Das Orrery - Ein Sonnensystem für zuhause - Heft 2

Jetzt geht's los – DHL hat heute (Montag) früh ein Päckchen gebracht. Der Inhalt: Die Hefte 1 und 2 mit Grundplatte, Sonne und Zentralstab, sowie der Sammelordner für die ersten Hefte. Natürlich lasse ich alle Teile in der Verpackung und warte brav, bis die nächste Lieferung mit den letzten Teilen der ersten Bauphase sowie das Werkzeug-Set mit der dritten Lieferung ankommt.

Klar doch:-)

In Wirklichkeit wird das Messer fast sofort gezückt. Die beiden Packungen haben ein ordentliches Gewicht. Die Grundplatte mit den Gummifüßen kenne ich ja schon vom Zeitschriftenhandel und hab sie letzte Woche beschrieben, daher ist das Päckchen mit Sonne und Mittelsäule viel interessanter. Der Plastik-Blister der Verpackung ist robust (um nicht zu sagen: widerspenstig), hat gegen meine Neugier aber keine Chance. Mit der Sonne (zusätzlich in Kunststofffolie eingepackt) könnte man wahrscheinlich jemanden erschlagen, die hat wirklich ein ordentliches Gewicht. Sehr solide. Dazu kommen noch kleinere Schräubchen, eine kleine Schüssel bietet sich an, damit sie nicht vom Tisch kullern.

Die Bauanleitung ist nur in Heft 1, also nicht vorschnell entsorgen, wenn Sie es durchgelesen haben. Die Säulenhalterung wird mit drei Messingschrauben und einem schwarzen 2,5er Inbusschlüssel (metrisch? zöllig? keine Ahnung) von unten an die Bodenplatte geschraubt, soweit kein Problem. Für die Mittelsäule brauche ich dummerweise einen noch kleineren Inbus... Mist. Aber das Schräubchen lässt sich immerhin mit der Hand so weit reindrehen, dass es nicht verloren geht. Dann steckt die Mittelsäule halt vorerst nur lose in der Grundplatte. Die Sonne lässt sich problemlos auf ihre Haltestange schrauben, die dann mit der Zylinderhutschraube aus schwarzem Kunststoff in die Mittelsäule gesteckt wird.

Nun lässt sich auch erkennen, wie groß das Modell einmal wird: Im Augenblick rund 26 cm, damit passt es gerade noch ins Bücherregal. Aber die Antriebseinheit wird noch einmal geschätzte zehn Zentimeter bringen...

Die letzte kleine Bastelaufgabe ist der Ordner für die Zeitschriften, falls Sie das Orrery abonniert haben: Die Stifte müssen aus ihrer Halterung herausgebrochen und dann von außen in die Halterung geschoben werden. Um die Hefte einzusetzen, schieben Sie die Stifte am besten hinaus.

Und jetzt heißt es gut zwei Wochen warten, bis die nächste Lieferung kommt. Vielleicht finde ich bis dahin auch noch einen passenden Inbus in irgendeiner Schublade...

Die Wartezeit kann ja mit einem Blick ins Heft überbrückt werden. Es enthält nicht nur eine Beschreibung der Grundplatte und eine Geschichte der Astronomie, sondern befasst sich auch mit der Sternentstehung und unserer Sonne. Weitere Artikel befassen sich mit der alten Raumstation Skylab, prähistorische Sonnenobservatorien wie Stonehenge und der Titius-Bodeschen Reihe – schöne Mischung. Dazu kommt noch eine Doppelseite über das Sternbild Cassiopeia samt Beobachtungstipps fürs Fernglas oder kleine Teleskope. Die Wetteraussichten sind ja zur Zeit nicht schlecht, also können Sie die Zeit auch mit Beobachten überbrücken. Weitere Beobachtungstipps finden Sie übrigens hier.

Bis dahin viel Spaß,

Alexander Kerste

Weiter lesen: Heft 3 und 4

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