In der neuen Rubrik »interstellarum packt aus« schildert Frank Gasparini seine Erfahrungen mit neuen Gerätschaften für die astronomische Beobachtung, zum Auftakt eine rote Fahrzeug-Innenbeleuchtung. Natürlich sehen Sie wie gewohnt auch wieder interessante News und können sich in der Vorschau über Astronomische Ereignisse der nächsten Zeit informieren.
ASTRONEWS<br />• Lovejoy: Ein Komet zeigt es allen Experten (0:55)<br />• Sojus-Raketenstufe sorgt für Himmelsschauspiel über Deutschland (3:20)<br />• Kepler-20e und -20f: Beihnahe die ersten Erden einer anderen Sonne entdeckt (5:06)<br />• Geheimnisvolle Gaswolke nähert sich dem Zentrum der Milchstraße (7:05)<br />• Raumsonde Dawn so nah an Vesta wie nie (9:16)<br />HAUPTBEITRÄGE<br />• Dunkler Himmel: Dark-Sky-Parks gegen Lichtverschmutzung in Deutschland – Interview mit Andreas Hänel (11:15)<br />• Neue iPad-App interstellarum Himmelskalender (20:40)<br />• NEU: interstellarum packt aus mit Frank Gasparini – diesmal: Rote Fahrzeuginnenbeleuchtung von Astroleuchten.de (26:48)<br />ASTROVORSCHAU (Auswahl)<br />• Merkur: Beste Abendsichtbarkeit des Jahres (32:24)<br />• Venus: Auffälliger Abendstern (33:15)<br />• Mars in Opposition (33:40)<br />• Jupiter: sichtbar am Abendhimmel (34:20)<br />• Saturn: Planet der zweiten Nachthälfte begegnet Uranus (34:52)<br />• Eros in Erdnähe und Garradd zirkumpolar (35:28)<br />• Der Sternhimmel wird vom Wintersechseck dominiert (36:33)<br />ZUSCHAUERVIDEOS<br />• Zuschauervideos: Curiosity von Gerhard Dangl, HTT von Rene Merting, Milchstraße La Palma von Dirk Panczyk, Totale Mondfinsternis von Daniel Fischer (38:28)
Gesamtspielzeit: 42:37
Die interstellarum-Sternstunde können Sie kostenlos auf http://www.interstellarum.de ansehen. Dort können Sie von der voreingestellten Standardauflösung zu einer HD-Version umschalten, die auf großen Bildschirmen eine gute Figur macht. Dafür sollten Sie allerdings über eine leistungsfähige DSL-Leitung verfügen.<br />Sie können die Sternstunde auch auf Youtube ansehen, allerdings selbst in HD in etwas schlechterer Qualität.<br /><br />interstellarum-Sternstunde: http://www.interstellarum.de/video.asp<br />Sternstunde auf Youtube: http://www.youtube.com/user/interstellarum]]></content:encoded>
			<category>Interessantes im Internet</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>6. Woche - Das Zodiakallicht am Morgenhimmel</title>
			<link>http://www.astronomie.de/home/neuigkeiten/?tx_ttnews%5Byear%5D=2012&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=918&#38;cHash=a615828edfa3303cf7d7311fa3e61b5f</link>
			<description>Das Sonnensystem ist in kosmischen Staub gebettet, aus dem es selbst vor einigen Milliarden Jahren entstand. An den Staubpartikeln wird das Sonnenlicht gestreut und reflektiert, daher sehen wir den Staub aufgehellt gegen den Sternenhimmel. Die Sonne erzeugt also ihren eigenen Reflexionsnebel! Der meiste Staub hat sich in der Bahnebene der Planeten angesammelt, in der Ekliptik, entlang der Tierkreissternbilder. Daher spricht man vom Zodiakallicht...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Sonnensystem ist in kosmischen Staub gebettet, aus dem es selbst vor einigen Milliarden Jahren entstand. An den Staubpartikeln wird das Sonnenlicht gestreut und reflektiert, daher sehen wir den Staub aufgehellt gegen den Sternenhimmel. Die Sonne erzeugt also ihren eigenen Reflexionsnebel! Der meiste Staub hat sich in der Bahnebene der Planeten angesammelt, in der Ekliptik, entlang der Tierkreissternbilder. Daher spricht man vom Zodiakallicht (griechisch: Zodiachus = Tierkreis).<br /><br />Zur Sonne hin nimmt die Staubdichte kräftig zu. Deshalb wird das Zodiakallicht in Sonnennähe dermaßen stark, dass wir es als „Pyramide“ wahrnehmen können. Ein Beobachter am Äquator würde diese Pyramide mit der Basis parallel zum Boden hin sehen, mit der Lichtspitze senkrecht in den Himmel weisend. Wir in unseren Breiten sehen die Zodiakallichtpyramide in Schräglage. Staubdichte und Helligkeit nehmen von der Sonne weg immer mehr ab. Daher bemerken wir am tiefen Nachthimmel weit weg von der Sonne keine Streuung des Sonnenlichtes. Dennoch sind auch dort Spuren des Zodiakallichts vorhanden. Genau 180° von der Sonne weg gibt es eine kleine, etwas hellere Streuungsfläche, den Gegenschein des Zodiakallichtbogens. Diesen Begriff haben sogar die Amerikaner übernommen (they see the „gegenschein“). Vielleicht nimmt sich ja einmal ein Astrofotograf den Gegenschein für die Alpen, La Palma oder Namibia vor.<br /><br />Im letzten Herbst waren Stefan Binnewies und Rainer Sparenberg etwa 7 km östlich des Furka-Passes auf einer Höhe von 2350 Metern. Dort fotografierten sie die Zodiakallicht-Szenerie am Morgenhimmel. An der Lichtspitze befand sich der offene Sternhaufen der Plejaden mit dem daran vorbeiziehenden Mars. Etwas tiefer ist Regulus im Löwen zu sehen. Man erkennt bei genauem Hinsehen, dass das Zodiakallicht nicht symmetrisch oberhalb und unterhalb der Ekliptik liegt. Ganz tief am östlichen Horizont geht Coma Berenices auf. Belichtet wurde mit einer Canon EOS 5D und einem 24-mm-Objektiv, Blende 3,2. Die Belichtungszeit betrug 117 s bei ISO 1600. Selten gesehen dieses Motiv, selten fotografiert – sehr schön!<br /><br />M 44: RA = 08 h 40,1 min, DEK = +19° 59´<br /><br />Sie möchten zum Autor Kontakt aufnehmen? Dann klicken Sie einfach oben links auf den Autor-Namen!<br /><br /><strong>Die heutige Kniffelfrage:</strong> Letzter Versuch einer Kniffelfrage an interessierte Astrofotografen: Welchen Winkel bildet die Zodiakallichtebene im aktuellen AdW mit der Horizontebene? Tipp: Eine gute Sternkarte zeigt, wo die Ekliptik am Sternenhimmel liegt. Den Horizont kann man als parallel zur unteren Bildkante annehmen. Antworten bis zum kommenden Wochenende an:<br /><link fg-astrofotografie@vds-astro.de><img src="uploads/RTEmagicC_Vds_fg_ma_01.jpg.jpg" alt="" width="183" height="17" /></link><br /><br />Der Lösungsweg und die Namen der Einsender mit korrekter Lösung werden ab dem folgenden Montagabend (wenn das neue AdW erscheint) auf Astronomie.de veröffentlicht.<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Astrofoto der Woche</category>
			
			<author>S.binnewies@online.de</author>
			<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			<enclosure url="http://www.astronomie.de/uploads/media/adw_2012_06kw.jpg" length ="1639442" type="image/jpeg" />
		</item>
		
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			<title>Interview mit der Leiterin des Planetarium Bochum</title>
			<link>http://www.astronomie.de/astronomie-fuer-kinder/interessantes-fuer-lehrer-eltern/berichte/planetarium-bochum/</link>
			<description>Das Zeiss Planetarium in Bochum wurde 1964 gegründet  und ist seit dem festes Kulturgut der Stadt Bochum. Mit seinen rund zehn fest angestellten Mitarbeitern und vielen ehrenamtlichen Helfern, Schülern und Studenten ist es die Anlaufstelle im Ruhrgebiet wenn es um die „digitale“ Entdeckung des nächtlichen Sternenhimmels geht. </description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Astronomie in der Schule</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 21:13:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Sternentstehungs-Höhle mit Profil</title>
			<link>http://www.astronomie.de/home/neuigkeiten/?tx_ttnews%5Byear%5D=2012&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=914&#38;cHash=0bfa53102d050ef03c51a63f682187ed</link>
			<description>Die Europäische Südsternwarte präsentiert eine neue Aufnahme der Sternkinderstube NGC 3324, die mit dem Wide Field Imager am MPG/ESO 2,2-Meter-Teleskop am La Silla-Observatorium der in Chile aufgenommen wurde. Die intensive Ultraviolettstrahlung, die einige der heißen, jungen Sterne in NGC 3324 aussenden, bringt die Gaswolke dazu, in kräftigen Farben zu leuchten, und hat zudem einen Hohlraum in der umgebenden Gas- und Staubwolke geschaffen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[NGC 3324 befindet sich in einer Entfernung von etwa 7500 Lichtjahren  im südlichen Sternbild Carina (der Schiffskiel, ein Teil des ehemaligen,  größeren Sternbilds Argo Navis, dem Schiff des Jason). Der junge  Sternhaufen befindet sich am nördlichen Rand des Carinanebels, dessen  chaotische Struktur durch mehrere solcher Sternentstehungsgebiete  geformt wurde (eso0905).  Vor etwa drei Millionen Jahren begann in der Gegend von NGC 3324, in  der besonders viel Gas und Staub zur Verfügung steht, eine Episode  intensiver Sternentstehung. Dabei bildeten sich auch einige sehr heiße,  massereiche Sterne, die in der Aufnahme deutlich zu sehen sind.
