Der Mond im aktuellen Verlauf

Am 1. Oktober kann man den abnehmenden Mond ab Mitternacht bis Sonnenaufgang im Sternbild Krebs sehen. In der Nacht zum 3. Oktober verdeckt der Mond von 5:35 bis 6:30 den 3,5m hellen Stern Eta Leonis im Sternbild Löwe. Am 5. Oktober zieht die schmale Mondsichel in das Sternbild Jungfrau. Hier ist am 6. Oktober Neumond.
Am 8. Oktober kann man die schmale Mondsichel um 17:20 im Sternbild Waage neben dem hellen Stern Zubenelgenubi am Abendhimmel sehen Der Mond durchläuft an diesem Tag den erdnächsten Punkt seiner Bahn, er ist nur noch 363388 km von der Erde entfernt, ca. 5000 km weniger als bei seinem erdnächsten Punkt im September.
Am 9. Oktober kann man die Mondsichel um 17:50 ca. 2° nordwestlich der strahlend hellen Venus im Sternbild Skorpion beobachten.
Am 13. Oktober ist im Sternbild Schütze Halbmond. Am 14. Oktober kann man den Mond von 23:00 bis 1:00 im Sternbild Steinbock ca. 7° östlich des 0.5m hellen Saturns sehen.
Am 15. Oktober kann man den zunehmenden Mond von 20:00 bis 1:00 östlich des -2,7m hellen Jupiters sehen.
Am 17. Oktober um 18:00 kann man den Mond als Aufsuchhilfe für den Planeten Neptun benutzen. Den 7,8m hellen Neptun kann man bereits mit einem kleinen Fernglas ca. 4,6° nördlich des Mondes entdecken.
Am 20. Oktober ist im Sternbild Fische Vollmond.
Am 22. Oktober kann man den Mond um 0:30 als Aufsuchhilfe für den Planeten Uranus benutzen. Den 5,7m hellen Planeten kann man oft schon mit dem bloßen Auge, in jedem Fall auch mit einem kleinen Fernglas ca. 2° nördlich des Mondes entdecken.
Am 23. Oktober kann man den Mond im Sternbild Stier um 4:00 ca. 6° südlich der Plejaden beobachten. Am 24. Oktober wandert er um 22:00 zwischen Aldebaran und den Plejaden durch das so genannte „Goldene Tor der Ekliptik“. An diesem Tag durchläuft der Mond den erdfernsten Punkt seiner Bahn und ist dort 405615 km von der Erde entfernt.
Am 28. Oktober ist Halbmond im Sternbild Krebs.
Am 30. Oktober zieht der Mond in das Sternbild Löwe.

 

 

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Über den Autor Günther Bendt

Günther Bendt ist Jahrgang 1951, Diplompädagoge und Ingenieur für Physikalische/Biomedizinische Technik.  Er arbeitete in internationalen Unternehmen der Medizintechnik und war zuletzt mehrere Jahrzehnte Technischer Redakteur in einem Telekommunikationsunternehmen. Seit dem Sommer 2016 ist er im Ruhestand.

Als KInd erlebte er unerwartet eine Mondfinsternis, das weckte sein Interesse an der Astronomie. Seit 1997 macht er Führungen für Besuchergruppen der Volksternwarte Aachen. Er  ist aktives Mitglied im Arbeitskreis Astronomie der Sternwarte. Seit 2000 wartet er die technische Ausstattung der Sternwarte.
Bei Astronomie.de erstellt er seit 2004 u. a. die monatliche Himmelsvorschau. Seit 2008 präsentiert er im Arbeitskreis Astronomie seine monatlichen „Neuigkeiten aus der Astronomie“.

Als astronomischer Betreuer hat Günther Bendt seit 2009 diverse Reisegruppen für Astronomie.de und für andere Veranstalter auf Sonnenfinsternisreisen nach China und Australien, zum Venustransit auf Island sowie zu diversen Polarlichtbeobachtungen im winterlichen Lappland begleitet. Auf fünf Kontinenten hat er bislang sieben Totale Sonnenfinsternisse erlebt.