Übersicht gegen 1:00

Um 1:00 nähert sich das Sternenquadrat des Sternbilds Pegasus dem Meridian. Im Zenit steht nun das Sternbild Cassiopeia. Im Westen sinken Jupiter und Saturn zum Horizont. Der Stern Wega steht jetzt hoch am Westhimmel. Im Südwesten sehen wir das Sternbild Adler mit dem hellen Stern Altair. Tief über dem Südhorizont leuchtet der Stern Fomalhaut, er ist der Hauptstern im Sternbild Südlicher Fisch. Über dem Südosthorizont fallen zwei helle Sterne auf, das sind Menkar und Deneb Kaitos im Sternbild Walfisch. Im Nordosten sieht man den hellen Stern Capella im Sternbild Fuhrmann. Oberhalb von Capella leuchtet der helle Stern Alfirk im Sternbild Cepheus. Zwischen Fuhrmann und Polarstern kann man am Sternenhimmel einige schwache Sterne des Sternbilds Giraffe erahnen.
Tief über dem Nordhorizont kann man nun die hellsten Sterne des Sternbilds Großer Bär wahrnehmen.

 

Pegasus

Gegen 1:00 steht das Sternbild Pegasus ca. 60° hoch über den südlichen Horizont. Seine drei hellen Hauptsterne Markab (Alpha), Scheat (Beta) und Algenib (Gamma) bilden gemeinsam mit Alpheratz (Alpha Andromedae) ein Sternenquadrat, das am Himmel den kräftigen Rumpf des mythischen Zauberpferdes Pegasus verkörpert. Ca. 17° westlich von Algenib leuchtet der 1,8m helle Stern Enif (Epsilon Pegasi). Ca. 3° nordwestlich von Enif kann man im Fernglas einen rundlichen Nebelfleck mit einem helleren Zentrum wahrnehmen: das ist der Kugelsternhaufen M15. Man braucht ein Fernrohr ab 10 cm Öffnung, um M15 bei 100facher Vergrößerung in Einzelsterne aufgelöst sehen zu können: das ist ein eindrucksvoller Anblick.
Schwenkt man nun das Fernrohr von Scheat aus 4° nach Nordwesten, stößt man auf den 3m hellen Stern Matar (Eta Pegasi). Ca. 5° nordnordwestlich von Matar liegt die Spiralgalaxie NGC 7331. Diese 10m helle Galaxie kann man in kleinen Fernrohren nicht leicht sehen, denn sie ist ca. 65 Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Hier ist ein lichtstarkes Dobson-Teleskop das ideale Beobachtungsgerät. Das Licht dieser Galaxie, das wir heute in unseren Fernrohren auffangen, verließ diese Galaxie, als auf der Erde noch die Dinosaurier herrschten.

 

Wassermann

Das Sternbild Wassermann liegt in einem Himmelsareal, das südlich des 1,8m hellen Sterns Enif (Sternbild Pegasus) liegt und sich nördlich und östlich des Sternbilds Steinbock erstreckt.
Da dieses Himmelsareal keine hellen Sterne enthält, ist das Sternbild Wassermann ein unauffälliges Sternbild. Dennoch sollte man es kennen, denn hier liegen mehrere sehenswerte Beobachtungsobjekte, die man von einem dunklen Standort aus gut beobachten kann.
Ca. 4,5° nördlich des 2,9m hellen Sterns Mesarthim (Beta Aquarii) kann man mit einem Fernglas 10x50 einen rundlichen Nebelfleck wahrnehmen. Das ist der Kugelsternhaufen M2. Bereits in einem kleinen Fernrohr von 6 cm Öffnung erscheint der 6,5m helle M2 sechs Bogenminuten großer matter Nebel mit einem hellen Zentralbereich. Um M2 bis fast zu seinem Zentrum in Einzelsterne aufgelöst zu sehen, braucht man Fernrohre ab 15 cm Öffnung, bei Vergrößerungen ab 150fach.
Der Planetarische Nebel NGC 7009 liegt ca.1, 3° westlich der 4,5 m hellen Sterns Ny Aquarii. In einem Fernglas 10x50 erscheint NGC 7009 als ein 8m heller, leicht grünlicher Stern. Im Fernrohr sieht man ihn bei einer Vergrößerung ab 50fach als ein grünliches Scheibchen. Da NGC 7009 eine hohe Flächenhelligkeit hat, kann man ihn bei guter Luftruhe sogar im kleinen Fernrohr bei hoher Vergrößerung erfolgreich betrachten. NGC 7009 ist unter dem Namen „Saturnnebel“ bekannt, doch die seitlichen Nebelfortsätze, denen NGC 7009 eine Ähnlichkeit mit dem Anblick Saturns verdankt, kann man nur in Fernrohren ab 15 cm Öffnung unter sehr guten Beobachtungsbedingungen wahrnehmen.

