Der Mond im aktuellen Verlauf

Am 1. Oktober kann man den abnehmenden Mond vor Beginn der Morgen-dämmerung im Sternbild Stier beobachten. Am 2. Oktober ist Halbmond im Sternbild Zwillinge. Am 3. Oktober verdeckt der Mond von 3:48 bis 4:43 den 5,6m hellen Stern 56 Geminorum (ein Roter Riesenstern in 430 Lichtjahren Entfernung). Am 4. Oktober wechselt der Mond in das Sternbild Krebs. Am 5. Oktober zieht der Mond in das Sternbild Löwe. Hier durchläuft der Mond am 6. Oktober den erdnächsten Punkt seiner Bahn, er ist dann 361000 km von uns entfernt. Am 9. Oktober ist im Sternbild Jungfrau Neumond.

Am 11. Oktober kann man gegen 19:30 die dünne Sichel des jungen Mondes im Fernglas niedrig über dem Westhorizont entdecken. Am Abend des 13. Oktobers kann man den zunehmenden Mond nördlich von Antares im Sternbild Schlangenträger sehen. Am 14. Oktober findet man den Mond um 20:30 bei Saturn im Sternbild Schütze. Am 16. Oktober it in diesem Sternbild Halbmond.

Am 17. Oktober kann man den zunehmenden Mond bis Mitternacht im Sternbild Steinbock westlich des Mars beobachten. An diesem Tag durchläuft der Mond den erdfernsten Punkt seiner Bahn. Er ist dann 403000 km von uns entfernt.

Am 19. Oktober wandert der Mond durch das Sternbild Wassermann.

Am 22. Oktober erreicht er das Sternbild Fische. Am 24. Oktober ist im Sternbild Fische Vollmond.

Am 25. Oktober zieht der Mond durch den Südostteil des Sternbilds Widder. Am 26. Oktober kann man ihn um 22:00 südlich der Plejaden im Sternbild Stier sehen. Am 29. Oktober zieht der abnehmende Mond von 2:30 bis 3:05 über den 4.5m hellen Stern Chi2 Orionis hinweg. Dieser unscheinbare Stern ist ein 1800 Lichtjahre entfernter Überriesenstern mit 440000 Sonnenleuchtkräften.

Am 30. Oktober zieht der Mond in das Sternbild Zwillinge. Hier verdeckt er von 2:02 bis 3:04 den 3,9m hellen Stern Mekbuda (Zeta Geminorum). Mekbuda ist ein Cepheid und Doppelstern, er ist 1170 Lichtjahre entfernt und hat 2900 Sonnenleuchtkräfte.

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Über den Autor Günther Bendt

Günther Bendt ist Jahrgang 1951, Diplompädagoge und Ingenieur für Physikalische/Biomedizinische Technik.  Er arbeitete in internationalen Unternehmen der Medizintechnik und war zuletzt mehrere Jahrzehnte Technischer Redakteur in einem Telekommunikationsunternehmen. Seit dem Sommer 2016 ist er im Ruhestand.

Als KInd erlebte er unerwartet eine Mondfinsternis, das weckte sein Interesse an der Astronomie. Seit 1997 macht er Führungen für Besuchergruppen der Volksternwarte Aachen. Er  ist aktives Mitglied im Arbeitskreis Astronomie der Sternwarte. Seit 2000 wartet er die technische Ausstattung der Sternwarte.
Bei Astronomie.de erstellt er seit 2004 u. a. die monatliche Himmelsvorschau. Seit 2008 präsentiert er im Arbeitskreis Astronomie seine monatlichen „Neuigkeiten aus der Astronomie“.

Als astronomischer Betreuer hat Günther Bendt seit 2009 diverse Reisegruppen für Astronomie.de und für andere Veranstalter auf Sonnenfinsternisreisen nach China und Australien, zum Venustransit auf Island sowie zu diversen Polarlichtbeobachtungen im winterlichen Lappland begleitet. Auf fünf Kontinenten hat er bislang sieben Totale Sonnenfinsternisse erlebt.