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Um Mitternacht überquert das Sternbild Löwe den Meridian, und Sirius versinkt nun im Horizontdunst. Nun kann man das große Sternbild Wasserschlange von Südwest bis Südost fast in seiner ganzen Länge sehen. Über dem östlichen Horizont geht das Sternbild Waage auf, und im Nordosten ist schon der helle Stern Wega sichtbar.

 

Sternbild Großer Bär

Das Sternbild Großer Bär ist ein ausgedehntes Sternbild. Die meisten Menschen kennen vom Sternbild Großer Bär jedoch nur dessen markantes Hinterteil, das man den „Großen Wagen“ nennt. Dieser „Große Wagen“ besteht aus den Sternen Dubhe (Alpha), Merak (Beta), Phekda (Gamma), Megrez, (Delta), Allioth (Epsilon), Mizar (Zeta) und Benetnash (Eta). Am Himmel repräsentiert der „Große Wagen“ das kantige Hinterteil und den langen Schwanz des Großen Bären. Bereits 1650 wurde mit einem Fernrohr herausgefunden, dass der Stern Mizar (er steht in der Mitte der Deichsel des Großen Wagens) ein Doppelstern ist.

Wenn man eine Linie vom Stern Merak zum Stern Dubhe zieht und sie über Dubhe hinaus um den Abstand von Gamma zu Alpha verlängert, stößt man dort im Fernrohr auf die M81-Galaxiengruppe. Sie besteht aus der 6,9m hellen Galaxie M81, der hellen 6,3m hellen Galaxie M82 und der 8,4m hellen Galaxie NGC 3077.
Die Galaxien M81 und M82 kann man bei guten Beobachtungsbedingungen schon im Fernglas 10 x 50 als matte Nebelfleckchen erahnen, weil diese beiden Galaxien eine hohe Flächenhelligkeit haben. Will man die Galaxie NGC 3077 wahrnehmen, benötigt man ein lichtstarkes Fernrohr ab 20 cm Öffnung. Diese schöne Galaxiengruppe liegt ca. 12 Millionen Lichtjahre von uns entfernt.
Dicht neben dem Stern Phekda (Gamma) kann man im lichtstarken Fernrohr ab 20 cm Öffnung die 9,8m helle Spiralgalaxie M109 wahrnehmen. Sie liegt in einer Entfernung von 83 Millionen Lichtjahren. In einem solchen Fernrohr kann man beim Stern Merak auch die 9,8m helle Galaxie M108 wahrnehmen. Sie liegt nur 34 Millionen Lichtjahre entfernt.
Nördlich der Verbindungslinie von Eta nach Zeta liegt die 7,9m helle Spiralgalaxie M101. Die Position dieser Galaxie kann man leicht auffinden, denn sie bildet mit den beiden Sternen ein gleichseitiges Dreieck. Gut wahrnehmen lässt sich M101 ist jedoch nur in Fernrohren ab 25 cm Öffnung unter einem makellos sternklaren und mondlos dunklen Landhimmel. Sie liegt 22 Millionen Lichtjahre von uns entfernt und hat einen Durchmesser von 170.000 Lichtjahren. Die Flächenhelligkeit von M101 ist jedoch sehr niedrig, weil wir senkrecht auf ihre galaktische Scheibe blicken. Am Himmel nimmt die Galaxie eine Fläche ein, die halb so groß wie die des Vollmondes.Trotz dieser Größe ist M101 nur in Fernrohren ab 20 cm wahrnehmbar, denn die leuchtet ca. 100 Millionen Mal schwächer als der Vollmond.
 

