Der Mond im aktuellen Verlauf

Am Abend des 1. April sehen wir die junge Mondsichel im Sternbild Stier.
Am 3. April zieht der Mond auf seiner Bahn in das Sternbild Zwillinge, hier ist am Abend dieses Tages Halbmond. Am Abend des 4. Aprils erreicht der zunehmende Mond das Sternbild Krebs. Am 6. April zieht er in das Sternbild Löwe.
Am 9. April wandert er in das Sternbild Jungfrau. Hier passiert der fast volle Mond am 10. April um 22.40 den Planeten Jupiter im nördlichen Abstand von 1,5°. Am 11. April ist im Sternbild Jungfrau Vollmond.
Am 13. April kann man den Mond im Sternbild Waage sehen. Hier zieht er am 14. April von 1:43 – 3:05 über den 3,9m hellen Stern Gamma Librae hinweg. Der Stern ist ein Roter Riesenstern in 156 Lichtjahren Entfernung.
Am 15. April zieht der Mond in das Sternbild Schlangenträger. Hier durchläuft er den erdfernsten Punkt seiner Bahn.
Am 17. April kann man ihn gegen 3:30 ca. 4,5° östlich des 0,4m hellen Saturns sehen. Am 19. Mai erreicht der abnehmende Mond das Sternbild Steinbock. DAnach wechselt er in das Sternbild Wassermann.
Am 23. April kann man gegen 6:00 die schmale Sichel des abnehmenden Mondes niedrig über dem Osthorizont westlich der -4,5m hellen Venus beobachten. In den folgenden Tagen wandert der Mond unauffällig aus dem Sternbild Wassermann durch das Sternbild Fische in das Sternbild Walfisch. Hier ist am 26. April Neumond.
Am 27. April zieht der Mond in das Sternbild Widder und weiter in das Sternbild Stier. Hier durchläuft er den erdnächsten Punkt seiner Bahn.
Am 28. April verdeckt er von 20:16 – 21:11 den 0,8m hellen Stern Aldebaran. Da die Sonne zu Beginn der Verdeckung des Sterns noch nicht untergegangen ist, ist das Ereignis nicht mit dem bloßen Auge nicht wahrnehmbar. Man benötigt ein Fernrohr mit hoher Vergrößerung, um die sehr plötzliche Abdeckung des Sterns durch den dunklen Mondrand erleben zu können. Am 30. April überquert der zunehmende Mond die Grenze zum Sternbild Orion.

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Über den Autor Günther Bendt

Günther Bendt ist Jahrgang 1951, Diplompädagoge und Ingenieur für Physikalische/Biomedizinische Technik.  Er arbeitete in internationalen Unternehmen der Medizintechnik und war zuletzt mehrere Jahrzehnte Technischer Redakteur in einem Telekommunikationsunternehmen. Seit dem Sommer 2016 ist er im Ruhestand.

Als KInd erlebte er unerwartet eine Mondfinsternis, das weckte sein Interesse an der Astronomie. Seit 1997 macht er Führungen für Besuchergruppen der Volksternwarte Aachen. Er  ist aktives Mitglied im Arbeitskreis Astronomie der Sternwarte. Seit 2000 wartet er die technische Ausstattung der Sternwarte.
Bei Astronomie.de erstellt er seit 2004 u. a. die monatliche Himmelsvorschau. Seit 2008 präsentiert er im Arbeitskreis Astronomie seine monatlichen „Neuigkeiten aus der Astronomie“.

Als astronomischer Betreuer hat Günther Bendt seit 2009 diverse Reisegruppen für Astronomie.de und für andere Veranstalter auf Sonnenfinsternisreisen nach China und Australien, zum Venustransit auf Island sowie zu diversen Polarlichtbeobachtungen im winterlichen Lappland begleitet. Auf vier Kontinenten hat er bislang sechs Totale Sonnenfinsternisse erlebt. 

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