Astronomie.de - Aktuelles aus der Astronomie https://www.astronomie.de/rss_newsticker.xml Astronomie.de - Aktuelles aus der Astronomie de_DE Astronomie.de Sat, 17 Nov 2018 00:00:04 +0100 Sat, 17 Nov 2018 00:00:04 +0100 TYPO3 EXT:news news-4590 Tue, 13 Nov 2018 17:00:29 +0100 Wie kosmische Spiralen entstehen https://www.astronomie.de/neuigkeiten/wie-kosmische-spiralen-entstehen/ Die Spiralarme der etwa 400 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie UGC 3825 sind durch Dichtewellen entstanden. Das zeigen Beobachtungen eines Astronomenteams aus Großbritannien und den USA. Es ist das erste Mal, dass Forscher die... „Es ist immer noch eine offene Frage, wie sich die Spiralarme in Galaxien genau bilden“, erläutern Thomas Peterken von der University of Nottingham in Großbritannien und seine Kollegen. „Wir nehmen gemeinhin an, dass zumindest in Galaxien mit zwei symmetrischen Spiralarmen langsam in der Galaxienscheibe umlaufende Dichtewellen die Ursache sind.“ Bei solchen Dichtewellen handelt es sich – ähnlich wie bei Schallwellen, nur in viel größerem,...

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news-4576 Wed, 24 Oct 2018 21:03:17 +0200 Blick ins Herz der Sonne https://www.astronomie.de/neuigkeiten/blick-ins-herz-der-sonne/ Ein 1400 Meter unter dem italienischen Gebirgsmassiv Gran Sasso untergebrachter Detektor hat einem internationalen Forscherteam den bislang besten Blick in das Herz der Sonne ermöglicht: Das Experiment Borexino lieferte erstmals ein einheitlich... „Neutrinos sind ein einzigartiges Werkzeug der Sonnenphysik“, so die Forscher. Denn mit ihren Teleskopen können Astronomen nur die Oberfläche der Sonne beobachten – und dort kommt die im Sonnenkern erzeugte Energie erst nach hunderttausend Jahren an. Im Gegensatz dazu können bei der Kernfusion entstehende Neutrinos die Sonnenmaterie nahezu ungehindert durchdringen, sie ermöglichen also einen direkten Blick ins Herz der Sonne. Denn Neutrinos...

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news-4571 Fri, 19 Oct 2018 17:29:00 +0200 Schwache Supernova – doppelter Neutronenstern https://www.astronomie.de/neuigkeiten/schwache-supernova-doppelter-neutronenstern/ Darauf haben Astronomen lange gewartet: Erstmals wurden sie Zeugen der Entstehung eines engen doppelten Neutronensterns. Jedenfalls ist das die wahrscheinlichste Erklärung für eine ungewöhnlich schwache, dafür aber schnell ablaufende Supernova, die... „Wir haben die Explosion des massereichen Kerns eines Sterns gesehen – aber nur sehr wenig Materie, die ins All ausgestoßen wurde“, berichtet Team-Mitglied Mansi Kasliwal vom Forschungsinstitut Caltech in den USA. „Wir bezeichnen das als ultra-entblößte Supernova. Die Existenz solcher Sternexplosionen wurde seit langem vorhergesagt. Aber dies ist die erste überzeugende Beobachtung des Kollapses eines massereichen Sterns, dem zuvor derart viel...

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news-4567 Tue, 16 Oct 2018 17:03:00 +0200 Büßereis auf Jupitermond Europa https://www.astronomie.de/neuigkeiten/buessereis-auf-jupitermond-europa/ Auf der Oberfläche des Jupitermonds Europa gibt es möglicherweise große, scharfkantige Eisformationen. Solche landläufig als „Büßereis“ oder „Zackenfirn“ bezeichneten Gebilde kommen auf der Erde in Hochgebirgen der Tropen und Subtropen vor, in... Die Oberfläche des Jupitermonds Europa ist von einer kilometerdicken Eiskruste bedeckt, unter der sich ein tiefer Ozean aus Wasser verbirgt. Insbesondere die Frage, ob in diesem Ozean Leben entstanden ist, macht Europa zu einem Wunschziel künftiger Raumfahrtmissionen. „Die bisherige Untersuchungen der Eiskruste gingen von der Vorstellung aus, sie sei auf der für Lander interessanten Skala eben und glatt“, schreiben Daniel Hobley von der Cardiff...

