Kurzbeschreibung
Die Erde ist
nach Merkur und Venus der dritte Planet von der Sonne aus betrachtet. Ihr
äußerer Nachbar ist der Mars. Die Erde ist mit 6378 Kilometern
Radius der größte terrestrische Planet. Wegen ihrer ähnlichen
Größe und Dichte (5,52 gcm-3) mit der Venus, wird sie
gerne als deren Schwesterplanet bezeichnet. Allerdings hat die Erde im
Gegensatz zur Venus einen Mond. Der Abstand Erde-Sonne beträgt knapp 150
Millionen Kilometer. Aus dem Weltraum betrachtet glimmt die Erde als blauer
Planet im samtschwarz des Alls. Denn die Ozeane dominieren mit etwa 70%
Flächenanteil das Gesicht der Erde.
Die Erde ist in
mehreren Schalen aufgebaut: Im Zentrum befindet sich ein zwei geteilter Kern;
ein fester, innerer Kern und ein flüssiger, äußerer Kern. Der
gesamte Kern durchmisst knapp 3000 Kilometer. Um den Kern legt sich der etwa
3500 Kilometer mächtige Erdmantel. Er ist in sich weiter in den unteren
Mantel, eine Übergangszone und den oberen Mantel gegliedert. Als eine
dünne Haut spannt sich um den Mantel die selten 100 Kilometer Dicke
erreichende Erdkruste, auf der wir leben. Die Erde ist ein sehr dynamischer
Körper. Ständig wird neue Kruste erzeugt und alte wandert in den
Mantel zurück. Bei diesen plattentektonischen Vorgängen wandern die
Kontinente und Ozeane über den Globus, driften auseinander oder
kollidieren miteinander und bilden dabei große Grabensysteme, ozeanische
Rücken, Vulkanketten und Gebirgsmassive. Die Erde ist der einzige Planet,
auf dem diese geodynamischen Prozesse bekannt sind. Eventuell besitzen einige
Monde der Gasplaneten eine Tektonik. Auf dem Jupiter-Mond Io konnte im Rahmen
der Voyager-Mission immerhin ein aktiver Vulkanismus beobachtet werden.
Die
Atmosphäre der Erde ist wie ihr inneres in mehreren, genauer vier,
Schichten aufgebaut. Die Unterteilung erfolgt entsprechend eines positiven
beziehungsweise negativen Temperaturgradientens in der jeweiligen Schicht. Die
unterste Atmosphärenschicht die Troposphäre hat
beispielsweise einen negativen Temperaturgradienten mit zunehmender Höhe.
Sie ist für den Menschen von besonderer Bedeutung, da sich in ihr das
Wetter abspielt. Über der Troposphäre folgen die Stratosphäre,
die Mesosphäre und die Thermosphäre. Den Übergang zwischen der
Atmosphäre und dem interplanetaren Raum markiert die Exosphäre. In
der Thermosphäre und der Exosphäre können Polarlichter
auftreten.
Die
Magnetosphäre, die vom Magnetfeld der Erde erzeugt wird, reicht Tausende
von Kilometern über die Erde hinaus. Teil dieser sind die
Van-Allen-Gürtel, welche als Schutzschirm gegen die hochenergetischen,
elektrisch geladenen Teilchen des Sonnenwind dienen.
erstellt von:
Dominik
Hezel