Die Sternwinde und die intensive Strahlung dieser jungen Sterne haben  einen Hohlraum in die umgebende Gas- und Staubwolke geblasen.  Deutlichstes Anzeichen dafür ist die wandartige Struktur rechts von der  Bildmitte. Die Ultraviolettstrahlung der heißen, jungen Sterne entreißt  dabei den Wasserstoffatomen des Gases in ihrer Umgebung die Elektronen;  anschließend werden die Elektronen wieder eingefangen und fallen  schrittweise in niedrigere Energiezustände zurück. So kommt ein  charakteristisch purpurfarbenes Leuchten zustande, das die Ausdehnung  der ionisierten Gaswolke absteckt. Weitere Farben im Bild stammen von  anderen chemischen Elementen. So ist zum Beispiel zweifach ionisierter  Sauerstoff für das grünlich-gelbe Leuchten der zentralen Nebelregionen  verantwortlich.
Ähnlich wie bei Wolken am irdischen Himmel lassen sich auch in  kosmischen Wolken mit etwas Phantasie wohlbekannte Formen und Gestalten  ausmachen. In diesem Falle ähnelt der Rand der Gas- und Staubwand in der  rechten Bildhälfte dem Profil eines menschlichen Gesichts, wobei der  "Hügel" im Zentrum der Nase entsprechen würde – genauer: dem Gesicht der  chilenischen Literatur-Nobelpreisträgerin Gabriela Mistral, nach der  NGC 3324 bisweilen auch Gabriela-Mistral-Nebel genannt wird [1].
Das Auflösungsvermögen des Wide Field Imager am MPG/ESO  2,2-Meter-Teleskop am La Silla-Observatorium der ESO macht in diesem  Bild viele dunkle Strukturen in NGC 3324 sichtbar: Staub, der das  Leuchten des Gases im Hintergrund abschirmt und so Schattenrisse  erzeugt, die dem Anblick des Nebels zusätzliche Struktur und Tiefe  verleihen.
Auch das scharfe Auge des Hubble Space Telescope wurde bereits auf NGC 3324 gerichtet.  Hubble kann zwar noch feinere Details auflösen als der Wide Field  Imager, hat allerdings ein ungleich kleineres Gesichtsfeld – ein  direktes Beispiel dafür, wie sich Teleskope mit unterschiedlich großem  Gesichtsfeld im Zusammenspiel ergänzen können.
<h3>Endnoten</h3>
<a name="1">[1]</a> Nähere Erläuterungen und ein Vergleichsbild mit einem Portrait von Gabriela Mistral finden sich auf der <link http://www.verschatse.cl/nebulae/ngc3324/medium.htm>Webseite des Amateurastronomen Daniel Verschatse</link>.
<h3>Weitere Informationen</h3>
Das MPG/ESO 2,2-Meter-Teleskop wurde  1984 in Betrieb genommen und ist eine Leihgabe der  Max-Planck-Gesellschaft an die ESO. Sein Wide Field Imager, eine  astronomische Kamera mit besonders großem Blickfeld und einem Detektor  mit 67 Millionen Pixeln, liefert Bilder, die nicht nur von  wissenschaftlichem, sondern auch von ästhetischem Wert sind.
Im Jahr 2012 feiert die Europäische Südsternwarte ESO (European  Southern Observatory) das 50-jährige Jubiläum ihrer Gründung. Die ESO  ist die führende europäische Organisation für astronomische Forschung  und das wissenschaftlich produktivste Observatorium der Welt. Getragen  wird die Organisation durch ihre 15 Mitgliedsländer: Belgien, Brasilien,  Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, die Niederlande,  Österreich, Portugal, Spanien, Schweden, die Schweiz, die Tschechische  Republik und das Vereinigte Königreich. Die ESO ermöglicht astronomische  Spitzenforschung, indem sie leistungsfähige bodengebundene Teleskope  entwirft, konstruiert und betreibt. Auch bei der Förderung  internationaler Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Astronomie spielt die  Organisation eine maßgebliche Rolle. Die ESO betreibt drei weltweit  einzigartige Beobachtungsstandorte in Nordchile: La Silla, Paranal und  Chajnantor. Auf dem Paranal betreibt die ESO mit dem Very Large  Telescope (VLT) das weltweit leistungsfähigste Observatorium für  Beobachtungen im Bereich des sichtbaren Lichts und zwei Teleskope für  Himmelsdurchmusterungen: VISTA, das größte Durchmusterungsteleskop der  Welt, arbeitet im Infraroten, während das VLT Survey Telescope (VST) für  Himmelsdurchmusterungen ausschließlich im sichtbaren Licht konzipiert  ist. Die ESO ist der europäische Partner für den Aufbau des  Antennenfelds ALMA, das größte astronomische Projekt überhaupt. Derzeit  entwickelt die ESO ein Großteleskop der 40-Meter-Klasse für  Beobachtungen im Bereich des sichtbaren und Infrarotlichts, das einmal  das größte optische Teleskop der Welt werden wird, das European  Extremely Large Telescope (E-ELT).
Die Übersetzungen von englischsprachigen ESO-Pressemitteilungen sind ein Service des <em>ESO Science Outreach Network</em> (ESON), eines internationalen Netzwerks für astronomische  Öffentlichkeitsarbeit, in dem Wissenschaftler und  Wissenschaftskommunikatoren aus allen ESO-Mitgliedsstaaten (und einigen  weiteren Ländern) vertreten sind. Deutscher Knoten des Netzwerks ist das  Haus der Astronomie in Heidelberg.
<h3>Links</h3>
<ul> <li><link http://www.eso.org/public/images/archive/category/lasilla/>Fotos vom La Silla-Observatorium</link></li> </ul>]]></content:encoded>
			<category>Eso / News</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Die Kunst, Pulsare zu beschleunigen</title>
			<link>http://www.astronomie.de/home/neuigkeiten/?tx_ttnews%5Byear%5D=2012&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=913&#38;cHash=b84ddeca5eccd2617bbcb25939ea202b</link>
			<description>Wie verändert sich die Umlaufverhalten von extrem schnell rotierenden Neutronensternen, den sogenannten Millisekunden-Pulsaren, wenn sie keine Masse von ihrem Begleitstern mehr aufnehmen? Die Entstehung von Millisekunden-Pulsaren ist das Ergebnis von Kannibalismus unter Sternen, wobei Materie vom Partnerstern in einem Doppelsternsystem auf einen Pulsar überfließt. Dieser Vorgang wird auch als Akkretion bezeichnet. Während dieser Phase sendet der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Pressinformation des Max-Planck-Institut für Radio Astronomie vom <link http://www.mpifr-bonn.mpg.de/public/pr/pr-pulsar-ttauris-feb2012-dt.html _blank>02.02.2012</link>
<span style="background-color: yellow; border: 2px red solid; color: black;"><span style="background-color: yellow; border: 2px red solid; color: black;"><link ?id=?id=6975 _blank><img style="border: 0pt none; margin: 10px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_2012-02-02-PulsarCU0620.jpg.jpg" alt="" width="300" height="169" /></link></span></span>
Künstlerische Darstellung eines Millisekundenpulsars in  einem Doppelsternsystem. Die vom Begleitstern überfließende Materie  bildet eine Scheibe um den Neutronenstern, die am inneren Rand durch die  Magnetosphäre des Pulsars abgeschnitten wird. Der Materieüberlauf  (Akkretion) führt zur Aussendung von Röntgenstrahlung  in diesem System.<br />Bild:  NASA / Goddard Space Flight Center / Dana Berry  (Bitte Anklicken für höhere Auflösung!).
 
 
Millisekunden-Pulsare sind alte Neutronensterne in Doppelsternsystemen  mit starkem Magnetfeld, die durch die Ansammlung von Masse und  Drehmoment von ihrem Begleitstern zu sehr hohen Umlaufgeschwindigkeiten  beschleunigt werden. Zur Zeit kennt man ungefähr 200 solcher Pulsare mit  Umlaufperioden zwischen 1,4 und 10 Millisekunden. Sie konnten sowohl in  der Galaktischen Scheibe als auch in Kugelsternhaufen im äußeren  Bereich unserer Milchstraße nachgewiesen werden.
Seit der Entdeckung des ersten Millisekunden-Pulsars im Jahr 1982 blieb  es eine Herausforderung für Theoretiker, Umlaufperioden, Magnetfelder  und Alter dieser Objekte in einem zusammenhängenden Modell zu erklären.  Zum Beispiel ist da das "Abschaltproblem", d.h., was passiert mit der  Umlaufgeschwindigkeit des Pulsars, wenn der Massentransfer vom  Begleitstern beendet wird.