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news-4580 Wed, 26 Sep 2018 19:10:00 +0200 Materiestrahl trotz starkem Magnetfeld https://www.astronomie.de/neuigkeiten/materiestrahl-trotz-starkem-magnetfeld/ Der Neutronenstern Sw J0243 besitzt nicht nur ein extrem starkes Magnetfeld von über einem Teragauss, sondern zeigt außerdem im Radiobereich eindeutige Anzeichen für die Entstehung eines Jets, also eines gebündelten Materiestrahls. Das zeigen... „Bei allen Arten von Schwarzen Löchern und Neutronensternen konnten wir die Entstehung von Jets beobachten“, erläutern Jakob van den Eijnden von der Universität Amsterdam in den Niederlanden und seine Kollegen die bisherige Situation, „außer bei Neutronensternen mit starken Magnetfeldern.“ Das habe zu der Entwicklung theoretischer Modelle geführt, in denen solche starken Magnetfelder eines Neutronensterns die Entstehung von Jets unterbinden.

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news-4562 Tue, 25 Sep 2018 20:33:58 +0200 Aufruhr in der Milchstraße https://www.astronomie.de/neuigkeiten/aufruhr-in-der-milchstrasse/ Vor einigen hundert Millionen Jahren flog die Sagittarius-Zwerggalaxie knapp an der Milchstraße vorbei – und diese Begegnung hinterließ Spuren in der Bewegung der Sterne in unserer Galaxie. Das zeigt die Analyse extrem präziser Positions- und... „Als wir auf die deutlichen Strukturen in den Daten stießen, waren wir zunächst geschockt und vermuteten Fehler in den Daten als Ursache“, sagt Teresa Antoja von der Universität Barcelona in Spanien, eine der beteiligten Forscher. Doch eine Vielzahl von Tests bestätigte die Echtheit der Muster. Antoja und ihre Kollegen hatten die Verteilung der Sterne bezüglich ihrer Positionen und Geschwindigkeiten untersucht, im so genannten Phasenraum. Die...

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news-4581 Mon, 24 Sep 2018 19:13:00 +0200 Es staubt auf Titan https://www.astronomie.de/neuigkeiten/es-staubt-auf-titan/ Auf dem Saturnmond Titan gibt es zu bestimmten Jahreszeiten Staubstürme. Das zeigt die Auswertung von Infrarotaufnahmen der US-amerikanischen Raumsonde Cassini aus den Jahren 2009 und 2010 durch ein internationales Forscherteam. Titan ist neben Erde... „Zur Zeit der Frühlings-Tagundnachtgleiche in den Jahren 2009/2010 beobachtete Cassini drei unterschiedliche, kurzlebige spektrale Aufhellungen in der Äquatorregion“, berichten Marie-Soledad Rodriguez von der Universität Paris in Frankreich und ihre Kollegen. „Unsere Analyse der Spektraldaten von Cassini, unsere Modellierung des Strahlungstransports in der Atmosphäre, sowie unsere Simulationen der Titan-Atmosphäre zeigen, dass diese Aufhellungen...

