Basiswissen

E. Kolmhofer, H. Raab; Johannes-Kepler-Observatory, Linz, Austria (http://www.sternwarte.at)

Kometen sind ungewöhnliche Mitglieder unseres Sonnensystems. Sie erscheinen als kleine, leuchtschwache und sehr zarte rundliche Nebel, die im Laufe von Monaten langsam auf ihrer Bahn über den Nachthimmel ziehen.

Erfahren Sie etwas über die Geschichte der Kometen und ihrem Ursprung.

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Genauere Kometenhelligkeiten mit kalibrierter Beyer-Methode

Die am meisten verwendeten Methoden zum Bestimmen der Helligkeit eines Kometen sind die von Sidgwick, Bobrovnikoff und Morris. Dagegen wird das von Max Beyer entwickelte Verfahren nicht mehr empfohlen.

Dr. Hans Zekl stellt in seinem Artikel eine verbesserte Methode vor

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Das Rätsel des Tunguska-Ereignisses 1908

Am 30. Juni 1908 (17. Juni nach dem Julianischen Kalender), um 07 Uhr 14 Minuten und 30 Sekunden Ortszeit, explodierte etwas am strahlend blauen Himmel über den einsamen Wäldern der sibirischen Taiga im Gebiet des Flusses Podkamennaja Tunguska (Steinige Tunguska) in der heutigen Region Krasnojarsk. Im Umkreis von 30 Kilometern wurden fast alle Bäume entwurzelt oder knickten um. Augenzeugen berichten von einer Feuerkugel, die hell glühend von Südosten nach Nordwesten über den Himmel raste. Im Explosionszentrum verbrannten zahlreiche Rentiere und große Teile des Waldes. Noch in 65 km Entfernung wurden in der nächstgelegen Siedlung vom Epizentrum, Wanawara, Fenster und Türen eingedrückt und eine Hitzewelle fegte durch den Ort, die aber glücklicherweise keine Verbrennungen verursachte. Zahlreiche Erdbebenstationen in Sibirien registrierten Bodenerschütterungen. Luftdruckschwankungen wurden noch in England registriert. In den folgenden Tagen traten ungewöhnlich „Weiße Nächte“ weit südlich bis Bordeaux auf. Wie nach einem großen Vulkanausbruch war die Durchsicht durch die Erdatmosphäre ein Jahr lang getrübt.

Unser Redakteur Hans Zekl beleuchtete für uns dieses Ereignis

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