"Wir konnten jetzt zum ersten Mal detaillierte numerische  Sternentwicklungsmodelle mit Berechnungen der Abbremsung kombinieren,  die auf den rotierenden Pulsar wirkt", sagt Thomas Tauris, der Autor der  Veröffentlichung in "Science". "Als Ergebnis erhalten wir, dass der  Pulsar ungefähr die Hälfte seiner Rotationsenergie in der sogenannten  "Roche-Lobe-Entkopplungsphase" verliert." Mit diesem Begriff wird der  Abschluss des Massentransfers in dem Doppelsternsystem vom Begleiter auf  den Neutronenstern bezeichnet. Daraus geht hervor, dass  Millisekunden-Pulsare, die Radiostrahlung aussenden, etwas langsamer  rotieren sollten als ihre Vorgänger, die Röntgen-Pulsare, bei denen noch  Materie vom Partnerstern übertragen wird. Das stimmt mit den  Beobachtungsdaten für beide Gruppen von Pulsaren sehr schön überein.  Darüber hinaus kann man mit den Modellrechnungen erklären, warum manche  Millisekunden-Pulsare scheinbar älter erscheinen als das Alter des  Universums und vielleicht auch, warum keine Submillisekunden-Pulsare im  Radiobereich gefunden werden können.
Ein Schlüsselergebnis der neuen Rechnungen ist die Lösung des Problems,  wie der rotierende Pulsar aus seiner Umlaufgeschwindigkeit abgebremst  werden kann. Wenn der Massentransfer vom Partnerstern geringer wird,  führt das zu einer Ausdehnung der Magnetosphäre des Pulsars. Das  einfallende Material wird ähnlich wie bei einem Propeller  herausgeschleudert und führt zum Verlust von Rotationsenergie bei dem  Pulsar. Als Ergebnis vermindert sich die Umlaufgeschwindigkeit.
"Ohne die Lösung für das "Abschaltproblem" könnten wir davon ausgehen,  dass die Pulsare in der Übergangsphase sogar auf Umlaufperioden von 50  bis 100 Millisekunden heruntergebremst werden", schließt Thomas Tauris.  "Das wäre in klarem Widerspruch zu den Beobachtungsergebnissen, die auf  jeden Fall zeigen, dass Millisekunden-Pulsare existieren."
Die vorliegende Arbeit profitiert davon, die Gruppen "Stellare Physik"  am Argelander-Institut für Astronomie der Universität Bonn (geleitet von  Norbert Langer) und "Radioastronomische Fundamentalphysik" am  Max-Planck-Institut für Radioastronomie (geleitet von Michael Kramer) im  Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojekts zu verbinden. Die in der  vorliegenden Arbeit verwendeten Sternentwicklungsmodelle basieren auf  einem von Norbert Langer entwickelten numerischen Code. Ein wesentlicher  Teil der Beobachtungsdaten zu Pulsaren wurde von der Forschungsgruppe  von Michael Kramer beigetragen. Die Gruppe arbeitet am  100-m-Radioteleskop Effelsberg im Rahmen einer ganzen Anzahl von  Suchprogrammen zur Entdeckung neuer Millisekunden-Pulsare.
Thomas Tauris ist seit dem Jahr 2010 als Gastprofessor in Bonn, in einem  gemeinsamen Projekt des Argelander-Instituts für Astronomie der  Universität Bonn und des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie. Ein  Teil seiner Forschungsergebnisse ist im Wissenschaftsjournal "Monthly  Notices of the Royal Astronomical Society" erschienen, in zwei  Veröffentlichungen zusammen mit  Norbert Langer und Michael Kramer. Am  27. Februar wird zu diesem Thema ein internationaler Workshop unter dem  Titel "Formation and Evolution of Neutron Stars" in Bonn veranstaltet.      <br /><br /> <br />
<h3>Originalveröffentlichung:</h3>
<link http://www.sciencemag.org/content/335/6068/561.abstract map><strong> Spin-Down of Radio Millisecond Pulsars at Genesis</strong></link>, Thomas M. Tauris, Science Bd. 335, S. 561. DOI 10.1126/science.1216355.   <br /><br /> <br />
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<link http://www.mpifr.de/ map><strong> Max-Planck-Institut für Radioastronomie</strong></link> (MPIfR).
<link http://www.astro.uni-bonn.de/ map><strong> Argelander-Institut für Astronomie</strong></link> (AIfA), Universität Bonn.
<link http://www.mpifr.de/div/fundamental/ map><strong> Radioastronomische Fundamentalphysik</strong></link> am MPIfR.
<link http://www.astro.uni-bonn.de/stars/ map><strong> Stellarphysik</strong></link> an der Universität Bonn.
<link http://arxiv.org/abs/1103.4996 map><strong> Formation of millisecond pulsars with CO white dwarf companions</strong></link>, Thomas M. Tauris, Norbert Langer, Michael Kramer, Preprint MNRAS.
<link http://www.astro.uni-bonn.de/NS2012 map><strong> Formation and Evolution of Neutron Stars</strong></link>, Workshop Bonn, 27. Februar 2012.]]></content:encoded>
			<category>MPI für Radioastronomie</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Himmel aktuell im Februar 2012</title>
			<link>http://www.astronomie.de/der-himmel-aktuell/was-sehen-wir-am-firmament/</link>
			<description>Februarnächte sind lang. Zum Monatsanfang beginnt die astronomisch dunkle Nacht gegen 19:20 und dauert danach fast zwölf Stunden. Zum Monatsende beginnt die astronomisch dunkle Nacht gegen 20:05 und endet nach 9,5 Stunden. Wenn das Wetter mitspielt, bieten die Nächte im Februar Gelegenheiten für lange Himmelsbeobachtungen.
Februarnächte können viele Facetten zeigen: Klaren Frosthimmel, leichten Hochnebel, Regen, Eisregen, Schnee, schneidend...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Himmel aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Meteorströme im Februar 2011</title>
			<link>http://www.astronomie.de/der-himmel-aktuell/meteorstroeme/</link>
			<description>Die meteorarmen Nächte im Monat Februar sind besonders in der zweiten Monatshälfte geeignet (Neumond am 21.2.) um bei angenehmen Plotting die geringen Raten gut zu verfolgen. Im gesamten Zeitraum ist als einziger Strom die Antihelion-Quelle (ANT) zu nennen. Seine Raten liegen bei etwa bei 2, übersteigen daher kaum die sporadische Aktivität.  Der Radiant verlagert sich bis zur Mitte des Monats in den Bereich Cancer/Leonis.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zu Monatsbeginn sind bereits die Monocerotiden (MON) aktiv. Der  schwache  Strom erreicht eine Aktivität  von ca. 2 Meteore je Stunde,  welche bis  in die erste Dezemberhälfte anhält. Parallel dazu ist der kleine Strom der &#963;-Hydriden (HYD) aktiv,   die vom 3. bis 15.12. beobachtbar sind und am 12.12. ihr schwach   ausgeprägtes Maximum erreichen. Die geringen Raten liegen bei 3 Meteoren   je Stunde und sind damit nicht höher als bei der Anthelion Quelle   (ANT), deren Aktivität ab Anfang Dezember im Anschluss an den   Tauridenkomplex wieder zu beobachten ist.]]></content:encoded>
			<category>Himmel aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Magnetfeldbremse lässt Pulsare alt aussehen</title>
			<link>http://www.astronomie.de/home/neuigkeiten/?tx_ttnews%5Byear%5D=2012&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=920&#38;cHash=18394c32fafdd1781e7fe441c63bbea3</link>
			<description>Millisekunden-Pulsare – rasant rotierende Neutronensterne – stellen  die Astronomen vor ein kurioses Rätsel: Einige von ihnen scheinen älter  zu sein als der Kosmos. Ein deutscher Forscher hat nun eine Lösung für  dieses Rätsel gefunden. Seine Computersimulationen der Entwicklung von  Millisekunden-Pulsaren zeigen, dass in einer entscheidenden Phase das  Zusammenspiel von einströmender Materie und starkem Magnetfeld zu einer  kräftigen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Millisekunden-Pulsare – rasant rotierende Neutronensterne – stellen  die Astronomen vor ein kurioses Rätsel: Einige von ihnen scheinen älter  zu sein als der Kosmos. Ein deutscher Forscher hat nun eine Lösung für  dieses Rätsel gefunden. Seine Computersimulationen der Entwicklung von  Millisekunden-Pulsaren zeigen, dass in einer entscheidenden Phase das  Zusammenspiel von einströmender Materie und starkem Magnetfeld zu einer  kräftigen Abbremsung der Himmelsobjekte führt. Die so verlangsamte  Rotation täuscht dann ein hohes Alter der Neutronensterne vor.<br /><p><br />Wenn ein Stern seinen nuklearen Brennstoff verbraucht hat, bricht sein  Inneres zusammen und ein Neutronenstern entsteht – ein nur etwa 20  Kilometer großes, extrem dichtes Objekt. Ein würfelzuckergroßes Stück  seiner ultrakompakten Materie würde auf der Erde mehrere hundert  Millionen Tonnen wiegen. Neutronensterne besitzen extrem starke  Magnetfelder, die wie bei der Erde zwei Pole besitzen. Ähnlich wie ein  Leuchtturm sendet ein Pulsar entlang seiner Magnetfeldachse Strahlung  aus. Überstreicht diese Strahlung die Erde, so nehmen die Astronomen sie  als periodische Pulse wahr – daher der Name „Pulsar" für einen solchen  Neutronenstern.<br /><p><br />Von besonderem Interesse für Astronomen sind Pulsare mit einer Periode  von Millisekunden – sie wirbeln mehrere hundert Mal pro Sekunde um ihre  eigene Achse. Zu dieser hohen Rotationsgeschwindigkeit kommt es, weil  Materie von einem zweiten Stern auf den Neutronenstern einströmt und so  dessen Drehung beschleunigt. Endet der Materiezustrom, so nimmt die  Rotationsgeschwindigkeit langsam wieder ab. Es gibt jedoch eine Reihe  von Millisekunden-Pulsaren, die so langsam rotieren, dass der  Materiezustrom bei ihnen schon vor einer Zeit aufgehört haben müsste,  die größer ist als das Alter des Kosmos von 13,7 Milliarden Jahren.<br /><p><br />Thomas Tauris vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn hat  nun die entscheidende Entwicklungsphase von Millisekunden-Pulsaren – das  Ende des Materiezustroms – im Computer simuliert. Dabei zeigte sich ein  unerwartetes Phänomen: Beim langsamen Versiegen des Materiezustroms  weitet sich das Magnetfeld des Neutronensterns aus. Schließlich dreht  sich das Magnetfeld in seinen äußeren Bereichen schneller, als das von  außen einfallende Gas. Die Folge: Das Gas wird vom Magnetfeld nach außen  geschleudert und bremst dadurch die Rotation des Pulsars ab. Die  Rechnungen von Tauris zeigen, dass Millisekunden-Pulsare in dieser Phase  rund 50 Prozent ihrer Rotationsenergie verlieren können. Damit löst sich  das Altersrätsel: Bei den bisherigen Altersbestimmungen gingen die  Astronomen von einer langsamen Abbremsung der Rotation aus, die einzig  auf die Emission von Strahlung zurückgeführt wurde.