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news-4554 Mon, 10 Sep 2018 18:04:51 +0200 Jupiters seltsames Magnetfeld https://www.astronomie.de/neuigkeiten/jupiters-seltsames-magnetfeld/ Das Magnetfeld des Riesenplaneten Jupiter unterscheidet sich deutlich von den Magnetfeldern aller anderen Planeten im Sonnensystem. Das zeigen die von einem Forscherteam aus den USA und Dänemark ausgewerteten Messungen der US-amerikanischen Raumsonde... „Wie diese Schichten sich auf den Dynamo-Effekt auswirken, hängt von ihrer Stabilität gegen die Konvektion ab“, schreiben Kimberley Moore von der Harvard University in den USA und ihre Kollegen. Die Bewegungen in der dichten Atmosphäre des Planeten werden nicht nur durch die von außen eingestrahlte Sonnenenergie angetrieben, sondern ganz wesentlich auch durch aufsteigende Wärme aus dem heißen Inneren Jupiters. Wie sich diese Konvektion auf das...

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news-4549 Tue, 28 Aug 2018 12:22:00 +0200 Jupiter hatte Wachstumsstörungen https://www.astronomie.de/neuigkeiten/jupiter-hatte-wachstumsstoerungen/ Jupiter, der größte Planet unseres Sonnensystems, ist im Verlauf einer zwei Millionen Jahre dauernden Phase erheblich langsamer gewachsen als zuvor angenommen. Das zeigt ein theoretisches Modell der Jupiter-Entstehung eines Forscherteams aus der... „Sehr genaue Messungen von Isotopen in Meteoriten haben jüngst gezeigt, dass es im jungen Sonnensystem zwei unterschiedliche Reservoire von kleinen Gesteinskörpern gab“, erläutern Yann Albert von der Universität Bern und seine Kollegen. „Diese Reservoire waren offenbar von einer bis drei Millionen Jahre nach der Entstehung der Sonne voneinander separiert.“ Die Trennung, so die gängige Erklärung, lag an der wachsenden Anziehungskraft des sich...

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news-4528 Thu, 16 Aug 2018 20:05:33 +0200 Exoplanet mit eisenhaltiger Luft https://www.astronomie.de/neuigkeiten/exoplanet-mit-eisenhaltiger-luft/ Mit einer Temperatur von 4000 Kelvin ist der 650 Lichtjahre entfernte Exoplanet KELT-9b der heißeste Planet, den die Astronomen bislang kennen. Einem Forscherteam aus der Schweiz, Großbritannien, Italien und Spanien gelang es jetzt, Eisen und Titan... „Der Planet ist ein einzigartiges Laboratorium für die Analyse der atmosphärischen Evolution unter dem Einfluss der extremen Strahlung eines nahen Sterns“, erklärt David Ehrenreich von der Universität Genf, einer der beteiligten Forscher. KELT-9b umkreist seinen Zentralstern alle 36 Stunden in einem Abstand von etwa fünf Millionen Kilometern – einem Dreißigstel des Abstands Erde-Sonne. Zudem ist der Zentralstern mit einer Oberflächentemperatur...

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news-4525 Sun, 12 Aug 2018 20:05:41 +0200 Der König der Monde https://www.astronomie.de/neuigkeiten/der-koenig-der-monde/ der Königsplanet, sondern auch der König der Monde: Ein internationales Astronomenteam unter der Leitung von Scott Sheppard von der Carnegie Institution of Science in Washington meldet die Entdeckung von zehn weiteren Begleitern des größten Planeten... Es handelt sich um einen Zufallsfund: Sheppard und seine Kollegen waren eigentlich auf der Pirsch nach anderer Beute. Mit einem Großteleskop, dem vier Meter großen Blanco-Spiegel des Inter-American Observatory auf dem Cerro Tololo in Chile, waren die Forscher auf der Suche nach einem weiteren großen Planeten weit draußen in unserem Sonnensystem. „Jupiter befand sich rein zufällig in der Nähe der Himmelsregionen, in denen wir nach diesem weit...