Schaut man mit einem lichtstarken Fernglas bei mondlos sternklarem Himmel entlang einer Linie von Ny Aquarii zu Dabih (Beta Capricornis), tritt nach dem ersten Drittel dieser Strecke ein kleiner schwacher Nebel ins Blickfeld. Im kleinen Fernrohr zeigt er sich als ein matter Nebelball. In Fernrohren großer Öffnung kann man den Randbereich des Nebelballs in einzelne Sterne aufgelöst sehen. Das ist der Kugelsternhaufen M72, er ist über 60.000 Lichtjahre von uns entfernt.
Ca. 45 ° nordöstlich des 3,7m hellen Sterns Phi Aquarii kann man im Fernglas ein 7,8m helles Sternchen sehen. Beobachtet man es im Laufe des Monats regelmäßig, fällt bald auf, dass es sehr gemächlich in westliche Richtung wandert. Das Sternchen ist der Planet Neptun. Er erreicht seine diesjährige Oppositionsstellung am 13. September und kann während der ganzen Nacht bis zum Beginn der Morgendämmerung betrachtet werden. In Fernrohren großer Öffnung bei hoher Vergrößerung zeigt sich Neptun als blassblaues Scheibchen von 2,5 Bogensekunden Durchmesser. Er ist über 4,3 Milliarden Kilometer von uns entfernt.

 

Fische

Das Sternbild Fische liegt südlich des Sternbilds Pegasus. Da sämtliche Sterne des Sternbilds schwach sind, ist das Sternbild am aufgehellten Stadthimmel in der Regel nicht wahrnehmbar. Der Hauptstern des Sternbilds Fische heißt Alrischa (Alpha Piscium). Er ist nur 4m hell. In Fernrohren großer Öffnung erweist sich Alrischa bei hoher Vergrößerung als ein sehr enger Doppelstern, der Winkelabstand seiner beiden Partnersternen beträgt nur eine Bogensekunde.
Ca. 12° nordwestlich von Alrischa liegt der 5,2m helle Doppelstern Zeta Piscium. Bereits im kleinen Fernrohr kann man Zeta schön in seine beiden weißen Partnersterne aufgelöst sehen.
Ca. 1,2° östlich des 3,6m hellen Sterns Eta Piscium liegt die 9m helle Galaxie M74. Im kleinen Fernrohr ist nur der kleine helle Kern dieser Spiralgalaxie wahrnehmbar, er sieht dann wie ein Stern aus. Daher nehmen viele Beobachter M74 nicht wahr, weil sie den Kern der Galaxie für einen Stern halten. M74 hat eine ausgedehnte Halo, die man jedoch nur unter einem sternklaren Neumondhimmel in Fernrohren ab 15 cm Durchmesser bei niedrigster Vergrößerung erahnen kann.
Da das Sternbild Fische abseits des Milchstraßenbandes liegt, gibt es in dem Sternbild keine Offenen Sternhaufen. Wenn man jedoch an einem dunklen Beobachtungsplatz steht und dort an einem mondlos sternklaren Himmel mit einem lichtstarken Dobson-Teleskop großer Öffnung beobachtet, kann man in diesem Sternbild viele schwache Galaxien wahrnehmen. Sie sind bis zu 12m hell und liegen bis zu 100 Millionen Lichtjahre von uns entfernt.

 

Widder

Unterhalb des Sternbilds Andromeda liegt das kleine Sternbild Widder. Man kann es sehr einfach finden, da seine beiden Hauptsterne, der 2,0m helle Hamal (Alpha) und der 2,6m helle Sheratan (Beta) auch am durch künstliche Lichtquellen aufgehellten Stadthimmel gut wahrnehmbar sind.