Quelle: http://www.sciencemag.org/content/335/6068/561.abstract]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles aus der Astronomie</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 23:15:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vorhersage von Super-Vulkanausbrüchen</title>
			<link>http://www.astronomie.de/home/neuigkeiten/?tx_ttnews%5Byear%5D=2012&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=911&#38;cHash=0043fcfa7fcd115c0779264a53415410</link>
			<description>Super-Vulkanausbrüche wie die Eruption von Santorin im Jahr 1600 v.  Chr. kündigen sich im Verlauf von Jahrzehnten an. Das zeigt die  Untersuchung von Kristallen im vulkanischen Gestein der griechischen  Insel durch ein Forscherteam aus Frankreich und der Schweiz. Das  Magma-Reservoir hat sich im Verlauf von weniger als einem Jahrhundert  vor der Eruption aufgefüllt. Noch in den letzten Monaten vor dem  Ausbruch fanden auffällige...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Super-Vulkanausbrüche wie die Eruption von Santorin im Jahr 1600 v.  Chr. kündigen sich im Verlauf von Jahrzehnten an. Das zeigt die  Untersuchung von Kristallen im vulkanischen Gestein der griechischen  Insel durch ein Forscherteam aus Frankreich und der Schweiz. Das  Magma-Reservoir hat sich im Verlauf von weniger als einem Jahrhundert  vor der Eruption aufgefüllt. Noch in den letzten Monaten vor dem  Ausbruch fanden auffällige Durchmischungsprozesse in dem Reservoir  statt, berichten die Wissenschaftler im Fachblatt „Nature".<br /><br />Im Gegensatz zu normalen Vulkanen hinterlassen Supervulkane auf Grund  der Größe ihrer Magmakammer bei Ausbrüchen keine Vulkankegel, sondern  riesige Einbruchskessel, so genannte Calderen. „Calderabildende  vulkanische Eruptionen sind seltene Ereignisse mit großer Wirkung, bei  denen innerhalb von Stunden bis Tagen einige zehn bis hin zu Tausenden  von Kubikkilometern an Magma explosionsartig ausgeworfen werden",  schreiben  Timothy Druitt von der Université Blaise Pascal im  französischen Clermont-Ferrand und seine Kollegen. Aufgrund ihrer  Seltenheit konnte bislang keine derartige Katastrophe im Vorfeld  untersucht und vermessen werden – entsprechend gering sind die  Kenntnisse der Geologen über mögliche Frühwarnzeichen.<br /><br />Druitt und seine Kollegen präsentieren nun Ergebnisse, die für ein  Frühwarnsystem bei noch aktiven Supervulkanen wie etwa der Yellowstone  Caldera in den USA von Nutzen sein könnten. Die Forscher haben Kristalle  untersucht, die in das Lavagestein von Santorin eingebettet sind. Aus  der Struktur und dem chemischen Aufbau der Kristalle können die Geologen  Informationen über die Prozesse in der Magmakammer vor dem Ausbruch  ableiten. Bei dem bislang letzten Ausbruch, der nach einer 18.000 Jahre  währenden Ruhephase stattfand, hat der Vulkan 40 bis 60 Kubikmeter an  Lava ausgeworfen.<br /><br />Die Veränderungen vor dem Ausbruch sind zur Überraschung der Forscher  trotz der langen Ruhezeit des Vulkans auf geologisch extrem kurzen  Zeiträumen abgelaufen. Die Analyse der Kristalle zeigt, dass sich die  Magmakammer unter der Santorin-Caldera erst innerhalb von hundert Jahren  vor der Eruption wieder aufgefüllt hat. Der Magma-Zustrom in dieser Zeit  betrug über 0,05 Kubikkilometer pro Jahr, das ist mehr als das 50-fache  des langfristigen Mittelwerts.  Innerhalb von wenigen Monaten kam es  dann zu einer Durchmischung von unterschiedlichen Magma-Arten, die  schließlich in die gewaltige Eruption mündete. Da die Veränderungen im  Magmareservoir eines Supervulkans im Vergleich zu den langen Ruhezeiten  kurzfristig ablaufen, besteht die Chance, sie beispielsweise durch die  Messung von Bodendeformationen im Bereich der Caldera zu erfassen und so  eine frühzeitige Warnung vor einem anstehenden Ausbruch zu erhalten.
Quelle: www.nature.com/doifinder/10.1038/nature10706]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles aus der Astronomie</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 20:51:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Tod eines Planeten</title>
			<link>http://www.astronomie.de/home/neuigkeiten/?tx_ttnews%5Byear%5D=2012&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=01&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=908&#38;cHash=fc27fd836527ae39c78d140edbc566d1</link>
			<description>440 Lichtjahre von der Erde entfernt hat sich eine kosmische  Katastrophe zugetragen: Ein alternder Stern hat einen Planeten  zerrissen. Beobachtungen mit mehreren Großteleskopen auf der Erde und im  Weltall haben nun neue Informationen über den zerfallenen Himmelskörper  geliefert: Er war mindestens so groß wie der Zwergplanet Ceres in  unserem Sonnensystem und hat in seiner Zusammensetzung der Erde  geähnelt. Das berichtet ein Team kanadischer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[440 Lichtjahre von der Erde entfernt hat sich eine kosmische  Katastrophe zugetragen: Ein alternder Stern hat einen Planeten  zerrissen. Beobachtungen mit mehreren Großteleskopen auf der Erde und im  Weltall haben nun neue Informationen über den zerfallenen Himmelskörper  geliefert: Er war mindestens so groß wie der Zwergplanet Ceres in  unserem Sonnensystem und hat in seiner Zusammensetzung der Erde  geähnelt. Das berichtet ein Team kanadischer und US-amerikanischer  Forscher im Fachblatt „Astrophysical Journal".
„Unsere detaillierte Analyse, die Daten von sieben verschiedenen  Teleskopen berücksichtigt, zeigt eindeutig, dass der Stern J0738+1835  große Mengen an felsiger, erdähnlicher Materie aufnimmt", schreiben  Patrick Dufour von der Université de Montréal und seine Kollegen. Diese  Materie stamme von einem durch Gezeitenkräfte zerrissenen Himmelskörper,  dessen Überreste jetzt in einer Trümmerscheibe um den Stern kreisen.  J0738+1835 ist eine Weißer Zwerg, das Endstadium eines ursprünglich der  Sonne ähnelnden Sterns, der seinen nuklearen Energievorrat verbraucht  hat. Die Atmosphäre von J0738+1835 ist extrem „schmutzig", sie enthält  viele schwere Elemente, die von außen auf den Stern gefallen sein müssen.
Dufour und seine Kollegen konnten mit ihren Beobachtungen insgesamt 14  Elemente schwerer als Helium in der Atmosphäre des Weißen Zwergs  nachweisen und auch ihre relativen Häufigkeiten messen. Aus den Daten  ziehen die Astronomen den Schluss, dass der zerfallene Planet einen  Durchmesser von mindestens tausend Kilometern hatte und zu weniger als  einem Prozent aus Eis bestand. Das deutet darauf hin, dass er innerhalb  der „Schneegrenze" entstanden ist, die in unserem Sonnensystem zwischen  Mars und dem Asteroidengürtel verläuft. Es hat sich also offenbar um  einen erdähnlichen Himmelskörper gehandelt.
Es gibt aber auch Unterschiede zur Erde: Einige Elemente wie Silizium  und Aluminium treten in signifikant geringerer Konzentration auf. Dabei  handelt es sich um Stoffe, die sich typischerweise in der Kruste eines  Planeten ablagern. Dufour und seine Kollegen spekulieren daher, ein  starker Sternwind könnte die Planetenkruste abgetragen haben, als  J0738+1835 die Entwicklungsphase eines Roten Riesensterns durchlaufen hat.