 

Sternbild Bärenhüter

Zwischen den hellen Sternen Spica und Wega sieht man den 0,0m hellen Stern Arktur. Dieser gelborange Stern ist der Hauptstern des Sternbilds Bärenhüter. Arktur ist ein Roter Riesenstern, nur 36 Lichtjahren entfernt und ca. 6 Milliarden Jahre alt. Er gehört zur Halostern-Population unserer Milchstraße. Daher ist Arktur nicht in der Milchstraße entstanden, sondern in einer Zwerggalaxie, die vor Milliarden Jahren von der Milchstraße eingefangen wurde. Seitdem wurden die Milliarden Sterne dieser Zwerggalaxie durch die auf sie wirkenden Gezeitenkräfte allmählich in die Halo der Milchstraße verstreut.
Am Himmel zeigen die hellen Sterne des Sternbilds Bärenhüter eine Anordnung, die an eine Speiseeiswaffel erinnert. Arktur liegt an der zum Horizont weisenden Spitze dieser Waffel.
Im Sternbild Bärenhüter liegen viele sehenswerte Doppelsterne. Einer davon ist der 3m helle Stern Izar (Epsilon Bootis), seine beiden Partnersterne haben verschiedene Farben (orange und blau) und stehen in einem Winkelabstand von drei Bogensekunden voneinander. Astronomen des 19. Jahrhunderts gaben dem Stern daher den lateinischen Namen „Pulcherrima“, was übersetzt „die Allerschönste“ bedeutet.
Der 4,5m helle Stern 44 Bootis ist ein Doppelstern, dessen beide Partnersterne einander einmal in 250 Jahren umkreisen, derzeit beträgt ihr Winkelabstand voneinander 3 Bogensekunden. Auch der 4,5m helle Stern Xi Bootis ist ein Doppelstern. Er liegt ca. 8,5° östlich von Arktur. Seine beiden Partnersterne sind rötlich und ungleich hell.

 

Sternbild Jagdhunde

Das Sternbild Jagdhunde liegt am Himmel unterhalb der Deichsel des Großen Wagens. Es wurde von dem Danziger Astronomen Johann Hevel erschaffen und in die Astronomie eingeführt. Der hellste Stern dieses Sternbilds ist der 2,9m helle Cor Caroli (Alpha), ein sehenswerter Doppelstern, der 110 Lichtjahre von uns entfernt ist. Der zweithellste Stern heißt Asterion (Beta), er ist nur 27 Lichtjahre entfernt und 4,4m hell.
Zieht man in Gedanken eine Linie von Cor Caroli nach Südosten zum hellen Stern Arktur im Sternbild Bootes, kann man knapp östlich der Mitte dieser Verbindungslinie mit dem Fernglas einen rundlichen nebelhaften matten Fleck finden: das ist der Kugelsternhaufen M3. In Fernrohren ab fünf Zoll Öffnung kann man die Randbereiche dieses Sternenhaufens bei Vergrößerungen ab 100fach in Einzelsterne aufgelöst sehen. M3 liegt ca. 30.000 Lichtjahre von uns entfernt. Sein Durchmesser beträgt 125 Lichtjahre, und er enthält ca. 500.000 Sterne.
Im Sternbild Jagdhunde liegen viele Galaxien, die man bei günstigen Beobachtungsbedingungen bereits in kleinen Fernrohren erfolgreich wahrnehmen kann. Zieht man am Großen Wagen z. B. vom linken unteren Kastenstern (Phecda) eine Linie zu Asterion, stößt man auf der Mitte dieser Linie im lichtstarken Fernglas auf einen ausgedehnten, länglichen nebeligen Fleck. Das ist die Galaxie M106.
Ca. 2° nördlich der Mitte der Verbindungslinie von Cor Caroli zu Asterion liegt die 8,2m helle, rundliche Galaxie M94.
Zieht man eine Linie von Cor Caroli zum Stern Gamma Comae Berenices, kann man im Dreizöller knapp südlich der Mitte dieser Linie die 9,2m helle Galaxie NGC 4631 wahrnehmen. Aufgrund ihrer Form nennt man NGC4631 die “Heringsgalaxie“, bzw. die „Walgalaxie“.
Im Sternbild Jagdhunde liegen noch mehr sehenswerte Galaxien, z, B. NGC 4490, die „Sonnenblumen-Galaxie“ M63, NGC 4495 sowie die durch viele spektakuläre Astrofotos bekannte Spiralgalaxie M51. Die Spiralarme dieser Galaxien kann man im Okular jedoch nur mit lichtstarken Fernrohren ab 10 Zoll Öffnung unter dunklem, transparentem Sternenhimmel auf dem Land wahrnehmen.
Zieht man eine Linie von Asterion zu Mizar, stößt man nach dem ersten Drittel der Linie von Asterion aus auf den roten Stern Y Canum Venaticorum . Dieser Stern wird seit der Mitte des 19. Jahrhunderts „La Superba“ genannt. Er ist ein Roter Riesenstern, dessen Helligkeit innerhalb von ca. 150 Tagen unregelmäßig zwischen 4,8m und 6,3m schwankt. Seine Oberflächentemperatur beträgt nur 2400° K, er liegt 1000 Lichtjahre von uns entfernt.

