Einleitung

von Wolfgang Paech

Da Lichtenkenckers Flatfieldkameras nahezu beugungsbegrenzt über ein sehr großes Bildfeld abbilden, sind es auch heute noch gefragte fotografische Aufnahmeinstrumente, die allerdings nur noch auf dem Gebrauchtmarkt erhältlich sind. Zunehmend werden sie jetzt auch zusammen mit CCD-Kameras eingesetzt, da die heutigen Kameras mit Pixelgrößen zwischen 6.8- und 9 mm - zusammen mit einer FFC - ebenfalls fast beugungsbegrenzt arbeiten. Einige Beispielbilder, aufgenommen mit einer Flatfieldkamera 200/540mm und einer SBIG ST-2000XM finden Sie hier

Die Abbildung unten zeigt die Spotdiagramme zweier Flatfieldkameras und eines normalen Newton-Teleskops mit identischem Öffnungsverhältnis für drei verschiedene Wellenlängen.

I für die Flatfieldkamera 3.5/500mm

II für die Flatfieldkamera 4.0/760mm und

III Newton Teleskop mit 4.0/760mm

Das Bild links zeigt das Kleinbildformat herkömmlichen Films. Die Spalten 0, 12 und 18 sind die Durchstoßdiagramme auf den betreffenden Punkten der Bildebene.

Da das Newton Teleskop ein reines Spiegelsystem ist, sind die Spotdiagramme wellenlängenunabhängig. Die Flatfieldkamera hat jedoch eine Korrektionsplatte aus Glas, deshalb sind die Spotdiagramme wellenlängenabhängig und sind hier für rotes, grünes und blaues Licht angegeben.

Weiter lesen: Allgemeines, die Optik und technische Daten der Flatfieldkameras

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