Quelle: http://arxiv.org/abs/1201.6252]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles aus der Astronomie</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 17:08:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Polarstern verliert Masse</title>
			<link>http://www.astronomie.de/home/neuigkeiten/?tx_ttnews%5Byear%5D=2012&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=01&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=909&#38;cHash=4525ac955d179ab16c6b462f469f4805</link>
			<description>Der Polarstern verliert jedes Jahr etwa das Äquivalent einer  Erdmasse an Materie. Darauf deutet eine von einem deutsch-amerikanischen  Forscherteam durchgeführte Analyse historischer Beobachtungsdaten in  Kombination mit modernen Messungen hin. Die einen Zeitraum von über 160  Jahre überspannenden Daten zeigen, dass sich die Pulsationsperiode des  veränderlichen Sterns durch den Massenverlust langsam ändert. Die  Astronomen präsentieren ihre...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Polarstern verliert jedes Jahr etwa das Äquivalent einer  Erdmasse an Materie. Darauf deutet eine von einem deutsch-amerikanischen  Forscherteam durchgeführte Analyse historischer Beobachtungsdaten in  Kombination mit modernen Messungen hin. Die einen Zeitraum von über 160  Jahre überspannenden Daten zeigen, dass sich die Pulsationsperiode des  veränderlichen Sterns durch den Massenverlust langsam ändert. Die  Astronomen präsentieren ihre Forschungsergebnisse im Fachblatt  „Astrophysical Journal".<br /><br />„Die beobachtete Rate der Periodenänderung stimmt – wenn man alle  Quellen berücksichtigt – nicht mit den Vorhersagen von  Entwicklungsmodellen für den Stern überein", schreiben Hilding Neilson  vom Argelander Institut für Astronomie in Bonn und seine Kollegen, „es  sei denn, man geht von einem signifikanten Massenverlust aus." Die  Helligkeit des Polarsterns schwankt mit einer Periode von rund vier  Tagen. Schon frühere Untersuchungen hatten gezeigt, dass sich diese  Periode um vier bis fünf Sekunden pro Jahr verlängert.<br /><br />Neilson und seine Kollegen – darunter auch ein Hobby-Astronom – haben  die verfügbaren Daten nun um eigene Beobachtungen aus den letzten zehn  Jahren ergänzt und finden damit eine Zunahme der Periode des Polarsterns  um 4,47 Sekunden pro Jahr – die bislang genaueste Bestimmung dieser  Änderung. Der Polarstern ist ein so genannter Cepheiden-Stern, ein Stern  der sich in einer instabilen Phase am Ende seines Lebens befindet und  deshalb pulsiert. In dieser Entwicklungsphase ist eine Änderung der  Pulsationsperiode normal, aber die beobachtete Änderung passt nicht zu  den Vorhersagen theoretischer Modelle für das Cepheiden-Stadium.<br /><br />Das beste Modell für den Polarstern liefert eine Periodenänderung von  einer Sekunde pro Jahr. Diese Vorhersage lässt sich nur dann mit den  Beobachtungen in Einklang bringen, so Neilson und seine Kollegen, wenn  man davon ausgeht, dass der Stern bei jeder Pulsation Gas ins All  abstößt. Insgesamt sollte der Polarstern auf diese Weise rund eine  Erdmasse an Materie verlieren. Das klingt viel, ist aber weniger als ein  Millionstel der Masse des Sterns. Die Analyse zeigt, so betonen die  Forscher, dass ein Massenverlust einen wichtigen Einfluss auf die  Entwicklung von Cepheiden-Sternen haben kann. Cepheiden haben in der  Astronomie eine große Bedeutung: Sie dienen als „Standardkerzen" bei der  Vermessung der Kosmos. Deshalb ist es für die Himmelsforscher wichtig,  die Physik dieser veränderlichen Sterne genau zu verstehen.
Quelle: http://arxiv.org/abs/1201.0761]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles aus der Astronomie</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 17:12:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>5. Woche - NGC 1333, Sternentstehungsgebiet im Perseus</title>
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			<description>Am „Dreiländereck“ der Sternbilder Perseus, Aries und Taurus findet man den Reflexionsnebel NGC 1333. Er befindet sich innerhalb der riesigen Perseus-OB2-Molekülwolke, die genügend Material enthält, um hier Sternentstehung zu ermöglichen. Die Entfernung von NGC 1333 ist nicht genau bekannt: Herbig &amp; Jones (1983) fanden 350 pc = 1140 Lj, Lada et al. (1990) fanden 220 pc = 718 Lj. Das Licht des zentral gelegenen B8-Sterns von 9,5 mag innerhalb der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am „Dreiländereck“ der Sternbilder Perseus, Aries und Taurus findet man den Reflexionsnebel NGC 1333. Er befindet sich innerhalb der riesigen Perseus-OB2-Molekülwolke, die genügend Material enthält, um hier Sternentstehung zu ermöglichen. Die Entfernung von NGC 1333 ist nicht genau bekannt: Herbig & Jones (1983) fanden 350 pc = 1140 Lj, Lada et al. (1990) fanden 220 pc = 718 Lj. Das Licht des zentral gelegenen B8-Sterns von 9,5 mag innerhalb der blau erscheinenden Nebelzone wird durch Staubanteile gestreut und reflektiert als blaue Nebelregion. Der scheinbare Durchmesser der helleren Reflexionsanteils beträgt 9´ x 7´. Schaut man das aktuelle AdW genauer an, so merkt man aber schnell: Der Reflexionsnebel ist nur der kleinste, hellste Teil der riesigen Wolke. Wären noch andere heiße, blaue Sterne in diesem Nebelchaos, dann würden auch dort blaue Reflexionsnebel erscheinen.<br /><br />Im Inneren der Wolke wurde Mitte der 90er Jahre im Infraroten ein Sternhaufen von etwa 150 Mitgliedern entdeckt – Sterne von kleinen bis mittleren Sonnenmassen. Hierbei handelt es sich um sehr junge Sterne, die jünger als 1 Million Jahre sind. In der gesamten Nebelregion verteilt, aber besonders gut im Südbereich zu erkennen, liegen einige rote Fleckchen. Die Astronomen Herbig und Haro haben sich um die Erforschung dieser Objektklasse besonders verdient gemacht, daher werden diese Nebelchen auch „Herbig-Haro-Objekte“ (HH-Objekte) genannt. Sie tauchen auch in anderen jungen Sternentstehungsgebieten auf. Im Inneren der HH-Objekte stecken sehr junge Sterne, die teilweise noch nicht einmal das Hauptreihenstadium erreicht haben. Das bedeutet, dass ihr zentraler Fusionsprozess (Wasserstoff in Helium zu verwandeln) noch nicht sein stabiles Stadium erreicht hat. Die veränderlichen T-Tauri-Sterne sind Beispiele dafür. Oft werden HH-Objekte von Jets begleitet, die von dem jungen Stern nach außen wegfliegen. Für Astrofotografen wichtig: Die HH-Objekte leuchten zum Großteil in H-Alpha, es gibt aber auch einige, in denen die [S II]-Strahlung überwiegt. Im aktuellen AdW erkennen wir direkt am Südwestrand von NGC 1333 das helle Gebiet HH 12, etwas südlicher davon an dem hellen Stern das knotige Gebiet HH 7-11.<br /><br />Patrick Hochleitner aus Bruck a.d. Glstr. hat diese Szenerie am 22.10.2011 aufgenommen. Seine Ausrüstung (das darf man statt „equipment“ übrigens auch sagen …) besteht aus einem Refraktor Skywatcher BD 120/765 ED (765 mm Brennweite) sowie einer CCD-Kamera G2Moravian 8300FW. Dieses LRGB-Bild war für die Kamera das „first light“. Und jetzt halte sich der Leser fest: Die Belichtungszeit betrug insgesamt 33 h 20 min! Gratulation – auch an Dieter Beer, der die Bildbearbeitung vornahm.<br /><br />RA = 03 h 29,3 min, DEK = +31° 25´<br /><br />Sie möchten zum Autor Kontakt aufnehmen? Dann klicken Sie einfach oben links auf den Autor-Namen!]]></content:encoded>
			<category>Astrofoto der Woche</category>
			
			<author>photonhunter@photonhunter.at</author>
			<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
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		<item>
			<title>interstellarum Nr. 80 - Ausgabe Februar/März und neues Abo 2012</title>
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			<description>Seit dem 20.1.2012 ist interstellarum 80 in Deutschland, Österreich und der Schweiz an allen großen Zeitschriftenverkaufsstellen erhältlich.
Hinweis:
Das neue interstellarum-Abo 2012: inklusive der für Abonnenten kostenlosen iPad-App sowie dem Astro-Poster! Finden Sie weitere Informationen unter &lt;link http://www.interstellarum.de/jahresabo.asp _blank&gt;www.interstellarum.de/jahresabo.asp&lt;/link&gt;!
Themen dieser Ausgabe:
Dunklen Himmel – wo gibt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Seit dem 20.1.2012 ist interstellarum 80 in Deutschland, Österreich und der Schweiz an allen großen Zeitschriftenverkaufsstellen erhältlich.
Hinweis:
Das neue interstellarum-Abo 2012: inklusive der für Abonnenten kostenlosen iPad-App sowie dem Astro-Poster! Finden Sie weitere Informationen unter <link http://www.interstellarum.de/jahresabo.asp _blank>www.interstellarum.de/jahresabo.asp</link>!
Themen dieser Ausgabe:
Dunklen Himmel – wo gibt es ihn noch? Selbst in den Hochalpen, wie hier am Furka-Pass in der Schweiz, stören horizontnahe Aufhellungen. Unser Coverbild wurde aus 3×2 Aufnahmen zusammengesetzt, aufgenommen am 2.10.2011 mit einer Canon EOS 5D Mark II und 14mm-Objektiv, Blende 4, jeweils 3 Minuten bei ISO 1600 belichtet.
