DeepSky-Objekte - Eine kleine Auswahl

Der Cirrusnebel
Der Cirrusnebel zählt wohl zu einem der visuell und fotografisch meist besuchten Supernovaüberreste am Sommerhimmel. Dieser große Nebelkomplex stellt für alle Fernrohröffnungen und Bedingungen ein hochinteressantes Beobachtungsziel dar. Neben der interessanten Geschichte gibt es außer den bekannten Ost- und Westteil des Nebels eine Menge mehr am Cirrusnebel zu entdecken.
M 46 und NGC 2438
Am Himmel bieten sich interessierten Augen verschiedenste Objekttypen zur Beobachtung an. Die Bandbreite reicht von Einzelsternen über Sternhaufen und Nebel bis hin zu entfernten Galaxien und Quasaren. Hin und wieder finden sich verschiedene Objektklassen auf engstem Raum und bieten so für den Beobachter ein ganz besonderes Erlebnis. Eines der spektakulärsten Paare unterschiedlicher Objektklassen bilden der offene Sternhaufen M 46 und der, auf die Haufensterne projizierte Planetarische Nebel NGC 2438. Ein vergleichbares Paar aus PN und Sternhaufen findet sich am Südhimmel mit NGC 2818 und NGC 2818A.
Abell 12
Planetarische Nebel (PN) genießen bei Amateuren große Beliebtheit. Dabei werden meist Objekte aus den bekannten Katalogen wie dem "Messier" oder auch "New General Catalogue" (NGC) beobachtet und fotografiert. Dies wollen wir mit diesem Deep-Sky-Spezial ändern und stellen den PN Abell 12 vor.
NGC 206
Detailbeobachtungen in M 31 gehören seit Jahren zum festen Repertoire fortgeschrittener Beobachter. Neben den hellen Kugelsternhaufen wie etwa Mayall II (G 1), G 280 und G 76 die schon mit 8 Zoll Öffnung sichtbar sind, bietet die Andromedagalaxie ein weiteres interessantes Detail für kleine und mittelgroße Telekope: Die große Sternassoziation NGC 206.
NGC 246
Dieser eher unbekannte Planetarische Nebel (PN) führt zu Unrecht ein Schattendasein am mit Schauobjekten gefüllten Herbsthimmel. Dieses wollen wir mit der Vorstellung dieses Planetarischen Nebels ändern und hoffen einen weiteren interessanten Schatz am vielfältigen Himmel der Deep Sky Objekte Ihnen als Leser zu zeigen. Doch starten wir bei unserem aktuellen Deep Sky Spezial mit seinen frühen Anfängen und versetzen uns in das späte 18. Jahrhundert zurück.
NGC 752
Im Sternbild Andromeda steht neben der bekannten Galaxie M31 noch ein weiteres großes Objekt: der offene Sternhaufen NGC 752, dessen scheinbarer Durchmesser nahe einem Grad liegt. Bereits mit bloßem Auge ist dieses Objekt, passabler Himmel vorrausgesetzt, leicht zu finden: man verlängert die Verbindungslinie von 7 Trianguli zu Beta Trianguli um den Faktor 1,5 bis 2 nach Nordwesten. Mit bloßen Auge erscheint dort ein nebliges Fleckchen.
Collinder 399
Die Historie des Objekts beginnt im 10 Jahrhundert mit dem persischen Astronom Al Sufi. In seinem Buch über Fixsterne beschreibt er auch einige Nebel, die wir heute als Deep-Sky Objekte bezeichnen. Darunter findet sich auch eine "kleine Wolke" im Bereich des Sternbildes Füchslein (Vulpecula). Im 17. Jahrhundert fand sich der Haufen in der lange verschollenen Liste des italienischen Beobachters Hodierna wieder. Nachdem es lange Zeit ruhig geworden war, trat in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts D.F. Brocchi auf den Plan, der die markante Konstellation als Grundlage für eine Karte zur Kalibrierung von Photometern nutzte (daher die häufige Bezeichnung Brocchi's Cluster). Ihre heutige gängige Bezeichnung erhielt das Objekt jedoch erst einige Jahre später, als Per Collinder 1931 seinen fundamentalen Katalog der Sternhaufen veröffentlichte.
NGC 6888
Als unser erstes Objekt, welches wir hier in der neu gestalteten Seite bei Astronomie.de vorstellen möchten handelt es sich um NGC 6888, bekannt als der Crescent-Nebel, was übersetzt soviel wie "Mondsichel" heißt. Dieser besondere Nebel zeigt neben seinen außergewöhnlichen astrophysikalischen Eigenschaften auch visuell einige schöne Details, wodurch man diese Objekt getrost als kleine Perle am Himmel bezeichnen kann.

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