Ca. 10° östlich von Hamal finden wir den 3,7m hellen Stern 41 Arietis. Im Fernrohr zeigt, sich 41 Arietis als ein Dreifachstern. Wenig südlich von Sheratan finden wir den 3,9m hellen Stern Mesarthim (Gamma). Mesarthim zeigt sich im Fernrohr als ein markanter Doppelstern: seine beiden Partnersterne sind weiß und stehen in 7 Bogensekunden Abstand voneinander.
Vor 2300 Jahren lag der Frühlingspunkt südlich von Mesarthim. Heute befindet sich der Frühlingspunkt ca. 37° weiter im Westen, am westlichen Rand des Sternbilds Fische. Er ist aufgrund der Präzessionsbewegung der Erdachse dorthin gewandert. Darum steht heute die Sonne zur Wintersonnenwende nicht mehr im Sternbild Steinbock, sondern im Sternbild Schütze, und zur Sommersonnenwende steht sie nicht mehr im Sternbild Krebs, sondern im Sternbild Stier. 
Am mondlos sternklaren Landhimmel kann man ca. 1,5° östlich von Mesarthim in Fernrohren ab 20 cm Öffnung die Spiralgalaxie NGC 772 sehen. Wenn man sich die Zeit zum Schauen nimmt, kann man in einem solchen Fernrohr den kleinen Kern und die diesen umhüllende, ausgedehnte leuchtschwache Halo von NGC 772 wahrnehmen. Diese Galaxie liegt ca. 130 Millionen Lichtjahre von uns entfernt.
Ein sehenswertes Beobachtungsobjekt im Sternbild Widder ist derzeit Uranus. Der ferne Planet strebt hier seine diesjährige Oppositionsstellung entgegen, die er am 5. November erreichen wird. Man findet ihn ca. 11,5° südöstlich von Hamal.  
Steht man unter einem dunklen Landsternenhimmel, kann man Uranus zuweilen mit dem bloßen Auge sehen. Mit einem Fernglas kann man den 5,6m hellen Planeten schnell auffinden. Im Amateurfernrohr erscheint Uranus als ein kleines, olivgrünes Scheibchen von 3,7 Bogensekunden Durchmesser.

 

Walfisch

Südlich des Sternbilds Widder sieht man den 2,5m hellen Stern Menkar (Alpha Ceti). Menkar ist der Hauptstern des Sternbilds Walfisch. Er stellt im Sternbild den Kopf des sagenhaften Seeungeheuers Cetus dar. Das Sternbild wurde in der Antike erfunden, um an die klassische Perseus-Sage zu erinnern. Ihr zufolge wurde Cetus von Perseus getötet, um die jungfräuliche Prinzessin Andromeda davor zu retten, von Cetus gefressen zu werden. Andromeda war die bildschöne Tochter der eitlen Königin Cassiopeia, ihr Vater war König Cepheus, und Pegasus war das geflügelte Pferd, welches der Leib der Medusa im Sterben gebar, nachdem Perseus ihr mit seinem Zauberschwert den Kopf abgeschlagen hatte: Diese Sagengestalten wurden in der Antike als Sternbilder am Himmel verewigt, und wir kennen sie bis heute.
Im Sternbild Walfisch markiert der 2m helle Stern Deneb Kaitos (Beta Ceti) den Schwanz des Walfisches. Beta ist ein Roter Unterriese in ca. 65 Lichtjahren Entfernung.
Der wohl berühmteste Stern des Sternbilds Walfisch ist Mira (Omicron Ceti). Mira ist ein langperiodisch veränderlicher Roter Riese, dessen visuelle Helligkeit im Maximum 2m erreicht, während sie im Minimum unter 8m fallen kann. Während seines Helligkeitsminimums ist Mira für das bloße Auge unsichtbar. Mira erreichte im Juni 2020 ihr Minimum. Das nächste Maximum wird sie im Januar 2022 durchlaufen.