 

Sternbild Drache

Um 1:00 kann man das Sternbild Drache hoch am Himmel sehen. Ca. 14 ° nördlich des Sterns Theta Herkulis steht ca. 4° östlich des 2,8m hellen Sterns Rastaban (Beta Draconis) der 2,2m helle Stern Eltanin (Gamma Draconis). Ca. 15° nördlich von Eltanin liegt ein Feld mit zahlreichen schwachen Sternen. Im Fernrohr erweist sich bei hoher Vergrößerung einer davon als ein bläuliches Scheibchen. Das ist der Planetarische Nebel NGC 6543. Er ist als der „Katzenaugennebel“ bekannt.
Hat man ein Fernrohr mit großer Öffnung zur Verfügung, kann man damit im Sternbild Drache die Galaxie NGC 6503 beobachten. Man findet sie auf einer Linie von Zeta Draconis nach Chi Draconis, und zwar etwas näher zu Chi. NGC 6503 zeigt sich im Fernrohr bei hoher Vergrößerung spindelförmig. Diese Galaxie ist 18 Millionen Lichtjahre von uns entfernt.
Ist der Himmel sternenklar und mondlos dunkel, kann man an der Grenze zum Sternbild Großer Bär ca. 4° südöstlich von Iota Draconis in Fernrohren ab 12 cm Öffnung die 9,9m helle Galaxie M102 wahrnehmen. M102 ist eine linsenförmige Galaxie, die man bei guten Beobachtungsbedingungen auch in einem kleineren Fernrohr wahrnehmen kann.
Wenn man die Verbindungslinie von Iota Draconis nach Thuban (Alpha Draconis) über Thuban hinaus um den Abstand dieser beiden Sterne verlängert, kann man im Fernrohr an dieser Stelle die 9,8m helle elliptische Galaxie NGC 4125 wahrnehmen.

 

 

Sternbild Jungfrau

Südöstlich des Löwen liegt das große, aber unauffällige Sternbild Jungfrau. Der antiken Überlieferung zufolge soll es an Dike erinnern, die Göttin der Gerechtigkeit. Dike war eine Tochter von Zeus und der Themis. Als Dike erwachsen geworden war, zog sie sich in die Stille des fernen Sternenhimmels zurück, weil die Gier und die Bosheit der Menschen dort nicht wahrnehmbar waren.
Die Statue der Dike dient bis heute ein Sinnbild der Gerechtigkeit, als eine junge Frau mit verbundenen Augen, die in der einen Hand eine Waage hält, und in der anderen Hand ein Richtschwert.