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news-4515 Sat, 07 Jul 2018 22:27:35 +0200 Einstein hat wieder einmal recht https://www.astronomie.de/neuigkeiten/einstein-hat-wieder-einmal-recht/ Die Allgemeine Relativitätstheorie Albert Einsteins beschreibt auch die Umlaufbahnen von Himmelskörpern mit starker Schwerkraft korrekt. Das zeigen genaue Beobachtungen eines Systems aus einem Neutronenstern und zwei Weißen Zwergsternen, die ein... „Einsteins Theorie der Schwerkraft – die Allgemeine Relativitätstheorie – basiert auf der Allgemeingültigkeit des freien Falls“, erläutern Anne Archibald von der Universität Amsterdam und ihre Kollegen. „Demnach ist die Beschleunigung für alle Objekte in einem äußeren Gravitationsfeld gleich groß.“ Dieses Äquivalenzprinzip lässt sich zwar im Labor mit hoher Genauigkeit überprüfen – allerdings nur für kleine Massen. Das lässt die Möglichkeit...

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news-4530 Thu, 05 Jul 2018 08:17:00 +0200 Auch unsere Sonne erzeugt am Ende einen Planetarischen Nebel https://www.astronomie.de/neuigkeiten/auch-unsere-sonne-erzeugt-am-ende-einen-planetarischen-nebel/ Die meisten Sterne erzeugen am Ende ihres Lebens einen Planetarischen Nebel – eine helle Gaswolke, die den sterbenden Stern einhüllt. Doch unsere Sonne nicht, sie enthält zu wenig Masse – so die bisherige Vorhersage der Astronomen. Jetzt korrigiert... „Planetarische Nebel markieren den Übergang von einem Roten Riesen zu einem Weißen Zwerg“, erläutern Krzysztof Gesicki Nicolaus-Copernicus-Universität im polnischen Torun. „Bislang haben die Sternentwicklungsmodelle vorhergesagt, dass Sterne ursprünglich etwa die doppelte Masse unserer Sonnen besitzen müssen, um eine solche hell leuchtende Gashülle zu bilden.“ Das Problem: Helle Planetarische Nebel gibt es auch in elliptischen Galaxien zuhauf –...

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news-4506 Thu, 28 Jun 2018 19:08:02 +0200 Fehlende kosmische Materie aufgespürt https://www.astronomie.de/neuigkeiten/fehlende-kosmische-materie-aufgespuert/ Zwanzig Jahre dauerte die Suche, jetzt endlich wurde ein internationales Forscherteam fündig: Ein wesentlicher Teil der normalen „baryonischen“ Materie verbirgt sich in Form von heißem Gas mit Temperaturen von 100.000 bis 10 Millionen Kelvin in... „Wir wissen seit Jahrzehnten, dass die beobachtete Menge an baryonischer Materie im lokalen Universum 30 bis 40 Prozent geringer ist, als es die Theorie und die Beobachtungen der kosmischen Hintergrundstrahlung voraussagen“, beschreiben Fabrizio Nicastro vom Nationalen Institut für Astrophysik in Italien und seine Kollegen das Dilemma. Dieses Problem der „fehlende Materie“ darf nicht mit der geheimnisvollen „Dunklen Materie“ verwechselt werden....

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news-4502 Tue, 19 Jun 2018 20:13:00 +0200 Gebirgswinde beeinflussen Rotation der Venus https://www.astronomie.de/neuigkeiten/gebirgswinde-beeinflussen-rotation-der-venus/ Heftige Aufwinde an einer Hochgebirgsregion beeinflussen die Rotation der Venus – allerdings nur um wenige Minuten. Das zeigen Computersimulationen der atmosphärischen Strömungen durch ein Forscher-Trio aus den USA und Frankreich. Der Effekt könnte –... Eine der größten Überraschungen bei der Erforschung der Venus war in jüngerer Zeit die Entdeckung einer 10.000 Kilometer langen, bogenförmigen Struktur in der Hochatmosphäre des Planeten durch die japanische Raumsonde Akatsuki. Der seltsame Bogen ist stationär, verankert an der Hochgebirgsregion Aphrodite Terra. Offenbar handelt es sich um eine atmosphärische Welle, ausgelöst durch Aufwinde an dem Gebirge, wie man sie auch von der Erde her kennt...

