H-Beta-Filter

Der Pferdekopfnebel ist das bekannteste Ziel für H-Beta-Filter. Bild: NASA, NOAO, ESA, STScI/AURA

H-Beta-Filter gehören zu den seltensten Filtern und sind für die Deep-Sky-Beobachtung gedacht. Ähnlich wie die H-Alpha-Filter für die Sonnenbeobachtung lassen sie nur eine Farbe durch: Die der H-Beta-Linie. Es gibt nur sehr wenige Gasnebel, bei denen diese Filter sich lohnen, daher werden sie gelegentlich auch als Pferdekopf-Filter bezeichnet – der Pferdekopfnebel gehört zu dem knappen Dutzend Nebeln, bei denen ein H-Beta-Filter etwas bringt. Allerdings dunkelt er das Bild so sehr ab, dass er sich nur bei sehr großen, lichtstarken Teleskopen lohnt. Unter einem sehr guten Himmel und bei niedriger Vergrößerung (genauer gesagt, bei Austrittspupillen zwischen 5 und 7 mm) bereits in kleineren Geräten ab 200 mm Öffnung einen Versuch wert. Sie dürfen aber auch in großen Teleskopen mit weit über 400 mm Öffnung keine Wunder erwarten.

Die meisten Beobachter können daher auf einen H-Beta-Filter verzichten, auch fotografisch hält sich sein Nutzen in Grenzen. Falls Sie jedoch unbedingt einmal den Pferdekopf- oder California-Nebel sehen wollen, kann er Ihre einzige Chance sein.

Weiterlesen: Breitband-Filter

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