Der hellste Fixstern im Sternbild Jungfrau heißt Spica. Spica er ist ein Blauer Riesenstern, ca. 2600 Mal heller als unsere Sonne und 240 Lichtjahre von uns entfernt. Der zweithellste Stern Zavijava (Beta Virginis) hat 6 Sonnenleuchtkräfte und ist 35 Lichtjahre entfernt. Porrima (Gamma Virginis) ist ein berühmter Doppelstern, dessen Partnersterne einander in 167 Jahren einmal umlaufen. Zurzeit ist ihr gegenseitiger Winkelabstand jedoch so gering, dass sie im Fernrohr nicht als getrennt gesehen werden können. Der Stern Epsilon Virginis trägt den lateinischen Namen „Vindemiatrix“, was auf Deutsch „Weinleserin“ bedeutet. Zur Zeit der Antike zeigte der Aufgang von Vindemiatrix in der Morgendämmerung an, dass der Zeitpunkt für den Beginn der Weinlese gekommen war.
Im Sternbild Jungfrau liegen sehr viele Galaxien, die zum großen Teil bereits im 18. Jahrhundert von französischen Astronomen mit den damals verfügbaren kleinen Fernrohren entdeckt wurden.
Zu diesen Galaxien gehören z. B. M61, M49, M84, M86, M87, M89, M58, M60, M88, M89, M90, M99. Doch außer diesen relativ hellen Galaxien liegen in diesem Sternbild noch einige Hundert schwächere Galaxien, deren Positionen im NGC-Katalog sowie im Index-Katalog (IC …) verzeichnet sind. Diese Galaxien können mit den heutigen leistungsfähigeren Amateurteleskopen erfolgreich beobachtet werden.
Damit man bei der Beobachtung dieser Galaxien die Übersicht behalten kann, sollte man seine Beobachtungen gut planen. Man sollte sich die Positionen und die Namen der betreffenden Galaxien vorher einzuprägen, damit man die Galaxien während der Beobachtung nicht miteinander verwechselt.
Bei dieser Beobachtung muss der Himmel zudem sternklar und mondlos sein. Außerdem sollte man frisch und ausgeruht sein, denn die Beobachtung von Galaxien erfordert viel Geduld, weil diese fernen Objekte sehr schwach leuchten, wodurch dem Beobachter ihre Existenz nicht ins Auge springt. Man sollte für die Beobachtungen ein lichtstarkes Teleskop mit möglichst großer Öffnung einsetzen, denn die Galaxien im Sternbild Jungfrau sind ca. 60 Millionen Lichtjahre entfernt, mehr als 20 Mal weiter weg als die Andromeda-Galaxie M31. Wäre die Galaxie M31 so weit von uns entfernt wie die Galaxien im Sternbild Jungfrau, würde sie dadurch 400 Mal schwächer leuchten.

 

 

Sternbild "Haar der Berenice"

Das Sternbild Haar der Berenice ist schwach und unauffällig. Dennoch kann man es leicht auffinden, denn es liegt nördlich der Linie, die man vom Stern Denebola (Beta Leonis) hinüber nach Arktur ziehen kann.
Sein Hauptstern Alpha Comae trägt seit der Antike den Namen „Diadem“. Alpha Comae ist 4,8 m hell und liegt 57 Lichtjahre von uns entfernt. Ca.10° nördlich von Diadem finden wir den Stern Beta Comae, das ist ein 4,2m heller Stern der Spektralklasse G0. Ca. 10° westlich von Beta finden wir den Stern Gamma Comae, das ist ein 4,4m heller Roter Riesenstern der Spektralklasse K0.
Bei mondlos dunklem, sternklarem Nachthimmel kann man südlich von Gamma Comae mit dem bloßen Auge einen ausgedehnten diffusen Lichtschimmer wahrnehmen. Dies ist der große „Coma-Sternhaufen“ Melotte 111. Der Sternhaufen enthält viele farbige Sterne. Da sein Winkeldurchmesser über 4° beträgt, kann der Coma-Sternhaufen aufgrund seiner Ausdehnung nur im Fernglas vollständig überblickt werden.
Berenice war die Gattin des ägyptischen Königs Ptolemäus III. Ptolemäus musste damals gleich nach der Hochzeit mit Berenice in den Krieg ziehen. Berenice erklärte, dass sie ihre schönen Haare dem Tempel der Aphrodite opfern würde, wenn er siegreich zurückkehren sollte. Ptolemäus kam siegreich zurück, und so landeten Berenices prächtige Locken  auf dem Altar im Tempel. In der darauf folgenden Nacht waren die Locken jedoch von dort verschwunden. Der Hofastronom „entdeckte“ sie dann als einen matten Schimmer am Himmel wieder, uns so kam das Sternbild „Haar der Berenice“ in die astronomische Welt.
Im Sternbild Haar der Berenice liegen mehrere sehenswerte Galaxien. Um sie zu sehen, benötigt man ein lichtstarkes Fernrohr mit möglichst großer Öffnung. Zieht man eine Linie von Gamma Comae zu Diadem, kann man auf dieser Linie ca. 2,3° südöstlich von Gamma die ovale Galaxie NGC 4565 entdecken. Diese Spiralgalaxie ist 60 Millionen Lichtjahre entfernt, wir sehen sie exakt in Kantenlage. Folgt man dieser Linie um weitere 6,3 Grad, stößt man auf die Galaxie M64, die als die Galaxie „mit dem schwarzen Auge“ bekannt ist. M 64 ist nur 22 Millionen Lichtjahre entfernt. Die dunkle Staubwolke, der die Galaxie diese Bezeichnung verdankt, ist jedoch nur in lichtstarken Fernrohren wahrnehmbar.
Ca. 3° weiter östlich von NGC 4565 liegt die Spiralgalaxie NGC 4726.
Unmittelbar östlich von Diadem findet man den Kugelsternhaufen M53. Er liegt 60000 Lichtjahre von uns entfernt.