In dieser Ausgabe:
• Sternlicht unter Schutz: Die ersten Dark-Sky-Parks in Europa
• Technik: Ferngesteuert fotografieren
• Deep-Sky: Der doppelte Marathon
• Finsternisse: Feuerring am Grand-Canyon
• Astro-Reisen: Mit dem Mini-Dobson im Himalaya
• Zubehör: Farbfilter für Planetenbeobachter
Einzelheft für 7,50 Euro – bestellen Sie <link http://www.oculum.de/interstellarum/onlineshop.asp _blank>hier</link>
Informieren Sie sich auch über <link http://www.oculum.de/interstellarum/jahresabo.asp>unser neues Abo</link>
Das komplette Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe im Originallayout finden Sie <link http://www.oculum.de/interstellarum/archiv/inhalt/inhalt80.pdf _blank>hier</link>
In der aktuellen Ausgabe <link http://www.oculum.de/interstellarum/archiv/aktuell/vorschau/Default.html _blank>blättern</link>
interstellarum – die Zeitschrift für praktische Astronomie. 80 Seiten, A4, durchgehend farbig, Hochglanzeinband.
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<ul> <li>Probeabo ab 12,90 Euro erhältlich – 2 Hefte lesen und dabei sparen</li> </ul>
Jahresabo ab 59,90Euro erhalten Sie 8 Ausgaben frei Haus (bei Abschluss eines Jahresabos gibt es Bonusgeschenke!)]]></content:encoded>
			<category>Zeitschrift / Interstellarium</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mond-Dynamo lief länger als gedacht</title>
			<link>http://www.astronomie.de/home/neuigkeiten/?tx_ttnews%5Byear%5D=2012&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=01&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=907&#38;cHash=26b7c596fb04c2146efad9bc702e5dfd</link>
			<description>Der Mond besaß deutlich länger ein globales Magnetfeld als bislang  vermutet. Noch vor 3,7 Milliarden Jahren – 800 Millionen Jahre nach  seiner Entstehung – hatte der Erdtrabant ein ähnlich starkes Magnetfeld  wie die Erde heute. Das zeigt die Untersuchung von Mondgestein, das 1969  von den Astronauten der Apollo 11-Mission zur Erde gebracht worden war,  durch ein amerikanisches Forscherteam. Vermutlich sei der Mond-Dynamo  durch die Schwerkraft...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Mond besaß deutlich länger ein globales Magnetfeld als bislang  vermutet. Noch vor 3,7 Milliarden Jahren – 800 Millionen Jahre nach  seiner Entstehung – hatte der Erdtrabant ein ähnlich starkes Magnetfeld  wie die Erde heute. Das zeigt die Untersuchung von Mondgestein, das 1969  von den Astronauten der Apollo 11-Mission zur Erde gebracht worden war,  durch ein amerikanisches Forscherteam. Vermutlich sei der Mond-Dynamo  durch die Schwerkraft der nahen Erde in Schwung gehalten worden, so die  Wissenschaftler im Fachblatt „Science".<br /><br />Die Ergebnisse „sind ein Hinweis auf einen grundlegend neuen Weg,  Magnetfelder in einem Himmelskörper zu produzieren, auf eine neue  Energiequelle", erklärt Benjamin Weiss vom Massachusetts Institute of  Technology, der Leiter des Teams. Normalerweise führt die Abkühlung  eines Himmelskörpers zu Bewegungen im flüssigen, aus leitfähigem  Material bestehenden Kern und induziert so elektrische Ströme, die  wiederum das Magnetfeld produzieren. Modellrechnungen zeigen jedoch,  dass ein auf Abkühlung basierender Dynamo-Effekt maximal 300 Millionen  Jahre andauern könnte, dann wäre der Erdtrabant im Inneren völlig  erkaltet und damit auch das Magnetfeld erloschen<br /><br />Der von Weiss und seinen Kollegen untersuchte Gesteinsbrocken wurde vor  3,7 Milliarden Jahren durch den Einschlag eines Meteoriten an die  Oberfläche des Mondes befördert und ist dort über einen Zeitraum von  rund zwei Wochen abgekühlt. Dabei hat sich das damals herrschende  Magnetfeld in das Gestein eingeprägt. Die Untersuchungen der Forscher  zeigen weiterhin, dass das Gestein seither nicht noch einmal erhitzt  wurde, so dass sich das aufgezeichnete Magnetfeld erhalten hat. „Es war  3,7 Milliarden Jahre in der Tiefkühltruhe, praktisch ungestört", so Weiss.<br /><br />Bleibt die Frage, was den Dynamo im Inneren des Mondes so lange  angetrieben hat. Die Erde besitzt immer noch ein Magnetfeld, weil der  Zerfall radioaktiver Elemente das Erdinnere aufheizt und so die  Bewegungen im Erdkern aufrecht erhält. Eine solche Energiequelle steht  jedoch im Inneren des Mondes aufgrund seiner anderen chemischen  Zusammensetzung nicht zur Verfügung. Als Erklärung bietet sich die  Schwerkraft der Erde an: Vor 3,7 Milliarden Jahren stand der Mond der  Erde noch erheblich näher als heute. Starke Gezeitenkräfte könnten  deshalb das Innere des Mondes kräftig „durchgeknetet" und so die für den  Dynamo-Effekt nötige Bewegung in Gang gehalten haben.
Quelle: http://www.sciencemag.org/content/335/6067/453]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles aus der Astronomie</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 09:20:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>The Wild Early Lives of Today's Most Massive Galaxies</title>
			<link>http://www.astronomie.de/home/neuigkeiten/?tx_ttnews%5Byear%5D=2012&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=01&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=903&#38;cHash=4b77a8d1755bf9e84a1ec039d6882a7a</link>
			<description>Ein Astronomenteam hat mit dem APEX-Submillimeterteleskop die bisher deutlichsten Hinweise auf eine Verbindung zwischen den intensivsten Phasen der Sternentstehung im frühen Universum und den massereichsten Galaxien im heutigen Universum gefunden. Die Sternentstehungsrate war demnach im frühen Universum sehr hoch und nahm dann schlagartig ab. Übrig blieben die heute beobachteten massereichen und weitgehend inaktiven Galaxien voller alternder...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Astronomen kombinierten Daten der LABOCA-Kamera am 12-Meter-Submillimeterteleskop APEX (Atacama Pathfinder Experiment) [1],  das von der ESO betrieben wird, mit Messungen des Very Large Telescope  der ESO, des Spitzer-Infrarotobservatorium der NASA und anderer  Teleskopen, um herauszufinden, wie sich weit entfernte und  leuchtkräftige Galaxien zu Gruppen und Galaxienhaufen zusammengefunden  haben.
Je dichter die Galaxien in Gruppen oder Haufen konzentriert sind,  umso massereicher sind ihre so genannten Halos aus Dunkler Materie –  weitgehend strukturlose Wolken, die Galaxien durchziehen und  umschließen, für den überwiegenden Teil ihrer Gesamtmasse verantwortlich  sind und aus einem unsichtbaren Material bestehen, dessen nähere  Eigenschaften derzeit noch unbekannt sind. Die neuen Resultate sind die  genauesten je durchgeführten Messungen zur räumlichen Anordnung solcher  Galaxien.
Die Galaxien sind so weit entfernt, dass ihr Licht etwa zehn  Milliarden Jahre benötigt hat, um uns zu erreichen. Daher sehen wir  diese Galaxien so, wie sie vor rund zehn Milliarden Jahren waren [2].  In diesen Momentaufnahmen des frühen Universums sieht man, dass die  Galaxien damals die intensivste bekannte Form der Sternbildung  durchliefen, so genannte Starbursts.
Die Astronomen bestimmten für diese Galaxien die Masse der Halos aus  Dunkler Materie und untersuchten mit Computersimulationen, wie die Halos  mit der Zeit anwachsen. So fanden sie  heraus, dass die fernen  Starburst-Galaxien des frühen Universums im Laufe der Zeit zu riesigen  elliptischen Galaxien geworden sind – den massereichsten Galaxien im  heutigen Universum.
"Zum ersten Mal sind wir jetzt in der Lage, eine so eindeutige  Verbindung zwischen den intensivsten Starbursts im frühen Universum und  den massereichsten heutigen Galaxien nachzuweisen", erklärt Ryan Hickox vom Dartmouth College (USA) und von der Durham University (England), der Erstautor der Studie.
Die neuen Beobachtungen ergaben außerdem, dass die hellen Starbursts  in diesen fernen Galaxien lediglich 100 Millionen Jahre angedauert haben  – eine für kosmologische Maßstäbe sehr kurze Zeitspanne. Dennoch hat  sich die Gesamtmasse der Sterne der Galaxie in dieser vergleichsweise  kurzen Zeit verdoppelt. Das plötzliche Ende des schnellen Wachstums ist  ein weiterer Abschnitt aus der Geschichte der Galaxien, der bisher noch  nicht vollständig verstanden ist.
"Wir wissen, dass die massereichen elliptischen Galaxien bereits  vor langer Zeit vergleichsweise plötzlich aufhörten, neue Sterne zu  bilden. Heute sind sie weitgehend inaktiv. Die entscheidende Frage ist  natürlich, welcher Prozess stark genug gewesen sein könnte, um den  Starburst einer ganzen Galaxie zu beenden", erläutert Julie Wardlow  von der University of California in Irvine (USA) und von der Durham  University, ein weiteres Mitglied des Teams.
Die Ergebnisse der neuen Studie bieten einen möglichen  Erklärungsansatz: Zur fraglichen Zeit in der kosmischen Geschichte sind  die Galaxien ähnlich angeordnet wie die Quasare – ein Hinweis darauf,  dass sich beide Objektarten in den gleichen Halos aus Dunkler Materie  befanden. Quasare gehören zu den leuchtkräftigsten Objekten im  Universum. Getrieben von den supermassereichen Schwarzen Löchern in  ihren Zentren geben sie als regelrechte kosmische Leuchtfeuer intensive  Strahlung ab.
