Sternbild Herkules - lat. Hercules, Herculis (Gen.), Kurzbezeichnung Her.

Lage, Größe und Sichtbarkeit

Das Sternbild Herkules wird im Norden vom Sternbild Drache, im Osten von der Sternbildern Leier, Füchslein, Pfeil und Adler, im Süden von den Sternbildern Schlangenträger und dem Kopf der Schlange und im Westen von den Sternbildern Nördlichen Krone und Bärenhüter begrenzt. Das Sternbild Herkules ist das fünftgrößte Sternbild des Himmels, seine Fläche beträgt 1225 Quadratgrad, es ist somit doppelt so groß wie z. B. das Sternbild Perseus. Im Juli überquert es hoch am Himmel den Meridian gegen Mitternacht. Es ist ein Sommersternbild.
Trotz seiner zenitnahen Lage und seiner Größe ist das Sternbild Herkules am sommerlichen Nachthimmel unauffällig, denn seine hellsten Sterne erreichen nur 3. Größe. Am aufgehellten Stadthimmel ist das Sternbild daher oft nicht zu erkennen, die schönen Beobachtungsobjekte, welche dieses Sternbild dem Astronomen bietet, lassen sich dann nur mühsam auffinden. Es bietet dem Beobachter am Fernrohr nicht nur viele schöne Doppelsterne, sondern einen hellen Planetarischen Nebel und zwei der hellsten Kugelsternhaufen des nördlichen Himmels.

 