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news-4495 Fri, 08 Jun 2018 00:00:00 +0200 Organische Moleküle auf dem Mars https://www.astronomie.de/neuigkeiten/organische-molekuele-auf-dem-mars/ Drei Milliarden Jahre altes Gestein im Gale-Krater auf dem Mars enthält eine Vielzahl organischer Stoffe. Und der Methan-Gehalt der dünnen Marsatmosphäre zeigt starke jahreszeitliche Schwankungen. Das zeigen Messungen des US-amerikanischen Rovers... „Organische Materie kann als Energiequelle für einen Kohlenstoff-Metabolismus dienen und so den Kohlenstoff-Kreislauf in einem mikrobiellen System unterstützen“, schreiben Jennifer Eigenbrode vom Goddard Space Flight Center der Nasa und ihre Kollegen. Schon allein aus diesem Grund stand die Suche nach organischen Stoffen – also chemische Verbindungen, die auf Kohlenstoff basieren – stets im Zentrum der Marsforschung. Viele organische...

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news-4492 Tue, 05 Jun 2018 17:04:36 +0200 Wie Plutos Dünen entstehen https://www.astronomie.de/neuigkeiten/wie-plutos-duenen-entstehen/ Als im Juli 2015 die US-amerikanische Sonde New Horizons erstmals Nahaufnahmen des Zwergplaneten Pluto zur Erde funkte, waren die Forscher überrascht: Die Bilder zeigten einen überraschend vielfältigen und aktiven Himmelskörper, dessen Oberfläche... „Wir wussten bereits vor New Horizons, dass jeder Himmelskörper im Sonnensystem mit einer Atmosphäre und einer festen Oberfläche Dünen besitzt“, erklärt Matt Telfer von der University of Plymouth in Großbritannien. „Aber wir wussten nicht, was wir bei Pluto erwarten sollten. Wie sich zeigte, bilden sich aber selbst in einer so dünnen Atmosphäre und bei Temperaturen um minus 230 Grad Celsius Dünen. Wir mussten hart arbeiten, um zu erklären, woher...

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news-4493 Wed, 16 May 2018 00:00:00 +0200 Frühe Sternentstehung nach dem Urknall https://www.astronomie.de/neuigkeiten/fruehe-sternentstehung-nach-dem-urknall/ In der Galaxie MACS1149-JD1 sind bereits 250 Millionen Jahre nach dem Urknall die ersten Sterne entstanden. Das zeigen Beobachtungen eines internationalen Astronomenteams mit der Radioteleskop-Anlage ALMA in Chile. Damit stellt die Galaxie einen... „Die Suche nach den ersten Galaxien und die Erforschung ihres Einflusses auf das intergalaktische Medium in der Frühzeit des Kosmos zählt zu den fundamentalen Bestrebungen der heutigen Astronomie“, erläutern Takuya Hashimoto von der Osaka-Sangyo-Universität in Japan und seine Kollegen. Je weiter man sich dem Urknall annähere, desto wenige sternenbildende Galaxien finde man zwar. Doch auf die entscheidende Frage, wann die erste Sternentstehung...

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news-4507 Thu, 10 May 2018 00:00:00 +0200 Kosmische Dunkelwolke: Pfannkuchen statt Nadel https://www.astronomie.de/neuigkeiten/kosmische-dunkelwolke-pfannkuchen-statt-nadel/ Sterne entstehen in dichten Wolken aus Gas und Staub. Wie läuft dieser Prozess genau ab? Und wie viele und welche Art von Sternen entstehen aus einer sich langsam zusammenziehenden Wolke? Um diese Fragen zu beantworten, müssen Astronomen die... Ein Beispiel für ein solches Objekt ist die etwa 500 Lichtjahre entfernte Dunkelwolke „Dark Doodad“ im Sternbild Fliege (lat.: Musca). Sie sieht aus wie eine dünne Nadel – und deshalb dachten die Astronomen bislang, es handele sich um eine dünne, filamentartige Struktur. Tatsächlich hat die Wolke jedoch eher die Form eines flachen Pfannkuchens, auf den wir von der Erde aus gerade auf die Kante schauen. Das zeigt die Auswertung von...

