Der Sternenhimmel im Mai

Der Sternenhimmel im Mai 2019

Am 1. Mai geht die Sonne gegen 21:00 unter. Am 2. Mai geht sie gegen 6:00 wieder auf. Astronomisch dunkel wird es am 1. Mai jedoch erst gegen 23:30, und am 2. Mai endet die astronomische Dunkelheit bereits um 3:45. Die Nacht ist am Monatsanfang somit nur ca. vier Stunden lang astronomisch dunkel. Am Monatsende tritt in unseren Breiten keine astronomische Dunkelheit mehr auf, weil die Sonne dann nicht mehr tief genug unter den Nordhorizont sinkt.  

Obwohl die Sonne im Mai tagsüber hoch am Himmel steht, sind die Mainächte oft unerfreulich kühl. In der zweiten Nachthälfte kann es unter sternklarem Nachthimmel manchmal sogar noch Bodenfrost geben. In den kühlen Nächten können sich in Tälern und über Äckern und Wiesen nach Mitternacht Bodennebel bilden. Höherliegende Plätze bleiben jedoch meist nebelfrei und sind in solchen Fällen für Himmelsbeobachtungen bestens geeignet. Der Platz muss jedoch einen guten Schutz vor kaltem Wind bieten, der einem Tränen in die Augen treiben und Beobachtungen unmöglich machen kann.  

Wenn man die lokale Wettervorhersage verfolgt, kann man sich kurzfristig über kommende Phasen mit gutem Beobachtungswetter informieren und sie für seine Beobachtungen nutzen.

Am 5. Mai ist Neumond im Sternbild Widder. Vollmond ist am 16. Mai im Sternbild Waage.

Der 1,6m helle Mars ist im Mai bis 22:00 zu sehen, der -2,4m helle Jupiter geht vor Mitternacht auf. Der 0,5m helle Saturn kann ab 2:00 im Sternbild Schütze beobachtet werden. Vor Beginn der Morgendämmerung kann man sein Fernrohr über dem Osthorizont im Sternbild Wassermann auf den Neptun richten.

Venus ist mit etwas Glück vor dem Sonnenaufgang tief am Morgendämmerungshimmel im Horizontdunst sichtbar.

Man braucht einen windgeschützten Beobachtungsort, wo einen kein Streulicht stört und wo man sein Beobachtungsgerät ohne Störung einsetzen kann. Das Beobachtungsgerät muss sicher stehen und gut kollimiert sein, damit es seine bestmögliche Leistung bringen kann. Man muss es im Dunkeln sicher aufbauen, bedienen und abbauen können. Man sollte wissen, welche Objekte man mit seinem Gerät erfolgreich beobachten kann, und wie man diese Objekte sicher auffinden kann. Man sollte sich warm anziehen, damit einen die Kälte nicht dazu zwingen kann, die Beobachtung vorzeitig abzubrechen.  

Im Amateurfernrohr sehen Kugelsternhaufen, Galaxien, Planetarische Nebel und Galaktische Nebel sehr viel unspektakulärer aus, als man sie von vielen Astrofotografien kennt. Im Amateurfernrohr kann man sie jedoch mit dem eigenen Auge wahrnehmen und sieht das Licht, das von diesen Himmelsobjekten bis zu unserem Fernrohr viele Jahre, Jahrtausende und Jahrmillionen unterwegs war.

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