Geschichte und Mythologie

Das Sternbild Herkules ist seit der Antike bekannt. Es erhielt seinen Namen von den Römern. ‚Herkules’ ist der römische Name, den sie für den Herakles verwendeten, dem geschicktesten, stärksten, und vielleicht tragischsten Helden aus der griechischen Mythologie.
Herkules war ein unehelicher Sohn des Zeus, den dieser liebestolle Gott mit der schönen, klugen Alkmene zeugte, der treuen Gattin des Generals Amphytrion. Alkmene hatte den zudringlichen Zeus zwar entschlossen abblitzen lassen, aber Zeus hatte daraufhin die Gestalt ihres Gatten Amphytrion angenommen, sodass Alkmene den Zeus zwangsläufig mit ihrem geliebten Amphytrion verwechselte. So kam Zeus zum Ziel und neun Monate später der kleine Herkules zur Welt. Er war das wohl stärkste Baby aller Zeiten.
Hera, die Ehefrau des Zeus, war von dem in Alkmenes Wiege strampelnden Beweis der Untreue ihres Göttergatten gar nicht entzückt. Voller Verbitterung ließ sie daher eines Nachts zwei große Giftschlangen in die Wiege des Kleinen legen, die ihn erwürgen sollten, aber der Säugling brachte die Schlangen zu Tode. Um sein Söhnchen vor weiteren Nachstellungen seiner eifersüchtigen Hera zu schützen beschloss Zeus, ihm die Unsterblichkeit der Götter zu verschaffen. Diese Unsterblichkeit konnte man erlangen, indem man von der Muttermilch einer Göttin trank. Zeus wartete daher die Mittagsruhe seiner Gattin ab und legte der ahnungslos schlafenden Hera sein kleines Lieblingssöhnchen an die Brust. Das trank so kraftvoll von Hera´s Milch, dass Hera davon erwachte. Erschrocken und voll Zorn versuchte sie, den ihr völlig unbekannten kleinen Burschen von ihrer Brust zu lösen. Der hatte sich aber daran so festgesogen, dass ihre Brust bei dem Befreiungsversuch schmerzhaft in die Länge gezogen wurde, und als sie sich schließlich aus dem Mund des Kleinen löste, spritzte Heras Milch daraus weithin über den Himmel. So entstand der Sage nach die Milchstraße, und so gewann der kleine Sohn des Zeus Herkules die Göttliche Unsterblichkeit.
Da der nun einer der Unsterblichen war, konnte Hera ihn nicht mehr ermorden, aber ihrer unversöhnlichen Rache entkam er dennoch nicht. Kaum dass er erwachsen und glücklich verheiratet war, schlug Hera ihn mit einem Anfall von Wahnsinn, und in diesem Anfall brachte der junge Vater seine drei kleinen Kinder um. Danach nahm Hera den Wahnsinn wieder weg, und der junge Vater begriff, dass er seine Kinder getötet hatte. Verzweifelt wandte er sich an das Orakel von Delphi, um zu erfahren, ob und wie er diese schreckliche Tat sühnen und seinen inneren Frieden endlich wieder finden könnte. Das Orakel verurteilte ihn dazu, Hera zu Ehren 12 Jahre lang für seinen Vetter, den König von Mykene zu arbeiten, und gab ihm den Namen „Herakles“: Er bedeutet; „Ruhm der Hera“. Dieser König war ein enger Freund Heras. Er trug dem Herkules nacheinander zwölf Aufgaben auf, von denen jede einzelne so schwierig war, dass selbst ein Herkules daran hätte scheitern müssen. Doch Herkules bewältigte diese ihm aufgetragenen Aufgaben eine nach der anderen, zur großen Verblüffung und Bewunderung sowohl seiner Beobachter als auch seiner Feinde.
Als erste Aufgabe sollte Herkules einen mörderischen Löwen töten, dessen Fell von keiner Waffe durchdrungen werden konnte. Da Waffen hier nutzlos waren, ging Herkules in die Höhle des Löwen und erwürgte ihn mit bloßen Händen, zog ihm anschließend das Fell ab und trug es fortan als eine undurchdringliche Rüstung. Zum Andenken an diesen Löwen steht heute das Sternbild Löwe am Himmel.
Als zweite Aufgabe musste Herkules das Ungeheuer Hydra töten. Die Hydra war eine grauenhafte und furchtbare Giftschlange, die mehrere Gift speiende Köpfe hatte. Sie galt als unbesiegbar, denn für jeden Kopf, den man ihr abschlug, wuchsen ihr augenblicklich zwei neue, geifernde Köpfe nach. Herkules tötete die Hydra mit der Hilfe seines Freundes Iolaos nach langem Kampf. In das giftige Blut der Hydra tauchte Herkules anschließend seinen Vorrat an Pfeilen. Das Sternbild Hydra erinnert an dieses Untier.
Als dritte Aufgabe musste Herkules eine der Göttin Artemis geweihte heilige Hirschkuh einfangen. Diese besondere Hirschkuh hatte ein goldenes Geweih, rannte schneller als ein Pfeil fliegt, wurde dabei nie müde, und als das persönliche Eigentum einer Göttin durfte sie weder gejagt noch verletzt werden. Herkules verfolgte das Tier ein Jahr lang kreuz und quer durch alle Länder, bis er es schließlich einfangen konnte und zum König nach Mykene trug. Dort ließ er das Tier wieder frei.
Als vierte Aufgabe fing Herkules einen riesigen, der Göttin Artemis geweihten Eber ein. Herkules überwältigte das gefährlich tobende Tier und brachte es lebendig nach Mykene.
Als fünfte Aufgabe sollte Herkules die riesigen Rinderställe des Königs Augias von Elis in einem Tag komplett ausmisten. Herkules leitete zu diesem Zweck zwei Flüsse um und spülte mit ihrem Wasser die Ställe an einem einzigen Tag sauber.
Als sechstes rottete Herkules die Stymphaliden aus. Diese großen, todbringenden Vögel lebten in düsteren Schwärmen am See Stymphalos in Arkadien. Ihre Flügel, Schnäbel und Klauen waren aus Eisen und sie konnten ihre Federn wie Pfeile verschießen. Herkules scheuchte sie auf und erschoss sie nacheinander mit seinen Giftpfeilen.
Als siebte Aufgabe sollte Herkules auf Kreta den wilden Stier Poseidons einfangen, mit dem Poseidon sich seit Jahren an Minos rächte, indem dieser Stier die Felder und Gärten im Reich des Minos verwüstete. Herkules fing den rasenden Stier ein und brachte das Untier lebendig und unbeschadet nach Mykene.
Die achte Aufgabe des Herkules war es, die wilden Stuten des Diomedes zu zähmen und sie anschließend gezähmt dem König nach Mykene zu bringen. Die Pferde fraßen ausschließlich frisches Menschenfleisch, Diomedes fütterte sie mit den ahnungslosen Fremden, die seine Stadt betraten. Herkules warf den Stuten den Diomedes zum Fraß vor, danach wurden sie zahm und ließen sich brav nach Mykene führen.
