
Beim Nasmyth-Teleskop ( nach J. Nasmyth 1808-1890) handelt es sich um eine Kombination aus Newton- und Cassegrain-Teleskops. Das Strahlenbündel wird wie beim Cassegrain-Teleskop von einem konvexen Fangspiegel zurückgeworfen, tritt aber nicht durch diesen nach außen, sondern wird vorher durch einen zur optischen Achse um 45° geneigten Planspiegel in die Deklinationsachse gelenkt, wo er seitlich austritt (Nasmyth-Fokus). Bei einer azimutalen Montierung ist damit die Beobachterposition oder die von schweren Analysegeräten unabhängig von der Teleskopneigung. Zudem wird ein Durchbohren des Hauptspiegels vermieden.

Strahlengang des Nasmyth-Teleskops
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