Der Mond im aktuellen Verlauf

Der Winter ist die beste Jahreszeit für Mondbeobachtungen, weil die Ekliptik in der Winternacht hoch am Himmel steht. Hier lässt sich der Erdbegleiter in sternklaren Nächten mit Ferngläsern und Fernrohren sehr schön beobachten.
Am Monatsanfang zeigt sich der zunehmende Mond am Abendhimmel. Am 2. Januar wandert der Mond im Sternbild Fische durch den erdfernsten Punkt seiner Bahn. Am 3. Januar ist im Sternbild Walfisch Halbmond. Am 5. Januar kann man mit Fernglas und Fernrohr um 21:00 den „Goldenen Henkel“ auf dem Mond beobachten. Dann beleuchtet die Sonne hell den Kraterwall des Sinus Iridium, während die davor liegende Ebene noch in tiefem Schatten liegt.
Am 9. Januar verdeckt der Mond von 18:04 bis 18:59 den 3,2m hellen Stern Tejat Posterior (µ Geminorum).

Am 10. Januar ist Vollmond im Sternbild Zwillinge, der Mond erreicht hierbei seinen größten Horizontabstand und überquert zugleich die Ekliptik nach Norden. Dadurch kommt es zwischen 18:05 und 22:14 zu einer Halbschatten-Mondfinsternis.

Am 13. Januar durchläuft der Mond im Sternbild Löwe den erdnächsten Punkt seiner Bahn.
Am 17. Januar ist Halbmond im Sternbild Jungfrau, der Mond geht um Mitternacht auf.

Am 24. Januar ist Neumond im Sternbild Steinbock. Am 29. Januar erreicht der Mond im Sternbild Walfisch den erdfernsten Punkt seiner Bahn. Am 31. Januar kann man den zunehmenden Mond im Sternbild Fische sehen.

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Über den Autor Günther Bendt

Günther Bendt ist Jahrgang 1951, Diplompädagoge und Ingenieur für Physikalische/Biomedizinische Technik.  Er arbeitete in internationalen Unternehmen der Medizintechnik und war zuletzt mehrere Jahrzehnte Technischer Redakteur in einem Telekommunikationsunternehmen. Seit dem Sommer 2016 ist er im Ruhestand.

Als KInd erlebte er unerwartet eine Mondfinsternis, das weckte sein Interesse an der Astronomie. Seit 1997 macht er Führungen für Besuchergruppen der Volksternwarte Aachen. Er  ist aktives Mitglied im Arbeitskreis Astronomie der Sternwarte. Seit 2000 wartet er die technische Ausstattung der Sternwarte.
Bei Astronomie.de erstellt er seit 2004 u. a. die monatliche Himmelsvorschau. Seit 2008 präsentiert er im Arbeitskreis Astronomie seine monatlichen „Neuigkeiten aus der Astronomie“.

Als astronomischer Betreuer hat Günther Bendt seit 2009 diverse Reisegruppen für Astronomie.de und für andere Veranstalter auf Sonnenfinsternisreisen nach China und Australien, zum Venustransit auf Island sowie zu diversen Polarlichtbeobachtungen im winterlichen Lappland begleitet. Auf fünf Kontinenten hat er bislang sieben Totale Sonnenfinsternisse erlebt.