Als neunte Aufgabe sollte Herkules den prächtigen Gürtel der Königin der Amazonen stehlen und ihn der Tochter des Königs nach Mykene bringen. Also reiste Herakles ins ferne Reich der Amazonen. Hera war jedoch vor ihm da und wiegelte die besten Kämpferinnen der Amazonen zum Kampf gegen ihn auf, doch Herkules besiegte sie alle. Er überwältigte auch ihre stolze Königin, ließ sie aber nach der Herausgabe ihres Gürtels wieder frei und brachte den Gürtel nach Mykene.
Als zehnte Aufgabe musste Herkules das Vieh des dreileibigen Riesen Gerion zu stehlen. Die Herde des Gerion war riesig und wurde von dessen riesigem Hirten und einem riesigen zweiköpfigen Hund bewacht. Gerion konnte nur getötet werden, wenn alle seine Leiber gleichzeitig starben, daher galt er als unbesiegbar. Herkules tötete alle drei Leiber gleichzeitig mit einem einzigen Pfeilschuss, danach erschlug er den Hirten und den Hund und trieb anschließend die komplette Herde ganz allein von Spanien nach Mykene.
Die elfte Aufgabe musste Herkules die Goldenen Äpfel von den Hesperiden stehlen. Die Hesperiden waren die jungfräulichen Töchter des Titanen Atlas, der den Himmel auf seinen Schultern trug. Der Apfelbaum, auf dem die Goldäpfel wuchsen, gehörte der Hera. Dieser Baum wurde von den Hesperiden und von dem riesigen und nimmermüden Drachen Ladon gemeinsam bewacht. Herkules freundete sich zunächst mit dem Atlas an, danach schickte er die Hesperiden unter einem Vorwand zu ihrem Vater. Nachdem die Hesperiden gegangen waren, tötete er den Drachen seelenruhig mit einem Giftpfeil. Da er von Prometheus den Rat bekommen hatte, die Goldenen Äpfel nicht selber zu stehlen, ging er nun zu Atlas und bat diesen, ihm drei goldene Äpfel vom Baum zu holen, er, Herkules, würde an seiner Statt solange den Himmel auf seine Schultern nehmen. Atlas war heilfroh, sich nach so vielen Jahren endlich mal frei von der Last des Himmels bewegen zu können, daher nahm er das Angebot von Herkules gerne an. Er holte die Äpfel, dabei kam ihm jedoch der Gedanke, dass es auch sehr schön sein könnte, die schönen goldenen Äpfel zu behalten und darüber hinaus den Herkules die Last des Himmels in alle Ewigkeit tragen zu lassen. Als Atlas mit einem feinen Siegerlächeln auf Herkules zukam, schwante dem, was Atlas vorhatte. Daher griff Herkules zu einer List: Er bat den Atlas, den Himmel nur noch mal für ein paar Momente zu tragen, da er sich dringend ein Polster um seinen Kopf wickeln müsse, denn ohne dieses Polster drücke der schwere Himmel ihm den Schädel ein. Doch kaum hatte Atlas sich den Himmel wieder auf die Schultern gewuchtet, machte sich Herkules mit den Äpfeln aus dem Staube.
Als letzte Aufgabe musste Herkules in die Finsternis zum Tor der Unterwelt hinabsteigen, dort den riesigen Wachhund Cerberus einfangen und das ungeheuerliche Tier heil und unversehrt nach Mykene bringen. Cerberus hatte drei mächtige Köpfe mit furchtbarem Gebiss, einen schuppigen Drachenschwanz, und sein Rückenfell bestand aus Tausenden sich ringelnden und zischenden Giftschlangen. Doch Herkules packte den Cerberus nach langem Kampf, schleppte ihn an die Oberwelt, zerrte ihn bis nach Mykene und ließ ihn dort wieder frei.
Nach dem Ablauf seiner zwölfjährigen Dienstzeit für den König von Mykene war Herkules nun frei, aber er war nicht erlöst, denn die Liebe und das Vertrauen seiner Gattin konnte er als der Mörder ihrer Kinder nicht wieder erlangen. So zog er allein und unstet durch die Welt und vollbrachte viele weitere Heldentaten. Manchmal überwältigte ihn auch sein Wahnsinn wieder, dann erschlug er in einem plötzlichen Anfall von Jähzorn ihm freundlich gesinnte Menschen und litt danach furchtbar.
Schließlich heiratete Herkules erneut und ging voll Hoffnung auf ein glücklicheres Leben mit seiner ausnehmend hübschen jungen Frau Deianea auf eine Reise. Dabei kamen die Beiden an einer reißenden Fluss, an dem der Zentaur Nessos lebte. Nessos erbot sich, Deianea über den Fluss zu tragen. Während Herkules den Fluss durchschwamm und dadurch abgelenkt war, vergriff sich Nessos an der seinen Händen hilflos ausgelieferten Deianea. Als Herkules das Ufer erreichte und sah, was Nessos trieb, schoss er den Nessos mit einem tödlichen Giftpfeil nieder. Nessos lag sterbend am Ufer, und da empfand die junge Deianea Mitleid mit ihm. Als sie sich deshalb freundlich über ihn beugte, flüsterte ihr der Sterbende ins Ohr, dass sein Blut einen geheimen Liebeszauber enthalte. Sie solle etwas davon aufheben. Jedes Mal, wenn sie die Angst spüre, ihren Herkules an eine andere Frau zu verlieren, solle sie morgens etwas von dem Blut auf das frische Hemd ihres Gatten träufeln: Dann werde er ganz sicher in Liebe und Leidenschaft zu ihr entflammen. Deianea folgte arglos dem Rat des Nessos und wendete das Blut einige Monate später an, so wie Nessos es ihr geraten hatte. Doch sobald Herkules das blutige Hemd auf der Haut fühlte, da packte ihn dort ein rasender Schmerz, der wie Feuer brannte. Denn das Pfeilgift stammte von der Hydra, es war von dem Pfeil in das Blut des Nessos gelangt und fraß sich unerbittlich in den Rücken des Herkules. Gegen dieses furchtbare Gift gab es kein Mittel, halb wahnsinnig vor Schmerzen schleppte Herkules schließlich Holz für einen riesigen Scheiterhaufen zusammen, legte sich mit seinem Löwenfell darauf und stieß eine brennende Fackel zwischen die Scheite. So verbrannte sich Herkules bei lebendigem Leibe. Zeus nahm die Seele seines Sohnes auf und setzte zum Andenken seines Sohnes das Sternbild Herkules an Himmel.
Im klassischen Griechenland, der Heimat des Helden, war das Sternbild Herkules nicht als Verkörperung des Herakles bekannt. Hier sah man in dem Sternbild die der Göttin Artemis geweihte Hirschkuh, welche Herkules bei seiner dritten Aufgaben des Königs vom Mykene für ihn eingefangen und bei ihm abgeliefert hatte. Warum am griechischen Nachthimmel gerade dieses Tier als Sternbild versetzt wurde, statt dess Helden, der sie einfing, lässt sich heute nicht mehr ergründen.

