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Sterne und Weltraum Heft 08/2026

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Die Extreme des Universums üben eine große Faszination aus. Ein Beispiel dafür sind Hyperschnellläufer. Dabei handelt es sich um Sterne, die mit atemberaubender Geschwindigkeit durch das All rasen – typischerweise allein. Sie können relativ zum Milchstraßenzentrum einige Hundert bis einige Tausend Kilometer pro Sekunde erreichen. Wir gehen der Frage nach, welche gewaltigen Prozesse solche Ausreißer beschleunigen und woher sie stammen. Darüber hinaus wird über die wissenschaftlichen Ergebnisse des ESA-Weltraumteleskops CHEOPS berichtet, eine Zwischenbilanz seiner bisherigen Mission gezogen sowie Hinweise zur Beobachtung der totalen Sonnenfinsternis am 12. August in Europa gegeben.

Schnellläufersterne: Sternschleudern und galaktische Ausreißer   Die Extreme des Universums üben eine große Faszination aus. Ein Beispiel dafür sind Hyperschnellläufer. Dabei handelt es sich um Sterne, die mit atemberaubender Geschwindigkeit durch das All rasen – typischerweise allein. Sie können einige Hundert bis einige Tausend Kilometer pro Sekunde relativ zum Milchstraßenzentrum erreichen. Manche Sterne sind so schnell, dass sie der Gravitationswirkung des Milchstraßensystems entkommen können. Was könnte dazu führen, dass ein Stern so aberwitzig schnell wird, dass er sogar aus unserer Galaxie geschleudert wird? Kommt der Hyperschnellläufer überhaupt aus unserer Heimatgalaxis? Simon Misof hat sich auf eine spannende Spurensuche begeben und stellt im wahrsten Sinne mitreißende Prozesse vor (ab Seite 24).

Exoplaneten: CHEOPS feiert seinen sechsten Geburtstag   2019 startete die Mission des Weltraumteleskops CHEOPS der ESA, zur genaueren Charakterisierung einzelner bereits bekannter Planetensysteme. Ursprünglich war die Mission auf 3 Jahre angesetzt, wurde dann 2023 um drei Jahre verlängert und könnte optional nochmals bis zum Jahr 2029 fortgesetzt werden. Die Astronomin Ruth Titz-Weider vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Berlin fasst den bisherigen Missionsverlauf von CHEOPS zusammen. Sie präsentiert zudem spannende sowie skurrile Exemplare aus dem Zoo der Exoplaneten (ab Seite 34).

 

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