Marktübersicht Ferngläser

Bushnell (Bausch&Lomb)

bushnell.de

Verschiedene Geräte der Serien NatureView, PowerView und Legacy (Markennamen Bausch&Lomb) sind für die Sternbeobachtung geeignet, die zum Teil weniger als hundert Euro kosten. Die Produktpalette gliedert sich in drei Marken: Tasco für das untere, Bushnell für das Mittlere und Browning für das gehobene Segment.

Canon

www.canon.de

Neben zwei einfachen Geräten mit Dachkantprismen gibt es fünf Modelle mit Bildfeldstabilisierung von 8x25 bis 18x50, die zwischen 319 und 1379 Euro kosten. Dank der wackelfreien Bilder sind sie viel leistungsfähiger als normale Gläser gleicher Öffnung.

Celestron

www.celestron.de

Am besten eignet sich die Ultima-Serie (8x45 bis 10x50). Dies sind Produkte der Firma Vixen, die unter dem Celestron-Label vertrieben werden. Auch die größeren SkyMaster-Gläser (15x70 bis 25x100; 125 bis 539 Euro) sind gut. Alle Feldstecher verwenden Porroprismen. Die VistaPix-Reihe mit integrierten Farbdigitalkameras ist für schwache Himmelsobjekte zu unempfindlich. Baader Planetarium bietet auch noch einen 15x80-Feldstecher zum Preis von 489 Euro unter eigenem Label an.

Coronado

www.apm-telescopes.com
www.fernrohrland.com

Neu ist der BinoMite 10x25-Feldstecher mit Dachkantprismen und integriertem Sonnenfilter (139 Euro).

Eschenbach

www.eschenbach-optik.de

Im Angebot sind eine ganze Reihe von Geräten mit Porro- und Dachkantprismen. Ein 7x42-Dachkant beispielsweise kostet 429 Euro, ein 7x50-Porro 72 Euro.

Fujinon

www.fujinon.de

Besonders eindrucksvoll sind das 7x50-MT-SX (570 Euro), das 10x70-FMT-SX (870 Euro) sowie eine Modellreihe mit 150 Millimeter Öffnung (ab 5.300 Euro). Das Techno-Stabi 14x40 (1.290 Euro) besitzt eine Bildfeldstabilisierung. Fujinon-Gläser benötigen häufig eine spezielle Montierung.

Leica und Zeiss

www.leica.de
www.zeiss.de

Für die Himmelsbeobachtung eignet sich Leicas Ultravid-Reihe, die sechs Geräte von 7x42 bis 12x50 (1.350 bis 1.700 Euro) umfasst. Zur umfangreichen Produktlinie von Zeiss gehören auch das 20x60-ClassiC mit Bildstabilisierung (4.680 Euro) und das 5,6x62-Monokkular Victory Night Vision (3.580 Euro) mit einem 20.000fach Bildverstärker.

Meade

www.meade.de

Für die Astronomie sind die Porroprismen-Modelle von 7x35 bis 16x50 (70 bis 500 Euro) zu bevorzugen. Auch das neue 9x63-Gerät mit BAK-4-Prismen lohnt sich. Die Reihe CaptureView mit integrierten Digitalkameras macht für die Astronomie wenig Sinn.

Minolta, Nikon, Olympus und Pentax

www.minolta.de
www.nikon.de
www.olympus.de
www.pentax.de

Olympus-Geräte sind eher kompakt und leicht, die Pentax-Feldstecher hingegen etwas größer. Nikon-Gläser haben typischerweise eine hochwertigere Optik und kosten daher mehr. Der Hersteller bietet auch bildfeldstabilisierte Feldstecher an (von 12x32 bis 14x40; 1.000 bis 1.500 Euro).

Minox

www.minox.de

Ein ausgezeichnetes Dachkantprismendesign von 8x32 bis 15x56. Preislich bewegen sich die Geräte in der Zeiss- und Leica-Klasse zwischen 750 bis 1.300 Euro.

Steiner

www.steiner.de

Zwei geeignete Ferngläser sind im Angebot. Das 25x80-Modell (699 Euro) ist der Nachfolger des klassischen Steiners mit 15x80. Das kleinere 15x56 kostet 499 Euro.

Swarovski

www.swarovskioptik.at

In der Qualität ähnlich wie Leica und Zeiss. Für astronomische Zwecke eignet sich die SLC-Reihe mit den Modellen 7x42 Mark III (684 Euro), 8x56 (1.510 Euro) und 10x50 (1.510 Euro). Es gibt auch Geräte mit Porroprismen, das 7x42 kostet 1.225 Euro.

Vixen

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Die astronomisch interessanten Ferngläser der Modellreihen Ultima, Qpex und Foresta beginnen bei 8x32 für 149 Euro und reichen bis 30x80 (659 Euro).

Mit freundlicher Genehmigung von

Transkript mit freundlicher Genehmigung aus "Ferngläser in der Astronomie", ASTRONOMIE HEUTE Oktober 2004, S. 66-70. (c) Spektrum der Wissenschaft Verlagsges. m.b.H., Heidelberg,
alle Rechte vorbehalten. Alle Angaben ohne Gewähr. Stand: August 2004

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