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news-4531 Wed, 02 May 2018 08:23:00 +0200 Erstmals nachgewiesen: Helium in der Atmosphäre eines Exoplaneten https://www.astronomie.de/neuigkeiten/erstmals-nachgewiesen-helium-in-der-atmosphaere-eines-exoplaneten/ Die Atmosphäre des 200 Lichtjahre entfernten Planeten WASP-107b besteht zu einem großen Teil aus Helium. Das zeigen Beobachtungen eines internationalen Astronomenteams mit dem Weltraumteleskop Hubble. Helium ist das zweithäufigste Element im Kosmos,... „Helium ist der Hauptbestandteil der Gasriesen in unserem Sonnensystem“, schreiben Jessica Spake von der University of Exeter in Großbritannien und ihre Kollegen. „Deshalb sollte Helium theoretisch zu den am leichtesten nachweisbaren Stoffen in den Atmosphären von Exoplaneten zählen.“ Das gelte insbesondere für Riesenplaneten auf engen Umlaufbahnen mit aufgeblähten Atmosphären. Bisherige Versuche, Helium bei solchen Exoplaneten durch...

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news-4532 Mon, 23 Apr 2018 08:30:00 +0200 Runde Galaxien sind älter https://www.astronomie.de/neuigkeiten/runde-galaxien-sind-aelter/ Je runder eine Galaxie ist, desto älter sind die Sterne in ihr. Das zeigt die statistische Analyse einer systematischen spektroskopischen Untersuchung von 843 Galaxien durch ein internationales Forscherteam. Das Ergebnis bestätige, dass die... „Das mittlere Alter der Sterne in einer Galaxie erlaubt Rückschlüsse darauf, wann die meisten Sterne entstanden sind – aber liefert keine Information über die Entstehungsgeschichte der Galaxie“, schreiben Jesse van de Sande von der University of Sydney in Australien und seine Kollegen. Aufschluss darüber lasse sich jedoch über die Dynamik der Sterne – insbesondere dem Verhältnis der ungeordneten zur geordneten Bewegung – und der Form der Galaxien...

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news-4533 Wed, 18 Apr 2018 08:34:00 +0200 Wie die Marsmonde entstanden sind https://www.astronomie.de/neuigkeiten/wie-die-marsmonde-entstanden-sind/ Die beiden kleinen Marsmonde Phobos und Deimos sind vermutlich vor vier Milliarden Jahren durch den Einschlag eines großen Asteroiden entstanden – der jedoch bei weitem nicht so groß gewesen sein muss, wie bislang angenommen. Das zeigen neuartige... „Wir konnten erstmals ein selbstkonsistentes Modell entwickeln, mit dem wir identifiziert haben, welche Art von Einschlag für die Entstehung der zwei kleinen Monde nötig ist“, erläutert Robert Canup vom Southwest Research Institute in Boulder. Bislang ist umstritten, ob es sich bei Phobos und Deimos, die jeweils nur 27 bzw. 15 Kilometer groß sind, um eingefangene Asteroiden handelt, oder ob sie wie der irdische Mond infolge der Kollision ihres...