Da das Sternbild Walfisch abseits des Milchstraßenbandes liegt, gibt es in dem Sternbild weder auffällige Offene Sternhaufen noch Sternentstehungsgebiete. In einer mondlos sternklaren Nacht kann man hier jedoch einige relativ helle Galaxien beobachten. Die 8,9m helle Spiralgalaxie M 77 liegt ca. 3,15° südlich von Gamma Ceti. Im kleinen Fernrohr ist nur ihr heller Kern sichtbar, der wie ein unscharfer Stern erscheint. In größeren Fernrohren kann man bei höherer Vergrößerung um den hellen Kern eine 2 Bogenminuten große Aufhellung wahrnehmen. M77 ist ca. 60 Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Die 8,9 m helle Galaxie NGC 247 können wir ca. 3° südsüdöstlich des Sterns Deneb Kaitos finden. Diese Spiralgalaxie zeigt sich in Kantenlage und erscheint im Fernrohr als ein ca. 10 Bogenminuten langer sehr matter Lichtstreif. Sie ist ca. 11 Millionen Lichtjahre von uns entfernt.
Bei guten Bedingungen kann man diese Galaxien mit großen Dobson-Teleskopen am besten sehen. Mit solchen Teleskopen kann man im Sternbild Walfisch fast ein Dutzend Galaxien beobachten, wenn man weiß, wie man sie findet.

 

 

Andromeda

Steht man unter einem klaren Sternenhimmel fernab von den Lichtglocken der Städte, kann man über sich das schimmernde Band der Milchstraße sehen, das von Ost nach West imposant über den Himmel verläuft. Nordöstlich des Sternbilds Pegasus liegt in das Milchstraßenband eingebettet das Sternbild Andromeda. Das auffälligste Element des Sternbilds ist die Sternenkette, die vom Stern Alpheratz (Alpha Andromedae) über die Sterne Delta und Mirach (Beta) bis zum Stern Alamak (Gamma Andromedae) reicht. Das Sternbild Andromeda ist jedoch viel umfangreicher als diese Sternkette, es ist eines der größten Sternbilder am Himmel.
Der 2,3m helle Stern Alamak (Gamma Andromedae) ist ein sehenswerter Doppelstern, den man auch in kleinen Fernrohren bei hoher Vergrößerung getrennt sehen kann. Der hellere Partnerstern leuchtet orange, der schwächere Partnerstern erscheint bläulich.
Südlich des Sterns Alamak liegt der große Offene Sternhaufen NGC 752. Man kann ihn wegen seiner Größe nur mit einem Fernglas oder im kurzbrennweitigen Fernrohr vollständig betrachten. In Fernrohren kleiner Öffnung kann man in NGC 752 ca. 60 Sterne sehen, darunter sind einige Doppelsterne mit schönem Farbkontrast.
Beim 4,5m hellen Sterns Ny Andromedae kann man unter einem sternklaren Landhimmel mit bloßem Auge das Zentrum der Andromeda-Galaxie M31 sehen. Da der Winkeldurchmesser dieser Galaxie ca. 4° beträgt, kann man sie nur in Ferngläsern und in lichtstarken Fernrohren kurzer Brennweite bei niedrigsten Vergrößerungen vollständig überblicken. In das Gesichtsfeld von Fernrohren mit langer Brennweite passt nur die helle Zentralregion dieser Galaxis hinein. M31 hat zwei kleine elliptische Begleitgalaxien: NGC 205 und M32. M32 liegt in M31 eingebettet, nahe zum Kern von M31 und sieht hier wie ein unscharfer Vordergrundstern aus, NGC 205 liegt als eine kleine matte Ellipse ca. 35 Bogenminuten nördlich des Kerns von M31.  
Ca. 4,5° östlich des 3,6m hellen Sterns Omikron Andromedae kann man im Fernrohr den 8,3m hellen Planetarische Nebel NGC 7662 beobachten. Im Fernglas sieht man ihn als bläuliches Sternchen. Im Fernrohr zeigt NGC 7662 bei hoher Vergrößerung eine blaue ringförmige Struktur mit einem Durchmesser von einer Winkelminute. NGC 7662 ist auch unter dem Namen „Blauer Schneeball“ bekannt.