Die Hinweise verdichten sich, dass die Starbursts die Aktivität der  Quasare gefördert haben, indem sie den Schwarzen Löchern große Mengen an  Materie zuführten. Die Quasare wiederum durchliefen dadurch sehr  energiereiche Aktivitätsphasen, in deren Verlauf sie das verbliebene Gas  aus den Galaxien hinausbliesen. Mit diesem Verlust dieses Rohmaterials  für neue Sterne ging auch die Phase schneller Sternentstehung zuende.
"Kurz gesagt läutet die Starburst-Galaxie mit dem Feuerwerk der  Sternbildung gleichzeitig ihr eigenes Ende ein: sie füttert das Schwarze  Loch in ihrem Zentrum, das dann wiederum die sternbildenden Wolken  wegbläst oder zerstört", erklärt David Alexander von der Durham University, ein weiteres Mitglied des Teams.
Endnoten
[1] Das 12 Meter durchmessende  APEX-Submillimeterteleskop befindet sich auf der Chajnantor-Hochebene in  den chilenischen Anden. APEX  ist technologischer Wegbereiter für ALMA,  das Atacama Large Millimeter/submillimeter Array. ALMA ist ein  neuartiges Verbundteleskop, das die ESO gemeinsam mit internationalen  Partnern ebenfalls auf dem Chajnantor-Plateau errichtet und betreibt.  APEX basiert auf dem Prototypen einer Antenne für ALMA. Die beiden  Teleskope ergänzen einander perfekt: APEX wird viele interessante  Beobachtungsziele entdecken, die ALMA dann detailliert untersuchen kann.  APEX ist ein Gemeinschaftsprojekt des Max-Planck-Instituts für  Radioastronomie (MPIfR), dem Onsala Space Observatory (OSO) und der ESO.
[2] Diese weit entfernten Galaxien werden auch als  Submillimeter-Galaxien bezeichnet. Es handelt sich hierbei um sehr  leuchtkräftige Galaxien im fernen Universum, in denen intensive  Sternentstehung abläuft. Wegen der extrem großen Entfernung wurde das  infrarote Licht, das durch die Sternbildung aufgeheizte Staubkörner in  den Galaxien abgeben, zu noch größeren Wellenlängen hin rotverschoben.  Daher sind diese staubreichen Galaxien am besten im Submillimeterbereich  zu beobachten.
Weitere Informationen
Die hier vorgestellten  Forschungsergebnisse werden in der Ausgabe vom 26. Januar 2012 unter dem  Titel "The LABOCA Survey of the Extended Chandra Deep Field South:  Clustering of submillimetre galaxies" in der Fachzeitschrift Monthly  Notices of the Royal Astronomical Society erscheinen.
Die beteiligten Wissenschaftler sind Ryan C. Hickox (Dartmouth  College, Hanover, USA; Department of Physics, Durham University (DU);  STFC Postdoctoral Fellow, Großbritannien), J. L. Wardlow (Department of  Physics & Astronomy, University of California at Irvine, USA;  Department of Physics, DU, Großbritannien), Ian Smail (Institute for  Computational Cosmology, DU, Großbritannien), A. D. Myers (Department of  Physics and Astronomy, University of Wyoming, USA), D. M. Alexander  (Department of Physics, DU, Großbritannien), A. M. Swinbank (Institute  for Computational Cosmology, DU, Großbritannien), A. L. R. Danielson  (Institute for Computational Cosmology, DU, Großbritannien), J. P. Stott  (Department of Physics, DU, Großbritannien), S. C. Chapman (Institute  of Astronomy, Cambridge, Großbritannien), K. E. K. Coppin (Department of  Physics, McGill University, Canada), J. S. Dunlop (Institute for  Astronomy, University of Edinburgh, Großbritannien), E. Gawiser  (Department of Physics and Astronomy, The State University of New  Jersey, USA), D. Lutz (Max-Planck-Institut für extraterrestrische  Physik, Garching bei München), P. van der Werf (Sterrewacht Leiden,  Universiteit Leiden, Niederlande), A. Weiß (Max-Planck-Institut für  Radioastronomie, Bonn).
Im Jahr 2012 feiert die Europäische Südsternwarte ESO (European  Southern Observatory) das 50-jährige Jubiläum ihrer Gründung. Die ESO  ist die führende europäische Organisation für astronomische Forschung  und das wissenschaftlich produktivste Observatorium der Welt. Getragen  wird die Organisation durch ihre 15 Mitgliedsländer: Belgien, Brasilien,  Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, die Niederlande,  Österreich, Portugal, Spanien, Schweden, die Schweiz, die Tschechische  Republik und das Vereinigte Königreich. Die ESO ermöglicht astronomische  Spitzenforschung, indem sie leistungsfähige bodengebundene Teleskope  entwirft, konstruiert und betreibt. Auch bei der Förderung  internationaler Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Astronomie spielt die  Organisation eine maßgebliche Rolle. Die ESO betreibt drei weltweit  einzigartige Beobachtungsstandorte in Nordchile: La Silla, Paranal und  Chajnantor. Auf dem Paranal betreibt die ESO mit dem Very Large  Telescope (VLT) das weltweit leistungsfähigste Observatorium für  Beobachtungen im Bereich des sichtbaren Lichts und zwei Teleskope für  Himmelsdurchmusterungen: VISTA, das größte Durchmusterungsteleskop der  Welt, arbeitet im Infraroten, während das VLT Survey Telescope (VST) für  Himmelsdurchmusterungen ausschließlich im sichtbaren Licht konzipiert  ist. Die ESO ist der europäische Partner für den Aufbau des  Antennenfelds ALMA, das größte astronomische Projekt überhaupt. Derzeit  entwickelt die ESO ein Großteleskop der 40-Meter-Klasse für  Beobachtungen im Bereich des sichtbaren und Infrarotlichts, das einmal  das größte optische Teleskop der Welt werden wird, das European  Extremely Large Telescope (E-ELT).
Das Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) ist eine  internationale astronomische Einrichtung, die gemeinsam von Europa,  Nordamerika und Ostasien in Zusammenarbeit mit der Republik Chile  getragen wird. Bei Aufbau und Betrieb des Observatoriums ist die ESO  federführend für den europäischen Beitrag, das National Radio Astronomy  Observatory (NRAO) für den nordamerikanischen Beitrag und das National  Astronomical Observatory of Japan (NAOJ) für den ostasiatischen Beitrag.  Das Joint ALMA Observatory (JAO) übernimmt die übergreifende  Projektleitung für den Aufbau, die Inbetriebnahme und den  Beobachtungsbetrieb von ALMA.
Die Übersetzungen von englischsprachigen ESO-Pressemitteilungen sind ein Service des ESO Science Outreach Network (ESON), eines internationalen Netzwerks für astronomische  Öffentlichkeitsarbeit, in dem Wissenschaftler und  Wissenschaftskommunikatoren aus allen ESO-Mitgliedsstaaten (und einigen  weiteren Ländern) vertreten sind. Deutscher Knoten des Netzwerks ist das  Haus der Astronomie in Heidelberg.
<h3>Links</h3>
<ul> <li><link http://www.eso.org/public/archives/releases/sciencepapers/eso1206/eso1206.pdf - ga_static_tracking>Fachartikel</link></li> <li><link http://www.eso.org/public/germany/teles-instr/apex.html>Informationen zum APEX-Teleskop</link></li> <li><link http://www.eso.org/public/images/archive/category/apex/>Bilder zum APEX-Teleskop</link></li> </ul>]]></content:encoded>
			<category>Eso / News</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kräftiger Schub für die europäische Radioastronomie </title>
			<link>http://www.astronomie.de/home/neuigkeiten/?tx_ttnews%5Byear%5D=2012&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=01&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=838&#38;cHash=227310a24da64024253f280e867584c9</link>
			<description>Das europäische Radioastronomie-Netzwerk &quot;RadioNet&quot; wird in den Jahren 2012 bis 2015 von der Europäischen Kommission mit einem Beitrag von 9,5 Millionen Euro zur Finanzierung des &quot;RadioNet3&quot;-Programms gefördert. Die Aufgaben von RadioNet umfassen die Verbesserung der Leistungsfähigkeit und die Unterstützung des Zugangs zu den großen radioastronomischen Forschungseinrichtungen in Europa und darüber hinaus. Die dritte Programmstufe setzt nicht nur...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Pressinformation des Max-Planck-Institut für Radio Astronomie vom <link http://www.mpifr-bonn.mpg.de/public/pr/pr-radionet2012-dt.html _blank>05.01.2012</link>
<link fileadmin/user_upload/aktuelles_und_neuigkeiten/mpirf/16_antennas-part.jpg _blank><img style="border: 0pt none; margin: 10px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_16_antennas-part.jpg.jpg" alt="" width="300" height="193" /></link>
Einzelantennen von ALMA, dem "Atacama Large Millimetre Array", in 5100 m  Höhe in der Chajnantor-Hochebene (Atacamawüste, Chile)
 
 
 
 
 
 
 
 
<img style="margin: 10px; border: 0pt none; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_dishes_overview_01.jpg.jpg" alt="" width="300" height="169" />
SKA-Teleskope in künstlerischer Darstellung.<br />Bilder: ESO/ALMA (www.alma-telescope.org);  SPDO/TDP/DRAO/Swinburne Astronomy Productions.