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news-4414 Fri, 06 Apr 2018 21:50:48 +0200 Ein Schwarm Schwarzer Löchern im Zentrum der Milchstraße https://www.astronomie.de/neuigkeiten/ein-schwarm-schwarzer-loechern-im-zentrum-der-milchstrasse/ Im Zentrum unserer Milchstraße tummeln sich in einem Umkreis von gerade einmal 3,26 Lichtjahren mehrere Tausend Schwarze Löcher. Zu diesem Schluss kommt ein Astronomenteam aus den USA und Chile nach der Auswertung von Archivdaten des... Im Zentrum der Milchstraße befindet sich – wie bei allen Galaxien – ein supermassereiches Schwarzes Loch. Aus der Dynamik der Sternbewegungen in Galaxien ergibt sich, dass sich um solche großen Schwarzen Löcher viele kleinere Schwarze Löcher ansammeln sollten – Überreste großer Sterne, die nach dem Verbrauch ihres nuklearen Brennstoffvorrats kollabiert sind. „Die Theorie sagt bis zu 20.000 solcher stellarer Schwarzen Löcher im zentralen Parsec...

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news-4412 Thu, 29 Mar 2018 00:00:00 +0200 Zwerggalaxie ohne Dunkle Materie https://www.astronomie.de/neuigkeiten/zwerggalaxie-ohne-dunkle-materie/ Die 65 Millionen Lichtjahre entfernte Zwerggalaxie NGC 1052-DF2 enthält keine Spur Dunkler Materie. Das zeigt die Vermessung der Eigenbewegung von zehn Kugelsternhaufen des Sternsystems durch ein internationales Forscherteam. Üblicherweise enthalten... Bereits in den 1930er Jahren zeigten Beobachtungen der Bewegungen von Sternen in Galaxien und Galaxien in Galaxienhaufen, dass die wirkenden Anziehungskräfte erheblich größer sind als allein aufgrund der sichtbaren Materie zu erwarten. Es müsse also, so folgerten die Astronomen, zusätzlich eine unsichtbare Materieform geben, die Galaxien und Galaxienhaufen mit ihrer Schwerkraft zusammenhält. Diese „Dunkle Materie“ macht im Durchschnitt 80 Prozent...

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news-4399 Tue, 27 Mar 2018 00:00:00 +0200 Späte Entstehung von Erde und Mond https://www.astronomie.de/neuigkeiten/spaete-entstehung-von-erde-und-mond/ Das Verhältnis der Kalzium-Isotope in den Himmelskörpern des inneren Sonnensystems hängt von ihrer Masse ab. Dieses auf den ersten Blick unspektakuläre Ergebnis der Analyse eines Forscherteams aus Dänemark, Deutschland und Portugal hat Konsequenzen... Als Isotope werden unterschiedliche Arten eines Elements bezeichnet, die in ihren Atomkernen die gleiche Anzahl von Protonen besitzen – also chemisch identisch sind –, aber eine unterschiedliche Anzahl von Neutronen enthalten. Die relativen Häufigkeiten unterschiedlicher isotope eines Elements liefern Astronomen beispielsweise Hinweise auf die Herkunft von Meteoriten und auf die Entstehungsgeschichte der Himmelskörper unseres Sonnensystems....

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news-4410 Mon, 26 Mar 2018 21:04:28 +0200 Supernova im Kokon https://www.astronomie.de/neuigkeiten/supernova-im-kokon/ Wenn Sterne am Ende ihres Lebens explodieren, steigt ihre Helligkeit über Wochen hinweg zu einer Supernova an, dann fällt sie über einen noch längeren Zeitraum wieder ab. Ein internationales Astronomenteam ist jetzt jedoch auf eine Supernova... Armin Rest vom Space Telescope Science Institute in den USA und seine Kollegen stießen in den Archivdaten des Weltraumteleskops Kepler auf die ungewöhnliche Sternexplosion. Kepler diente der Suche nach Planeten bei anderen Sternen. Dazu überwachte das Teleskop automatisch die Helligkeit von etwa 150.000 Sternen. Zieht ein Planet von der Erde aus vor seinem Stern vorüber, so verrät er sich durch eine geringfügige Abschwächung der Helligkeit des...