 

Dreieck

Südlich des Sternbilds Andromeda liegt das kleine Sternbild Dreieck. Es ist einfach zu finden, denn es besteht aus drei nicht sehr hellen Sternen, die ein spitzwinkliges Dreieck bilden. An der Spitze des Dreiecks liegt der 3m helle Stern Metallah (Alpha Trianguli). Er liegt ca. 11° unterhalb des Sterns Mirach (Beta Andromedae).
In diesem unauffälligen Sternbild liegt die 5,5m helle Spiralgalaxie M33, wenige Grad nordwestlich von Metallah. M33 bedeckt am Himmel eine Fläche, deren Winkeldurchmesser doppelt so groß ist wie die des Vollmonds. Trotz ihrer enormen Ausdehnung haben viele Amateurastronomen M33 noch nie gesehen, da die Flächenhelligkeit dieser Galaxie nur 14mag/arcmin² beträgt. Will man M33 in ihrer ganzen Ausdehnung wahrnehmen, muss der Nachthimmel mondlos und sternklar sein, mit sehr guter Durchsicht, und dazu muss man ein Beobachtungsgerät mit möglichst viel Öffnung bei niedriger Vergrößerung einsetzen. In einem Fernglas 10x50 kann man bestenfalls der schwache Kernbereich der Galaxie wahrnehmen, und in Fernrohren mittlerer Größe kann man zusätzlich das in die Galaxie eingebettete große Sternentstehungsgebiet NGC 604 als mattes Nebelfleckchen wahrnehmen. M33 liegt ca. 2,7 Millionen Lichtjahre von uns entfernt.

 

Überblick gegen 4:00

Gegen 4:00 steht der Stern Wega niedrig über dem Westhorizont, und im Südwesten verschwindet das Sternbild Wassermann allmählich im Horizontdunst. Im Südosten ist das Sternbild Orion aufgegangen. Über dem Sternbild Orion kann man die beiden Sternenketten des Sternbilds Zwillinge sehen, und über dem Sternbild Zwillinge sieht man das markante Sternenfünfeck des Sternbilds Fuhrmann, und daneben das Sternbild Stier mit seinem dreieckigen Sternhaufen der Hyaden um den Stern Aldebaran, und seinem kleinen, aber markanten Plejaden-Sternhaufen. Unterhalb des Sternbilds Zwillinge leuchtet bereits der helle Stern Procyon. Dass Procyon bereits sichtbar ist zeigt an, dass der helle Stern Sirius bald aufgehen wird. Eigentlich ist ja noch Sommer, aber nun sehen wir bereits die Wintersternbilder aufgehen. In drei Monaten ist ja schon Weihnachten!

 

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Abschluss

Wenn man die Zeit der Beobachtung endet, steht man vor der Aufgabe, die Geräte abzubauen, und alles sorgfältig und sicher im Auto zu verstauen. Anschießend muss man überprüfen, ob man am Beobachtungsplatz etwas vergessen hat, und dass man den Beobachtungsplatz sicher in ordentlichem Zustand hinterlässt. Diese Aufgabe bei Dunkelheit, Kälte und Müdigkeit zu erfüllen, erfordert gute Planung, Umsicht und Konzentration, denn es besteht immer das Risiko, dass einem dabei ein schweres taunasses Teil aus den Händen rutscht, hinfällt und kaputt geht, oder dass Kleinteile in der Dunkelheit verloren gehen.

Hat man endlich alles sicher und übersichtlich verstaut, und vom Beobachtungsplatz alle dort übersehenen Kleinteile, Kleidungstücke etc. aufgesammelt, sollte man noch einmal in den Himmel schauen und den Blick schweifen lassen, und Abschied nehmen. Eine gelungene Beobachtungsnacht verdient einen guten Abschluss.

Danach steht in der Regel die Fahrt in die heimischen Gefilde an. Die Straßen liegen nun verlassen in der Dunkelheit, mit dichtem Verkehr muss man nun nicht rechnen, aber auf den kurvenreiche Straßen durch die nächtlichen Wälder kann jederzeit im Scheinwerferlicht ein unaufmerksames Reh plötzlich auf die Straße treten, oder eine Nebelbank könnte die Sicht versperren. Daher muss man trotz aller Müdigkeit stets mit Umsicht fahren, um heil und unbeschwert daheim anzukommen.

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