Dobson-Teleskop

Bei den unter Amateuren sehr beliebten Dobson-Teleskopen wird eine Newton-Optik in einer einfachen azimutal aufgestellten Montierungsbox gelagert. Damit sind diese Teleskope sehr leicht und transportabel. Aufgrund der Erddrehung ist jedoch beständig eine Nachführung in beiden Achsen erforderlich, die bei visueller  Beobachtung von Hand durch Bewegen an einem Teleskopgriff ausgeführt werden kann. Mit der Brennweite steigt auch die Baulänge des Teleskops an. Daher werden relativ kurzbrennweitige Teleskope mit Öffnungsverhältnis von etwa 1: 4 bis 1:6 gebaut. Entsprechend ist die Baulänge um diesen Faktor grösser als der Spiegeldurchmesser. Je grösser die Spiegelfläche umso mehr Licht lässt sich für die Beobachtung einfangen. Daher eignen sich  Dobsons besonders für lichtschwache  Deep-Sky-Objekte  und werden dafür an dunklen Beobachtungsorten aufgebaut.

Gitterrohr-Dobson

Größere Dobson -Teleskope besitzen einen zerlegbaren  offenen Gitterrohrtubus und sind damit noch in einem PKW bzw. auf einem Anhänger transportfähig. In der unteren Montierungsbox befindet sich der Hauptspiegel und in dem oberen Haltering wird ein Fangspiegel mittels dünner Metallstreben mittig im Strahlengang gehaltert. Seitlich am Haltering befindet sich der Okularauszug. Bei grossen Dobsons (mehr als 300 mm Öffnung) steht der Beobachter auf einer Leiter um an das Okular zu gelangen. Newton- und Dobson-Teleskope werden von  zahlreichen Herstellern für einen weiten Bereich von Öffnungen (etwa 20-50 cm) angeboten. Insbesondere größere Newton-Optiken sind oft als Dobson aufgebaut, weil eine azimutale Montierung für schwere Geräte einfacher und preiswerter herstellbar ist. Mit einer geeigneten Schrittmotorsteuerung lässt sich auch eine automatische Nachführung erreichen.

Literatur

Kriege, D., Berry, R.: The Dobsonian Telescope, Willmann-Bell Inc., Richmond Virginia 1997

A simple Truss Tube Dobsonian, B. Leger, S&T, Dec. 2000, p.134

Stray light in Telescopes, H. R. Suiter, S&T, Jan.2001, p.141

Weiterlesen: Flat-Field-Camera

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