 

Markante Sterne

Der Hauptstern des Sternbilds Herkules (Alpha Herculis) ist der 3,6m helle Ras Algethi. Wir finden diesen Stern im Südteil des Herkules, nahe beim helleren Ras Alhague, dem hellsten Stern des Schlangenträgers. Ras Algethi ist ein Roter Überriese mit über 400 Sonnendurchmessern. Bei hoher Vergrößerung zeigt sich Ras Algethi als enger, schöner Doppelstern: ein Partnerstern ist orange, der andere erscheint grünlich. Vor allem in Fernrohren, die eine große Öffnung mit einer langen Brennweite verbinden, ist Ras Algethi ein beeindruckender Anblick. Rutilicus (Beta Herculis) ist mit 2,8m der hellste Stern des Sternbilds. Rutilicus ist ein Roter Riese, 12° nordwestlich von Ras Algethi. Der 3,6m helle Stern Gamma Herculis liegt 3° südwestlich von Rutilicus. Gamma ist ein optischer Doppelstern. Die beiden Partner (3,6m und 10m) liegen von uns aus gesehen in derselben Richtung. Der Stern Delta Herculis ist 3,2m hell und weiß. Wir finden ihn 10° nördlich von Ras Algethi. Delta Herculis heißt mit Eigennamen Sarin, auch er ist wie Gamma ein optischer Doppelstern. Die beiden Partner (3,2m und 8m hell) haben unterschiedliche Farben.