 
 
 
 
 
Das wichtigste Ziel von RadioNet3 ist die Optimierung des Einsatzes von 18 modernen radioastronomischen  Forschungseinrichtungen in Europa, wie z.B. dem  Radio-Observatorium Effelsberg mit dem 100-m-Radioteleskop (Abb. 2).  Sie ermöglichen den Zugang zum kompletten Frequenzspektrum der Radioastronomie, vom bisher wenig erforschten Bereich der  Dekameterwellen-Astronomie durch LOFAR, das "Low Frequency Array", bis hin  zum Submillimeterwellenbereich, der von Teleskopen in Hawaii (JCMT),  Frankreich/Spanien (IRAM) und Chile (APEX/ALMA) abgedeckt wird.  RadioNet ermöglicht den Zugang zu einer Reihe von  Forschungseinrichtungen, die als europäische Pfadfinderprojekte für  das "Square Kilometre Array" (SKA) fungieren, darunter   das "European VLBI Network" (EVN) mit neuer Ausstattung zur Datenerfassung in Echtzeit,  e-MERLIN in Großbritannien, die Multibeam-Aufrüstung des   Westerbork-Interferometers in den Niederlanden sowie das bereits genannte LOFAR.   Außerdem spielt RadioNet3 eine wichtige Rolle beim Zugang  von europäischen Wissenschaftlern zu zwei Vorläuferprojekten für das SKA, nämlich ASKAP und MeerCAT (zur Zeit in Australien bzw. Südafrika im Bau).
Die Netzwerk-Aktivitäten von RadioNet3 werden den Weg des wissenschaftlichen Fortschritts in Europa voranbringen und verändern. Sie werden ein natürliches Forum bilden für die  Entwicklung europaweiter Kollaborationen, für den Austausch von Ideen und Ergebnissen sowie für die Mobilisierung der Wissenschaftler selbst.  Diese Entwicklung ist vor allem bedeutsam für das Aufkommen neuer  Forschungsmöglichkeiten durch das SKA und die damit verbundenen Pfadfinder-Projekte.
Mit dem Forschungsprogramm von RadioNet3 wird Forschung und Entwicklung in den beteiligten Einrichtungen  gezielt unterstützt. Dabei werden neue Techniken entstehen, die einen  noch effizienteren Einsatz der jeweiligen Teleskope ermöglichen. Diese Entwicklungen tragen wesentlich dazu bei,  wettbewerbsfähige Forschungsmöglichkeiten in den radioastronomischen  Einrichtungen Europas zu bieten.
"Unser Ziel ist der Aufbau einer langfristigen Strategie für die  Organisation der europäischen Radioastronomie", sagt Anton Zensus, Direktor am MPIfR und Koordinator des RadioNet3-Projekts.  "Wir werden sicherstellen, dass die Ergebnisse für alle interessierten  Wissenschaftler verfügbar sind. Damit sollte eine neue Generation von Wissenschaftlern und Ingenieuren gut vorbereitet sein auf die Radioteleskope der Zukunft."
Das wichtigste Ziel von <em>RadioNet3</em> ist die Optimierung des Einsatzes von 18 modernen radioastronomischen  Forschungseinrichtungen in Europa, wie z.B. dem  Radio-Observatorium Effelsberg mit dem 100-m-Radioteleskop (Abb. 2).  Sie ermöglichen den Zugang zum kompletten Frequenzspektrum der Radioastronomie, vom bisher wenig erforschten Bereich der  Dekameterwellen-Astronomie durch LOFAR, das "Low Frequency Array", bis hin  zum Submillimeterwellenbereich, der von Teleskopen in Hawaii (JCMT),  Frankreich/Spanien (IRAM) und Chile (APEX/ALMA) abgedeckt wird.  <em>RadioNet</em> ermöglicht den Zugang zu einer Reihe von  Forschungseinrichtungen, die als europäische Pfadfinderprojekte für  das "Square Kilometre Array" (SKA) fungieren, darunter   das "European VLBI Network" (EVN) mit neuer Ausstattung zur Datenerfassung in Echtzeit,  e-MERLIN in Großbritannien, die Multibeam-Aufrüstung des   Westerbork-Interferometers in den Niederlanden sowie das bereits genannte LOFAR.   Außerdem spielt <em>RadioNet3</em> eine wichtige Rolle beim Zugang  von europäischen Wissenschaftlern zu zwei Vorläuferprojekten für das SKA, nämlich ASKAP und MeerCAT (zur Zeit in Australien bzw. Südafrika im Bau).
Die Netzwerk-Aktivitäten von <em>RadioNet3</em> werden den Weg des wissenschaftlichen Fortschritts in Europa voranbringen und verändern. Sie werden ein natürliches Forum bilden für die  Entwicklung europaweiter Kollaborationen, für den Austausch von Ideen und Ergebnissen sowie für die Mobilisierung der Wissenschaftler selbst.  Diese Entwicklung ist vor allem bedeutsam für das Aufkommen neuer  Forschungsmöglichkeiten durch das SKA und die damit verbundenen Pfadfinder-Projekte.
Mit dem Forschungsprogramm von <em>RadioNet3</em> wird Forschung und Entwicklung in den beteiligten Einrichtungen  gezielt unterstützt. Dabei werden neue Techniken entstehen, die einen  noch effizienteren Einsatz der jeweiligen Teleskope ermöglichen. Diese Entwicklungen tragen wesentlich dazu bei,  wettbewerbsfähige Forschungsmöglichkeiten in den radioastronomischen  Einrichtungen Europas zu bieten.
"Unser Ziel ist der Aufbau einer langfristigen Strategie für die  Organisation der europäischen Radioastronomie", sagt Anton Zensus, Direktor am MPIfR und Koordinator des <em>RadioNet3</em>-Projekts.  "Wir werden sicherstellen, dass die Ergebnisse für alle interessierten  Wissenschaftler verfügbar sind. Damit sollte eine neue Generation von Wissenschaftlern und Ingenieuren gut vorbereitet sein auf die Radioteleskope der Zukunft."
Das wichtigste Ziel von <em>RadioNet3</em> ist die Optimierung des Einsatzes von 18 modernen radioastronomischen  Forschungseinrichtungen in Europa, wie z.B. dem  Radio-Observatorium Effelsberg mit dem 100-m-Radioteleskop (Abb. 2).  Sie ermöglichen den Zugang zum kompletten Frequenzspektrum der Radioastronomie, vom bisher wenig erforschten Bereich der  Dekameterwellen-Astronomie durch LOFAR, das "Low Frequency Array", bis hin  zum Submillimeterwellenbereich, der von Teleskopen in Hawaii (JCMT),  Frankreich/Spanien (IRAM) und Chile (APEX/ALMA) abgedeckt wird.  <em>RadioNet</em> ermöglicht den Zugang zu einer Reihe von  Forschungseinrichtungen, die als europäische Pfadfinderprojekte für  das "Square Kilometre Array" (SKA) fungieren, darunter   das "European VLBI Network" (EVN) mit neuer Ausstattung zur Datenerfassung in Echtzeit,  e-MERLIN in Großbritannien, die Multibeam-Aufrüstung des   Westerbork-Interferometers in den Niederlanden sowie das bereits genannte LOFAR.   Außerdem spielt <em>RadioNet3</em> eine wichtige Rolle beim Zugang  von europäischen Wissenschaftlern zu zwei Vorläuferprojekten für das SKA, nämlich ASKAP und MeerCAT (zur Zeit in Australien bzw. Südafrika im Bau).
Die Netzwerk-Aktivitäten von <em>RadioNet3</em> werden den Weg des wissenschaftlichen Fortschritts in Europa voranbringen und verändern. Sie werden ein natürliches Forum bilden für die  Entwicklung europaweiter Kollaborationen, für den Austausch von Ideen und Ergebnissen sowie für die Mobilisierung der Wissenschaftler selbst.  Diese Entwicklung ist vor allem bedeutsam für das Aufkommen neuer  Forschungsmöglichkeiten durch das SKA und die damit verbundenen Pfadfinder-Projekte.
Mit dem Forschungsprogramm von <em>RadioNet3</em> wird Forschung und Entwicklung in den beteiligten Einrichtungen  gezielt unterstützt. Dabei werden neue Techniken entstehen, die einen  noch effizienteren Einsatz der jeweiligen Teleskope ermöglichen. Diese Entwicklungen tragen wesentlich dazu bei,  wettbewerbsfähige Forschungsmöglichkeiten in den radioastronomischen  Einrichtungen Europas zu bieten.
"Unser Ziel ist der Aufbau einer langfristigen Strategie für die  Organisation der europäischen Radioastronomie", sagt Anton Zensus, Direktor am MPIfR und Koordinator des <em>RadioNet3</em>-Projekts.  "Wir werden sicherstellen, dass die Ergebnisse für alle interessierten  Wissenschaftler verfügbar sind. Damit sollte eine neue Generation von Wissenschaftlern und Ingenieuren gut vorbereitet sein auf die Radioteleskope der Zukunft."
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<link http://www.mpifr.de/ map><strong> Max-Planck-Institut für Radioastronomie</strong></link> (MPIfR).
<link http://www.radionet-eu.org/ map><strong> <em>RadioNet</em></strong></link> (Advanced Radio Astronomy in Europe).
<link http://www.alma-telescope.org/ map><strong> Atacama Large Millimeter/submillimeter Array</strong></link> (ALMA).
<link http://www.skatelescope.org/ map><strong> Square Kilometre Array</strong></link> (SKA).]]></content:encoded>
			<category>MPI für Radioastronomie</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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