 

Sternbild Rabe

Unterhalb des Sternbilds Jungfrau bilden vier Sterne ein kleines, aber markantes Sternenviereck. Das ist das Sternbild Rabe. Der Stern Algorab (Delta Corvi) bildet dessen obere linke Ecke. Algorab er ist ein Doppelstern, den man schon im kleinen Fernrohr als getrennt sehen kann, seine beiden Partnersterne sind deutlich ungleich hell.
An der Grenze des Sternbilds Rabe zum Sternbild Jungfrau liegt die 8,3m helle „Sombrero-Galaxie“ M104. Man kann M104 leicht auffinden, indem man das Teleskop zunächst auf den hellen Stern Spica richtet und es danach um 11° nach Westen schwenkt. Bei sternklarem Himmel kann man M104 schon im Fernglas 10 x 50 als einen länglichen Nebelfleck erahnen. Das von Hubble-Fotos bekannte markante Staubband dieser Galaxie kann man in Fernrohren ab 20 cm Öffnung wahrnehmen.
Einer antiken Sage zufolge war der Rabe einst der Lieblingsvogel des Gottes Apollon. Damals hatten alle Raben ein schneeweißes Gefieder, sie waren intelligent und konnten sprechen, und sie hatten angenehm klingende Stimmen. Doch nachdem der Lieblingsrabe des Gottes Apollon diesen mehrfach frech belogen hatte, nahm der wütende Apollon ihnen die klare Stimme sowie die Fähigkeit zu sprechen und machte allen Raben das Gefieder schwarz, Als abschreckende Mahnung wegen der Folgen der Verlogenheit wurde das Sternbild Rabe am Himmel platziert.
Das Sternbild Rabe ist zwar klein, doch es ist durch die Anordnung seiner Sterne markant. Aufgrund seiner Lage am Himmel ist es auch von der Südhalbkugel aus gut sichtbar. Dort hilft es dem Sternfreund dabei, sich an dem für ihn fremden Sternenhimmel der Südhalbkugel zurechtzufinden.

 

 

Sternbild Becher

Das kleine Sternbild Becher (Lateinisch “Crater“) liegt westlich des Sternbilds Rabe. Es stellt ein großes Gefäß dar. Der Sage nach versucht ein vom Durst heiserer Rabe (das Sternbild Rabe) aus dem Becher zu trinken. Da die Sternbilder Becher und Rabe im stets gleichen Abstand voneinander am Himmel gemeinsam von Osten nach Westen wandern, bleibt der Becher für den Raben unerreichbar, wodurch der Rabe auf ewig zum Durst verdammt ist.
Der 4,1m helle Stern Gamma Crateris ist ein Doppelstern, der schon im kleinen Fernrohr schön getrennt dargestellt wird. Seine beiden Partnersterne sind ungleich hell.

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