 

Besondere Sterne (Doppelsterne, Veränderliche)

Ein physischer Doppelstern im Sternbild Herkules ist der 4,8 m helle 95 Herculis. Wir finden ihn ca. 11° östlich von Sarin. Die beiden Partnersterne von 95 Herculis stehen in einem Abstand von 6 Bogensekunden voneinander und sind schon in kleinen Fernrohren getrennt zu sehen. Die Partnersterne haben unterschiedliche Farben (golden und weiß).

 

Sehenswerte Deep-Sky-Objekte

Schwenkt man sein Fernrohr von Rutilicus (Beta Herculis) ausgehend ca. 4° nach Nordosten, zeigt sich im Okular dort bei niedriger Vergrößerung ein blaugrüner Stern von 9m. Steigert man die Vergrößerung auf 150x, erweist sich der vermeintliche Stern als eine kleine blaugrünliche Scheibe mit einem zentralen Stern. Das ist der Planetarische Nebel NGC 6210.
Zieht man eine Linie vom 3,5m hellen Eta Herculis zum 3,5m hellen Zeta Herculis, findet man im Fernglas an einem Punkt nahe dem Ende des ersten Drittels dieser Linie ein rundliches Nebelbällchen. Im Fernrohr ab vier Zoll Öffnung und bei einer Vergrößerung ab 80x erweist sich das Nebelbällchen als kugelige Ansammlung zahlloser, winziger Sterne. Das ist der Kugelsternhaufen M13. Entdeckt wurde er im Jahre 1715 von Edmond Halley.
Schwenkt man von Pi Herculis 6,3° nach Norden, stößt man auf den Kugelsternhaufen M92. Dieser Sternhaufen ist so hell wie M13, erscheint aber deutlich kompakter. Entdeckt wurde er 1777 durch Johan Elert Bode, 1781 entdeckte ihn Charles Messier unabhängig von Bode ein zweites Mal.
In Fernrohren großer Öffnung sind diese Kugelsternhaufen bei klarem, dunklem Himmel eine Augenweide.
Schwenkt man von Eta Herculis 8,5° nach Norden, erkennt man bei dunklem Himmel im Fernglas 10 x 50 ein weiteres kleines Wölkchen. Das ist der Kugelsternhaufen NGC 6229. Dieser Kugelsternhaufen lässt sich aber nur mit Fernrohren großer Öffnung bei hoher Vergrößerung in Einzelsterne auflösen, denn er ist von uns viel weiter entfernt als M13.

Text von Günther Bendt

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Über den Autor Günther Bendt

Günther Bendt ist Jahrgang 1951, Diplompädagoge und Ingenieur für Physikalische/Biomedizinische Technik.  Er arbeitete in internationalen Unternehmen der Medizintechnik und war zuletzt mehrere Jahrzehnte Technischer Redakteur in einem Telekommunikationsunternehmen. Seit dem Sommer 2016 ist er im Ruhestand.

Als KInd erlebte er unerwartet eine Mondfinsternis, das weckte sein Interesse an der Astronomie. Seit 1997 macht er Führungen für Besuchergruppen der Volksternwarte Aachen. Er  ist aktives Mitglied im Arbeitskreis Astronomie der Sternwarte. Seit 2000 wartet er die technische Ausstattung der Sternwarte.
Bei Astronomie.de erstellt er seit 2004 u. a. die monatliche Himmelsvorschau. Seit 2008 präsentiert er im Arbeitskreis Astronomie seine monatlichen „Neuigkeiten aus der Astronomie“.

Als astronomischer Betreuer hat Günther Bendt seit 2009 diverse Reisegruppen für Astronomie.de und für andere Veranstalter auf Sonnenfinsternisreisen nach China und Australien, zum Venustransit auf Island sowie zu diversen Polarlichtbeobachtungen im winterlichen Lappland begleitet. Auf fünf Kontinenten hat er bislang sieben Totale Sonnenfinsternisse erlebt. 

Sonnenfinsternis in der Antarktis