Space - Das Weltraum-Magazin - Heft 1 / 2017

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Gegenüber den größten bekannten Objekten im Universum erscheint unsere Milchstraße geradezu zwergenhaft: So hat die Riesengalaxie IC 1101 einen Durchmesser von bis zu sechs Millionen Lichtjahren. Damit ist das galaktische Monster 50-mal größer und 2000-mal massereicher als unsere Heimatgalaxis. Derartige Riesenstrukturen geben den Experten noch einige Rätsel auf. Für unsere Titelgeschichte „Riesen-Galaxien“ sprachen wir mit Wissenschaftlern vom deutschen Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik.

Mit 100.000 Lichtjahren im Durchmesser – das ist ungefähr sechs Milliarden mal die Entfernung zwischen  Erde und Sonne – ist die Milchstraße wirklich kein kleines kosmisches Gebilde.  Doch gegenüber den größten bekannten Objekten im Universum erscheint unsere Heimatgalaxis  geradezu zwergenhaft: Der Riesengalaxie IC 1101 zu Beispiel hat einen Durchmesser von, je nach Betrachtungsweise, vier bis sechs Millionen Lichtjahren und beherbergt die atemberaubende Anzahl von einer Billion Sterne. Damit ist das galaktische Monster 50-mal größer und satte 2000-mal massereicher als die Milchstraße.

Obwohl Objekte dieser Größe relativ leicht zu lokalisieren sind, IC 1101 wurde bereits 1790 vom britischen Astronomen Frederick William Herschel I. entdeckt, geben solche Riesenstrukturen  den Experten noch einige Rätsel auf. Wie sind sie so groß geworden? Was bildete sich zuerst, die supermassiven Schwarzen Löcher in ihrem Zentrum oder die galaktische Struktur außen herum?  Für unsere Titelgeschichte sprachen wir über dieses Thema mit der Wissenschaftlerin Dr. Alessia Longobardi vom deutschen Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik.

Das Universum beherbergt noch viele andere Phänomene, die wir uns nicht erklären können. Und immer wenn wir denken, ein Rätsel gelöst zu haben, tun sich eine Menge neuer Fragen auf. Keiner weiß das wohl besser, als Brian Greene. Der US-amerikanische Physiker und Autor des Buches „Das elegante Universum“ glaubt, dass es zusätzliche Dimensionen und multiple Universen gibt. Im Interview lassen wir uns von dem Anhänger der String-Theorie erklären, warum unser Kosmos aus einer Symphonie aus vibrierenden Fäden bestehen könnte.

Um handfeste wissenschaftliche Ergebnisse geht es in unserem Gespräch mit Scott Spencer vom New-Horizons-Projekt.  Nach dem erfolgreichen Vorbeiflug der Sonde an Pluto im letzten Jahr hat die NASA nun einer Verlängerung der Mission um weitere fünf Jahre zugestimmt. Der US-Forscher erklärt, was New Horizons bisher entdeckt hat und warum der Kuipergürtel für die Wissenschaftler so interessant ist.

 

Themen:

Der US-amerikanische Physiker und Buchautor Brian Greene über zusätzliche Dimensionen und multiple Universen.

Dunkle Energie: Wie Forscher dem größten Geheimnis des Universums auf die Schliche kommen wollen

Supernova-Kandidaten: Diese kosmischen Explosionen stehen demnächst auf dem Plan

Die Erde nebenan: Willkommen auf Proxima b – einem Geschwisterplaneten der Erde

New-Horizons-Projekt: Was die Sonde bisher entdeckt hat und warum der Kuipergürtel für die Wissenschaftler so interessant ist.

 

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