Sterne und Weltraum Heft 01 / 2021

 -  Zeitschrift / Space - Das Weltraum-Magazin

Unsere Titelgeschichte behandelt die wissenschaftlichen Leistungen von Johannes Hartmann, der zufällig jene Materie entdeckte, die sich zwischen den Sternen verteilt. Dabei blickte er mit astronomischen Instrumenten auf das berühmte Sternbild Orion. Amateurastronomen lieben diese Region des Himmels, weil sie reich an attraktiven Sternen und Nebeln ist. Wie Hartmann dabei vorging, erfahren Sie ab S. 26. Das Sternbild Orion, benannt nach einer antiken Jagdfigur, ist auch Heimstätte des jungen Dreifachsternsystems GW Orionis, das Ihnen Franziska Konitzer ab S. 20 näherbringt.

 

Astronomiegeschichte: Der Entdecker der interstellaren Materie   Johannes Hartmann, der spätere Direktor der Sternwarte Göttingen, wies am Astrophysikalischen Observatorium Potsdam im Jahr 1904 mit dem Großen Refraktor das fein verteilte Gas zwischen den Sternen nach. Er war Erfinder ausgezeichneter Instrumente. Der Direktor der Sternwarte Göttingen wurde im Jahr 1921 Leiter der argentinischen Nationalsternwarte La Plata. Heute verbinden ihn Astronomen mit der Entdeckung des interstellaren Mediums. Mit dieser Entdeckung hatte Hartmann ein neues Fenster zum Universum geöffnet. Sein Name lebt weiter in der Hartmann-Prüfmethode für Fernrohroptiken sowie dem Shack-Hartmann-Wellenfrontsensor für die adaptiven Optiken der größten Teleskope. Dietrich Lemke und Kalevi Mattila stellen ihn ab s. 26 vor.

Beobachtungen: Fahndung nach den Lichtverschmutzern   Künstliches Licht ist Fluch und Segen zugleich. Satellitenfotos von der Nachtseite unserer Erde zeigen das Ausmaß, wie viel Licht ins All abgestrahlt wird. Mit den Aufhellungen des Nachthimmels kämpfen nicht nur Amateur- und Profiastronomen, sondern auch Mensch und Tier. Es wird Zeit, dass endlich mehr gegen die Lichtverschmutzung getan wird. Doch wer verschwendet eigentlich das meiste Licht? Mit Hilfe von Satelliten und "smarter" Beleuchtungstechnologie haben Wissenschaftler nun genauer hingeschaut. Ihre Ergebnisse entlasten einen Verdächtigen – und finden viele neue. Unser Autor Jan Hattenbach kann Ihnen ab S. 72 darüber mehr berichten.

 

Lesen Sie außerdem alles zu den Themen:

  • Blick in die Forschung
    • Nachrichten   Planetarischer Nebel verblasst rasend schnell • Planeten als Testobjekte für das Teleskop NTT • Erfolgreiche Rückkehr von Hayabusa-2 • Brauner Zwerg mit Radiowellen entdeckt • Staub könnte Leben auf Exoplaneten begünstigen • Neutrinos bestätigen weitere Fusionsreaktion in der Sonne • Der freigelegte Kern eines Riesenplaneten? • Schattenspiele um den Stern HBC 672
    • Kurzberichte   Astronomen beklagen das Ende des legendären Teleskops von Arecibo • GW Orionis – Sternsystem auf der Kippe • Der erste "schnelle Radioblitz" in der Milchstraße
  • Welt der Wissenschaft   Astrometrie: Ferne Quasare bewegen sich doch • The world at night: Orion zum Greifen nah
  • Aktuelles am Himmel   
    • Der Himmel im Überblick   Ein Monat für Haufenfreunde • Astronomische Ereignisse • Abend- und Morgenhimmel
    • Sonnensystem   Die Planeten machen sich rar • Sternbedeckungen durch den Mond • Sonne aktuell: Endlich wieder richtige Flecken! • Kleinplaneten: Melpomene und Echo am selben Tag in Opposition • Amor-Asteroid (174050) 2002 CC19 nah an der Erde • Meteore: neuer Strom der Februar-Hydriden • Kometen: C/2020 N1 (PANSTARRS) im Helligkeitsmaximum
    • Objekte des Monats   NGC 2467: Heiße Gasblase für kalte Nächte
  • Astronomie und Praxis
    • Monatsthema   Juwelen der Wintermilchstraße • Fernglastipp:Messier 41 - Überraschung südlich des Sirius
    • Wunder des Weltalls   Fern und immer ferner
  • Und viele Surftipps, Nachrichten, Termine, Leserbriefe, Neuerscheinungen, Nachdenklichem, Kreuzworträtsel, Kleinanzeigen, Autoren, Glossar.

  • Sie können das Heft vom 15.1.2021 bis zum 11.2.2021 im Handel kaufen,
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  • oder fordern Sie ein https://www.spektrum.de/artikel/1002491 an.

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