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news-4397 Thu, 15 Mar 2018 00:00:00 +0100 Blick ins Innere Jupiters https://www.astronomie.de/neuigkeiten/blick-ins-innere-jupiters/ Seit Juli 2016 umkreist die US-amerikanische Raumsonde Juno den Planeten Jupiter. Das Raumfahrzeug beobachtet und vermisst den Planeten nicht nur mit zahlreichen Instrumenten. Auch aus einer genauen Analyse der Umlaufbahn von Juno lassen sich... Die Atmosphäre Jupiters wird von hellen und dunklen Bändern dominiert, die vermutlich durch Konvektion – also das Aufsteigen und Absinken von Gas – entstehen. Im Übergangsbereich zwischen diesen Bändern gibt es besonders starke Winde, die mit Geschwindigkeiten von bis zu 400 Kilometern pro Stunde in östlicher oder westlicher Richtung wehen. „Wie weit diese Jetströmungen in die Tiefe reichen, war bislang eine offene Frage“, schreiben Yohai Kaspi...

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news-4396 Wed, 14 Mar 2018 19:54:00 +0100 Aktiver Zwergplanet https://www.astronomie.de/neuigkeiten/aktiver-zwergplanet/ Der Zwergplanet Ceres im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter ist aktiver als bislang angenommen. Das zeigt die Auswertung von Messdaten und Bildern der US-amerikanischen Raumsonde Darwin, die seit März 2015 Ceres umkreist. So deutet der... „Die nachgewiesenen Veränderungen auf der Oberfläche von Ceres zeigen, dass dieser Himmelskörper bis in die heutige Zeit chemisch und physikalisch aktiv ist“, schreiben Andrea Raponi vom italienischen Nationalinstitut für Astrophysik INAF in Rom und seine Kollegen. Ceres wurde 1801 als erster Himmelskörper des Asteroidengürtels zwischen Mars und Jupiter entdeckt. Aufgrund seiner Größe – sein Äquatordurchmesser beträgt 963 Kilometer – und seiner...

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news-4389 Sun, 04 Mar 2018 07:33:00 +0100 Junger Kosmos war zu kalt https://www.astronomie.de/neuigkeiten/junger-kosmos-war-zu-kalt/ Bereits 180 Millionen Jahre nach dem Urknall bildeten sich die ersten Sterne – aber das von ihrer Strahlung durchleuchtete Wasserstoffgas war deutlich kälter als vom kosmologischen Standardmodell vorhergesagt. Das zeigen Beobachtungen der kosmischen... „Wir haben das erste echte Signal der Entstehung von Sternen nach dem Urknall aufgespürt“, sagt Alan Rogers vom Haystack Observatory in den USA, einer der beteiligten Astronomen. „Die Strahlung dieser ersten Sterne macht zugleich den Wasserstoff in ihrer Umgebung sichtbar.“ Denn sie verändert den Zustand des neutralen Wasserstoffs so, dass dieses Gas einen Teil der beim Urknall entstandenen kosmischen Hintergrundstrahlung absorbieren kann.

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news-4388 Thu, 01 Mar 2018 00:00:00 +0100 Überfütterter Neutronenstern https://www.astronomie.de/neuigkeiten/ueberfuetterter-neutronenstern/ Extrem starke Magnetfelder könnten für eine Art „Überfütterung“ von Neutronensternen sorgen – und sie dadurch als extrem helle Röntgenquellen aufleuchten lassen. Das zeigt die Untersuchung von Archivdaten des US-amerikanischen Röntgensatelliten... In den 1980er Jahren stießen die Himmelsforscher mit neuen Röntgenteleskopen auf extrem helle Röntgenquellen in den Außenbereichen ferner Galaxien. Zunächst hielten sie diese seltsamen Objekte für Schwarze Löcher, die Strahlung durch den Einfall von Materie erzeugen. Doch 2014 zeigten Beobachtungen erstmals, dass es sich nicht um Schwarze Löcher, sondern um Neutronensterne handelt – extrem dichte Überreste kollabierte Sterne. Auch Neutronensterne...

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